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Richtige Bereifung am Wohnwagen: Sicher in den Urlaub

Die richtigen Reifen sind wichtig für eine sichere Fahrt. Sowohl am Zugfahrzeug, wie auch am Wohnwagen sollten sie regelmäßig überprüft werden. Außerdem sollten Sie sich für den Notfall wappnen.

Je nach Saison ist die richtige Bereifung des Fahrzeugs entscheidend für die Sicherheit. Winterreifen können den Bremsweg im Sommer um bis zu 30 Prozent verlängern. Ebenso wichtig ist der richtige Luftdruck bei Zugfahrzeug und Wohnwagen. Reifen mit zu niedrigem Luftdruck gefährden nicht nur die Brems- und Fahrsicherheit, auch der Kraftstoffverbrauch ist höher und der Verschleiß nimmt zu, warnt der Reifenhersteller Bridgestone. Die Reifenprofiltiefe sollte mindestens 1,6 Millimeter betragen.

Nach sechs Jahren steht beim Caravan der Reifenwechsel an

Ein weiterer wichtiger Rat kommt von der Bridgestone Sprecherin Alexandra Kimmich: Reifen altern und werden härter. Nach sechs Jahren ist jeder Besitzer eines Anhängers mit einer 100-km/h-Zulassung dazu verpflichtet, die Reifen auszutauschen.

Bei einer längeren Fahrt sollten Sie für den Notfall gewappnet sein. Bei jeder Autoreise gehören Warndreieck, Verbandskasten und Warnwesten zur Grundausstattung.

Checkliste für die nächste Ferienreise

  • Überprüfen Sie die Profiltiefe: 1,6 mm ist gesetzliches Minimum, das über die ganze Lauffläche vorhanden sein muss.
  • Überprüfen Sie Ihren Reifendruck - bei kalten Reifen: Bei maximaler Nutzlast muss auch der Reifendruck entsprechend erhöht werden (den empfohlenen Luftdruck sehen Sie entweder auf einem Aufkleber meist am Anhängerkotflügel oder auf der Internetseite des Herstellers)
  • Prüfen Sie Ihre Reifen auf Beschädigungen
  • Prüfen Sie das Alter des Reifen: Die letzten vier Ziffern der DOT-Zahl auf der Reifenflanke stehen für das Produktionsjahr. Die ersten beiden Ziffern kennzeichnen die Kalenderwoche. Die dritte und vierte Zahl stehen für die Endziffer des Herstellungsjahres.
  • Haben die Reifen den passenden Tragfähigkeits- bzw. Lastindex? Ihr Reifenhändler hilft Ihnen gerne, den für das Gewicht Ihres Anhängers passenden Reifen zu finden. Bridgestone bietet eine große Palette an Reifen für alle Einsatzzwecke.
  • Funktionieren alle Blinker, Bremslichter und die Kennzeichenbeleuchtung? Wichtig ist dies vor allem bei Reisen in Länder mit Lichtpflicht am Tag wie Italien und Schweden.
  • Funktioniert die Auflaufbremse? Bei einer Testbremsung mit einer Hilfsperson prüfen, ob die Bremsen des Anhängers funktionieren.

Beim Beladen des Anhängers:

  • Unbedingt die vorgegebene Stützlast einhalten. Zu viel Druck auf die Anhängekupplung entlastet die gelenkten Vorderräder des Zugfahrzeugs zu stark, zu wenig oder sogar negative Stützlast (der Anhänger hat zu viel Last im Heck) führt sehr oft zum Schlingern des Anhängers bspw. bei Bergabfahrten (der Anhänger schiebt). Ein Anhänger, der einmal ins Schlingern geraten ist, lässt sich fast nicht mehr stabilisieren.
  • Auf keinen Fall überladen! Anhängerlast des Fahrzeugs, der Anhängekupplung und die maximale Zuladung des Anhängers prüfen, Zuladung vorher kurz auf die Personenwaage stellen.
  • Nur wenige Anhänger verfügen über ein Ersatzrad. Pannensets mit Spraydosen müssen wegen des meist entzündlichen Treibgases vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt aufbewahrt werden. Pannensets mit Kompressor sind da praktischer. Doch auch diese helfen nur bei Löchern bis maximal sechs Millimeter Durchmesser. Und sie taugen nur als kurzfristige Reparatur für die Fahrt bis zum nächsten Reifenhändler.

Weitere Tipps: www.tyresafety.eu/de/safety

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CIVD, Archiv

Datum

20. August 2015
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