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Smartphones für Camper: Smarte Urlaubsbegleiter

Smartphones verwalten mittlerweile fast unser ganzes Leben. Doch welche Smartphones sind outdoorgeeignet, und welches praktische Zubehör empfiehlt sich speziell fürs Campen? Mit Tipps für den Notfall.

Clevere Camperphones: Gut für die Natur!

Cat S 50
Die Smartphones der Baumaschinen-Marke Caterpillar sind besonders harte Kerle. Das S 50 kann man sogar mit nassen Fingern bedienen, und es hält Temperaturen bis -25°C aus. Sein Klang erhielt einen Technik-Grammy-Award.
Betriebssystem: Android 4.4 KitKat
Gewicht/Maße: 185 g/144,5 x 77,0 x 12,7 mm
IP-Schutzklasse*: IP 67
Displaygröße: 4,7 Zoll
Kamera: 8-Megapixel-Kamera, HD-Videoaufnahmen, VGA-Frontkamera
Prozessor/Arbeitsspeicher: 1,2 GHz Quad-Core /2 GB RAM
Preis: ab 422 €

Kyocera Torque
Das KC-S701 des japanischen Herstellers lässt sich sogar mit einem Handschuh bedienen. Sein Gehäuse ist erschütterungsbeständig und entspricht Militärstandards. Die technische Leistung erreicht dafür nur Mittelklasse-Niveau.
Betriebssystem: Android 4.4 Kitkat
Gewicht/Maße: 182 g/136,0 x 68,0 x 13,5 mm
IP-Schutzklasse*: IP 68
Displaygröße: 4,5 Zoll
Kamera: 8-Megapixel-Kamera mit Videofunktion, Frontkamera: 2 Megapixel
Prozessor/Arbeitsspeicher: 1,4 GHz Quad-Core/2 GB RAM
Preis: ab 449 €

Fairphone 2
Das fair produzierte Telefon ist zwar nicht wasserfest, gewann aber unser Herz, da es nachhaltig ist. Fast alle Einzelteile wie das robuste Gorilla-3-Frontglas oder den Akku kann man selbst wechseln. Weiterer Clou: Es hat Slots für zwei Simkarten.
Betriebssystem: Android 5.1 Lollipop
Gewicht/Maße: 165 g/123,0 x 64,5 x 9,8 mm
IP-Schutzklasse*: nicht zertifiziert
Displaygröße: 5 Zoll
Kamera: 8-Megapixel-Kamera, Videoaufnahmen mit 720 Pixel, Frontkamera
Prozessor/Arbeitsspeicher: 1,2 GHz Quad-Core/2 GB RAM
Preis: 525 €

Samsung Xcover 3
Samsung bietet seit dem Frühjahr ein neues toughes Outdoor-Smartphone. Es hat eine genauso hohe IP-Zertifizierung wie das letzte Spitzenmodell Galaxy S5, ist aber günstiger. Über eine Schnellzugriffstaste macht es Licht oder Fotos.
Betriebssystem: Android 4.4 Kitkat
Gewicht/Maße: 154 g/132,9 x 70,1 x 9,95 mm
IP-Schutzklasse*: IP 67
Displaygröße: 4,5 Zoll
Kamera: 5-Megapixel-Kamera, HD-Videoaufnahmen, Frontkamera: 2 Megapixel
Prozessor/Arbeitsspeicher: 1,2 GHz Quad-Core /1,5 GB RAM
Preis: ab 216 €

Sony Xperia Z3+
Sony baut mit der Spitzenbaureihe Xperia-Z seit einiger Zeit spritzwasser- und staubgeschützte Telefone. Diesen Sommer erscheint das Z3+, das laut Sony bis zu zwei Tage Akkulaufzeit hat. Plus: eine 20-Megapixel-Weitwinkelkamera.
Betriebssystem: Android 5.0 Lollipop
Gewicht/Maße: 144 g/146,0 x 72,0 x 6,9 mm
IP-Schutzklasse*: IP 68
Displaygröße: 5,2 Zoll
Kamera: 20,7-Megapixel, 4-K-Videoaufnahmen, Frontkamera: 5 Megapixel
Prozessor/Arbeitsspeicher: 2 GHz-/1,5 GHz-Octa-Core /3 GB RAM
Preis: ab 699 €

Zubehör für Outdoor-Smartphones

Schutzhüllen: Nicht alle Smartphones, allen voran iPhones, sind spritzwasser- und staubdicht. Wer sich nicht extra ein outdoorfähiges Handy kaufen will, kann sich mit einer Schutzhülle weiterhelfen. Diese gibt es als Hardcases und als Softcases, wobei die Hardcases auch bei Stößen und Herunterfallen Schutz versprechen. Doch warum nicht einfach eine Plastiktüte nehmen? Ganz einfach: Die Cases haben im Regelfall eine spezielle Folie, durch die das Touchscreen bedienbar bleibt.

