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Höhere Anhängelast von Geländewagen: Ein Zugfahrzeug für schwere Fälle

Ob für große Caravans, Pferde-, Boots- oder Autotrailer – Geländewagen sind laut Berteslhofer.com als Zugfahrzeuge ideal, da sie hohe Anhängelasten haben. Doch was macht einen Geländewagen aus?

Geländewagen liegen nicht nur im Trend, sie eignen sich auch als schwere Zugfahrzeuge. "Der Grund hierfür ist nicht etwa nur ihre konstruktive Eignung, sondern eine Sonderstellung durch den §42 der StVZO", so Daniel Korn von Bertelshofer.com, Spezalist für Anhängekupplungen. Anders als normale PKW, die maximal das Pendant zu ihrem eigenen zulässigen Gesamtgewicht ziehen dürfen, können Geländewagen bis zum 1,5-Fachen dieses Wertes an den Haken nehmen. Allerdings sollte die eingetragene Anhängelast ebenfalls mitspielen.

Was ist ein echter Geländewagen?

Die Definition eines Geländewagens verschwimmt angesichts der SUV-Trendwelle. Technisch gesehen muss ein Allradantrieb an Bord sein sowie Differentialsperren oder eine vergleichbare Einrichtung. Außerdem sollte ein Geländewagen eine Steigfähigkeit von 30 Prozent oder mehr besitzen, sowie bestimmte Bodenfreiheiten und Winkelvorgaben erfüllen.

Letztendlich entscheidet der Blick in den Fahrzeugschein (Zulassungsbescheinigung Teil 1): Hier muss unter Punkt J das Kürzel "M1G" vermerkt sein. Steht dort lediglich "M1" handelt es sich amtlich gesehen nur um einen normalen PKW. Für alle Zugfahrzeuge jedoch gilt unisono: Wird ein Anhänger mit einem zulässigen Gewicht von mehr als 750 Kilogramm verwendet, muss dieser über eine eigene Auflaufbremse verfügen.

Autor

Foto

Ulrich Regenscheit

Datum

16. September 2014
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