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Winterreifen für Caravans: M+S-Pneus werden Pflicht

Mit Sommerreifen durch den Winter? Das kann künftig nicht nur Pkw-Fahrer, sondern auch Caravaner ein Verwarnungs- oder Bußgeld von 20 bis 40 Euro kosten; bei nachgewiesener grober Fahrlässigkeit gerät obendrein der Versicherungsschutz ins Wanken.

Den Anlass liefert dafür die 40. Änderungsverordnung der Straßenverkehrsordnung (StVO), die dieser Tage die letzte Hürde durch den Bundesrat nimmt und schon ab Januar 2006 greifen kann. Punkt 2 der Änderungsverordnung widmet sich der „Anpassung eines Kfz an die Wetterverhältnisse“; diese Anpassung habe fortan unter anderem durch eine „geeignete“ – sprich wintertaugliche – Bereifung zu geschehen. So soll es künftig in § 2 Abs. 3a der StVO heißen. Wie Jürgen Menge vom rheinland-pfälzischen Verkehrsministerium gegenüber CARAVANING formulierte, schließt die „geeignete“ Bereifung bei Gespannfahrten auch den Hänger mit ein; so sieht es auch das Bundesverkehrsministerium.

Wintercamper sollten künftig also vorsorglich nicht nur die Zugwagenräder, sondern auch die Caravanräder mit M+S-gestempelten Reifen bestücken – was CARAVANING ohnehin seit Jahren empfiehlt; die Art der M+S-Bereifung – Ganzjahres- oder Winterprofil, hier zunehmend mit dem Tauglichkeitsnachweis durch das Schneeflockensymbol – wird in der Änderungsverordnung ebenso wenig erwähnt wie die Mindestprofiltiefe (in Österreich auf einzelnen Strecken 4 mm). Auch eine zeitliche Eingrenzung sieht die StVO für die wintertaugliche Bereifung – wegen der unterschiedlichen klimatischen Verhältnisse in Deutschland – nicht vor.

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Datum

18. Januar 2006
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