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Reisebestimmungen für Haustiere: Mit Fiffi ins Ausland

Wer mit seinem Haustier ins Ausland reisen möchte, hat eine Reihe von Vorschriften zu beachten. Innerhalb und außerhalb der EU gelten unterschiedliche Bestimmungen. Welche das sind, lesen Sie hier.

Tiere müssen in der EU eindeutig gekennzeichnet sein. Dafür gibt es seit Juli 2011 eine Mikrochip-Pflicht. Anerkannt wird aber auch eine vor diesem Stichtag erfolgte und gut lesbare Tätowierung. Daneben ist der EU-Heimtierausweis mitzuführen, der vom Tierarzt ausgestellt wird. Dieser muss Angaben zu Tier, Besitzer und Tollwutimpfungen enthalten.

Apropos Tollwutimpfung: Die Erstimpfung sollte mindestens 21 Tage vor Grenzübertritt erfolgt sein. In Finnland, Großbritannien, Irland und Malta ist bei Hunden zusätzlich eine Behandlung gegen Bandwürmer Pflicht. Am besten, Sie informieren sich rechtzeitig vor Abreise bei ihrem Tierarzt über bestehende Einreisebestimmungen für ihren Vierbeiner.

Länder, die nicht Mitglied der EU sind, haben nämlich in der Regel eigene, länderspezifische Vorgaben und Richtlinien. Ausnahmen sind die Schweiz und Liechtenstein, die beispielsweise beide die EU-Regeln übernommen haben. In diesen Ländern genügen Mikrochip, EU-Heimtierausweis und Tollwutimpfung. Norwegen verlangt bei Hunden zusätzlich die Behandlung gegen Bandwurm.

Bei der Wiedereinreise aus Ländern wie Norwegen, der Schweiz, Australien, den USA und Kanada gelten die gleichen Bestimmungen wie innerhalb der EU. Ansonsten muss noch vor der Abreise in Deutschland ein Tollwut-Antikörpertest durchgeführt werden. Dieser darf frühestens 30 Tage nach der Impfung stattfinden.

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17. April 2014
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