News: Lange Standzeiten bei Gebrauchten

Ein Fahrzeug aus zweiter Hand verursacht im Schnitt 20 Euro Standkosten pro Tag. Nur die Mini-Klasse verkauft sich.

Rund 7,5 Mrd. Euro musste nach Einschätzung von EurotaxSchwacke der gesamte Automobilhandel in den vergangenen zwölf Monaten verkraften, um die Standzeiten seiner "Gebrauchten", die auch tatsächlich umgeschrieben wurden, finanzieren zu können. Land ist auch jetzt nicht in Sicht.

"Speziell bei jungen Gebrauchtwagen bis zu vier Jahren ist ein Überhang durch Leasing- und Mietwagenrückläufe vorhanden. Hier kann der Handel den Abverkauf nicht wirklich realisieren. Dies ist unter anderem durch die Kaufzurückhaltung am Markt bedingt sowie durch die Masse der jungen Second-Hand-Fahrzeuge auf den Gebrauchtwagen-Höfen", so der Eurotax-Schwacke-Geschäftsführer Martin Verrelli. Die Umschlaghäufigkeit, also die Zeit, die seit Ankauf des Gebrauchten bis zu seinem Verkauf vergeht, hat sich im August dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fast neun Prozent von 107 auf 116 Tage deutlich verschlechtert.

Besonders hart hat es die Oberklassefahrzeuge getroffen, deren Standtage von 142 auf 164 in die Höhe katapultierten. Das bedeutet, dass der Handel für seine Sorgenkinder immerhin pro Oberklassewagen bei der Hereinnahme im Schnitt über 440 Euro mehr einrechnen muss als im Vorjahr. Einziger Lichtblick weist das Segment der Miniklasse auf. Hier realisiert sich der Abverkauf im Vergleich zum Vorjahr um zwei Tage schneller.

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2. November 2008
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