Stromversorgung: Jenseits der eigenen vier Wände gibt es nicht immer und überall eine Steckdose für das smarte, aber stromhungrige Helferlein. Ob auf dem Campingplatz, auf der Straße oder in der Natur, dieses Zubehör sorgt für Zusatz-Power – egal ob unterwegs und draußen.

Adapter fürs Auto: Während der Fahrt Strom aus dem Zigarettenanzünder ziehen. Perfekt, wenn das Smartphone als Navi dient. Gibt es in jedem Elektrogeschäft, beispielsweise von Hama, ab 13 Euro.

Extra-Akkus: Wiederaufladbare Zusatz-Akkus kann man an Steckdose oder PC nachladen. Das Varta Powerpack gibt es ab 10 Euro. Der Brunton Ember kostet ca. 50 Euro und hat eine zusätzliche Solarzelle, die zum Erhalt der Ladung dient: brunton.com.

Waka Waka: Eine Solarzelle, die nach etwa 12 Stunden Sonne ein Smartphone komplett auflädt oder mehrere Stunden als Lampe dient. Der Preis von 69 Euro kommt mit Feelgood-Faktor: Wer ein Waka Waka kauft, spendet gleichzeitig eines in ein Entwicklungsland. Mehr Infos: waka-waka.com

BioLite: Beim Kochen Strom erzeugen – der Portable Stove (150 Euro) wird mit Feuerholz betrieben und erzeugt via thermoelektrischen Generator Strom: biolitestove.com

Tipps zum Stromsparen

Internet: Entscheiden Sie sich: Entweder stellen Sie das Smartphone auf mobile Datenübertragung oder W-LAN. Beides gleichzeitig verbraucht unnötig Strom. Wer kein Internet braucht, schaltet beides aus.

GPS: Die Ortung ist ebenfalls ein Stromfresser. Ausschalten, solange man
nicht navigiert oder sich per GPS lokalisieren lassen muss.

Apps & Synchronisierung: Laufen im Hintergrund noch Apps? Auf ständige
Updates über Social Media und E-Mails kann man während des Campingurlaubs getrost verzichten. Denn das verbraucht nur Strom und (!) Datenvolumen.
Über das Einstellungen-Menü können Sie ganz einfach alle Synchronisierungen und Push-Benachrichtigungen ausschalten.

Beleuchtung: Ganz einfacher Trick: Die Hintergrundbeleuchtung bzw. Helligkeit des Displays manuell aufs Minimum herunterdrehen.

NOTFALL-HILFE: Smartphone nass geworden?

Keine Panik! Das Gerät ausschalten und auseinanderbauen. Mit einem Tuch abtupfen, aber nicht die elektrischen Teile abreiben. Anschließend etwa zwei Tage trocknen lassen. Einige empfehlen, das Gerät in einen Sack Reis zu legen, der die Feuchtigkeit entzieht. Wichtig ist Geduld – und das Trocknen nicht mit Heizkörper, Föhn oder Mikrowelle zu beschleunigen. Die Hitze zerschmilzt die empfindliche Elektronik.

*IP-Schutzklassen: Anhand der IP-Zertifizierung kann man erkennen, ob ein Handy staub- und wasserfest ist. Dabei gilt: Je höher die Zahl, desto besser ist es geschützt. IP 68 ist die höchste Zertifizierung. Die erste Ziffer steht für den Staubschutz, eine 6 bedeutet, dass das Gerät absolut staubdicht ist. Die zweite Ziffer steht für den Spritzwasserschutz. Eine 8 heißt, dass das Gerät dauerhaftes Untertauchen aushält (bis zu 45 Minuten).

Foto

Pavel Davidenko/Fotolia

Datum

11. September 2015
Dieser Artikel stammt aus Heft CARAVANING 08/2015.
Hier finden Sie alle Artikel dieser Ausgabe im Überblick.
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