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News: Reifen noch reisetauglich?

Caravanreifen altern schneller als vom Pkw gewohnt. Feine Risse seitlich der Profilfläche können harmlos sein, deuten möglicherweise aber auf altersbedingte Schwächen hin. Beulen an der Seitenwand sind harmloser Natur, wenn sie durch enger gezogene Fäden der Karkasse verursacht werden. Sie können aber auch Folge einer inneren Beschädigung sein, die letztlich auf großer Fahrt in einen Reifenplatzer mündet.
Verdächtige Unregelmäßigkeiten am Reifen richtig zu deuten, sollte man einem ausgewiesenen Fachmann überlassen – besonders dann, wenn sich die Caravanbereifung dem empfohlenen Rentenalter von sechs bis allerspätestens acht Jahren nähert (für Tempo-100-Gespanne sind sechs Jahre das zwingende Höchstalter, siehe auch Seite 36). Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat e. V. bietet über seine Initiative Reifensicherheit kostenlose Reifen-Checks an. Mehr als 3000 Reifen- und Autohändler im Bundesgebiet haben sich diesem Service verpflichtet. Unter Angabe der Postleitzahl kann man die betreffenden Händler vor Ort und im näheren Umfeld aus dem Internet fischen, und zwar unter www.reifensicherheit.de.

CARAVANING-Tipp

5 Reifen-Checks vor großer Fahrt

Profiltiefe mindestens 3 mm über die ­gesamte Profilfläche? Schutzkappen auf den Reifenventilen? Felgenrand (Felgenhorn) am Stahlrad ­ohne gratige Stellen? Baudatum der Reifen laut DOT-Stempel noch drei- statt vierstellig? Dann sind sie älter als sechs Jahre. Tauschen! Reifendruck am Zugwagen auf das empfohlene Maximum erhöht?

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Datum

12. August 2006
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