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DRV-Aktion Schulterblick: Sicher am Steuer bis ins hohe Alter

Wer bis ins hohe Alter mobil und unabhängig bleiben will, sollte vorsorgen. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DRV) bietet freiwillige Gesundheitschecks und Fahrsicherheitstrainings für Autofahrer.

Musikhören, ein Gespräch mit dem Beifahrer oder wenn das Radio bedient wird – In einer repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag des DRV sagten 26 Prozent der Befragten ab 65 Jahren, dass sie das am Steuer stresst. Ablenkungen belasten ältere Fahrer damit stärker als jüngere. 34 Prozent sind dadurch im Straßenverkehr sogar schon in gefährliche Situationen geraten.

Besonders gefährlich ist auch Müdigkeit: Sieben Prozent aller älterer Autofahrer sind schon einmal am Steuer eingenickt. "Ist die Aufmerksamkeit nicht voll auf den Verkehr gerichtet, steigt das Unfallrisiko schnell", sagt DVR-Geschäftsführerin Ute Hammer. "Mit zunehmendem Alter kann sich die Konzentrationsfähigkeit verschlechtern."

Aktion Schulterblick - Mehr Sicherheit im Straßenverkehr

Neben Störfaktoren können auch Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Leiden oder Diabetes die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen. "Neben dem Gang zum Arzt können auch Fahrsicherheitstrainings, spezielle Seminare oder einzelne Fahrstunden dazu beitragen, die eigene Mobilität zu erhalten.", so Erhard Hackler, Geschäftsführender Vorstand der Deutschen Seniorenliga e. V.

Der DVR informiert mit der Aktion Schulterblick über Gesundheitschecks. Im Zuge dessen gibt es auch einen 10-minütigen Online-Test zur Fahrtüchtigkeit: www.dvr.de/schulterblick. Den regelmäßigen Besuch beim Hausarzt ersetzt der Test allerdings nicht.


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Karl-Heinz Augustin, Brigitte Andres

Datum

13. November 2015
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