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Öko-Institut vergleicht Urlaubsformen: Camping ist umweltfreundlich

So fühlt sich Campen noch besser an. Das Öko-Institut hat die CO²-Bilanz von Reiseformen verglichen. Das Fazit: Camping ist umweltfreundlicher als Fliegen oder Schiffsreisen.

Auch im Vergleich zu Hotelübernachtungen schneidet Camping meist besser ab. Im Sommer entstehen pro Nacht im Wohnmobil etwa 1,5 Kilogramm CO²-Äquivalente anstelle von rund 17 Kilogramm im Hotel. Das sind die Ergebnisse einer Klimabilanz des Öko-Instituts im Auftrag des Caravaning Industrie Verbands e.V. (CIVD).

Ob mit Wohnmobil oder Caravan - Camping ist grün

Vergleicht man Wohnmobilreisen (mit Stellplatzübernachtung) mit Campingplatzübernachtung im Zelt (Pkw-Anreise), ergibt sich kein Vorteil von Wohnmobilreisen. Wenn zwei Personen reisen, verursacht die Variante Pkw plus Campingplatz sogar leicht niedrigere CO²-Emissionen. Reisen jedoch vier Personen, so schneidet die Variante Wohnmobil und Stellplatz günstiger ab. Caravan-Gespanne wurden wegen stark schwankender Verbrauchswerte nicht berechnet, seien jedoch bei ähnlichen Verbrauchswerten gleich zu bewerten wie stehende Wohnmobile, so Wissenschaftler Daniel Bleher.

Lediglich bei Pkw-Nutzung vor Ort verschlechtert sich die Öko-Bilanz des Caravaners gegenüber dem Reisemobilisten. Die Wissenschaftler analysierten neben den Emissionen bei der An- und Abreise auch die Treibhausgaswirkung bei Übernachtung und Verpflegung. Die Zukunft soll noch besser werden: Das Öko-Institut erwartet 2020 CO²-Reduzierungen von minus 20% bei Pkw und minus 15 % bei Wohnmobil-Basisfahrzeugen.

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Datum

12. Dezember 2013
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