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Extras für Ihr Auto im Winter: Sonderausstattungen gegen die Kälte

Im kalten Winter kommt man um den Eiskratzer für die Scheiben nicht mehr herum. Doch mit der richtigen Ausstattung geht es auch ohne: Was kosten Lenkrad-, Spiegel- oder Frontalscheibenheizung?

Im Winter kann es auch bei uns in Deutschland ungemütlich werden, und zwar bereits ab Temperaturen zwischen null und zehn Grad. Und wenn man dann seinen Winterurlaub in kälteren Regionen verbringen möchte, wird es gleich noch viel ungemütlicher. Zum Glück lassen uns die Hersteller an diesen eisigen Tagen nicht hängen und bieten uns einige Optionen an.

Angefangen bei der elektrischen Lenkradheizung, die GM 2006 patentierte und viele Autobauer in ihr Extra-Angebot übernommen haben. Der Durchschnittspreis hierfür liegt bei 250 Euro, Renault- und BMW-Fahrer erhalten die Leinkradheizung bereits ab 190 Euro. Ein kleiner Tipp für Sparfüchse: gefütterte Lederhandschuhe gibt es bereits ab 35 Euro im Handel.

Sitzheizung und Allwetterfußmatten

Ein sehr heißgeliebtes Extra ist wohl die Sitzheizung. Durch sie werden Hintern und Rücken der Insassen schnell wohlig warm. Im Schnitt zahlt man für diesen heißen Komfort 300 Euro, mit 250 Euro bewegt sich Fiat bei den günstigeren Anbietern, wobei Porsche mit satten 417 Euro im oberen Bereich der Preis-Skala ruht. Einigen Anbietern – darunter Volvo, Jaguar, Ford und Opel – bieten lohnenswerte Pakete an, die Sitzheizung und Lichtpakete oder beheizbare Scheibenwischdüsen kombinieren.

Wer aber den Rahmen aller Options-Kataloge sprengt, ist eindeutig der Volumen-VW Golf. Hier kann der Kunde unter anderem ein um 35 Millimeter erhöhtes Schlechtwegefahrwerk für 375 Euro oder einen Ski- und Snowboardhalter für 217 Euro auswählen. Welches Extra allerdings seinen Aufpreis wert ist, sind die Allwetterfußmatten. Diese sind zwischen 30 Euro (bei Opel, vierteilig) und 100 Euro (bei BMW, vorne und hinten) erhältlich.

Standheizung und beheizte Wischdüsen plus Frontscheibenheizung

Wer der Winterkälte den Kampf ansagen will, der schnappt sich das Extra der Standheizung. Mit 1.150 Euro gehört Ford zu den erschwinglicheren Anbietern, wohingegen Jaguar, Porsche und Opel ab 1.400 Euro fordern. Wer nicht ganz so viel Geld ausgeben möchte, der kann sich eine Frontscheibenheizung leisten. Sie wärmt den Fahrer zwar nicht auf, aber er muss nicht in der Kälte die Frontscheibe kratzen. Neben Ford ist dieses Extra unter anderem auch bei VW (340 Euro, drahtlos), Jaguar (357 Euro, mit beheizter Wischdüse), Volvo (480 Euro, das komplette Winterpaket) oder Alfa Romeo (190 Euro, mit Handschuhfach-Klimatisierung) im Angebot. Zusätzlich zur Frontscheibenheizung bieten sich auch beheizbare Außenspiegel für 150–200 Euro an. Damit entfällt das lästige und umständliche Freikratzen der kleinen Spiegel.

Es gibt natürlich noch viele weitere Extras, die Sie bei Ihrem Hersteller erhalten. Ein paar Tipps bekommen Sie noch von uns: Wer aufgrund von Eis und Schnee mehrere Stunden im Stillstand verbringen muss, der wird sich über eine 230 Volt Steckdose freuen, mit welcher er sein Notebook aufladen kann. Wer lieber ein Buch oder die Zeitung lesen möchte, durch den Schnee aber wenig Licht ins Wageninnere gelangt, der liebäugelt vielleicht mit einer LED-Leselampe.

Weiteres Winter-Zubehör, das nicht zur Sonderausstattung gehört, finden Sie in diesem Artikel.

Vier Winter-Tipps für Autofahrer

Zusätzlich zu den vorgestellten Extras, die Autofahrer durch die kalte Winterzeit bringen, gibt es noch einige Dinge, die der Fahrer selbst beachten muss. Lesen Sie hier vier wichtige Winter-Tipps:

  • Die dicke Winterjacke hinter dem Steuer ausziehen – Neben der eingeschränkten Bewegungsfreiheit riskiert, wer sich dick eingemummelt hinter das Steuer setzt, bei einem Unfall schwere Verletzungen. Der Gurt kann durch die Jacke nicht nah genung am Körper anliegen und hat somit einen zu großen Spielraum.
  • Ins Auto sollte keine Feuchtigkeit gelangen – Wer im Winter in ein Fahrzeug steigt, sollte sich davor so gut wie möglich von Eis und Schnee befreien. Die Feuchtigkeit lässt nicht nur die Scheiben von innen beschlagen, sondern kann auf Dauer auch Moder, Schimmel und Rost verursachen. Zusätzlich sollte man regelmäßig durchlüften und die Heizung hochdrehen, da sich die Feuchtigkeit im Innenraum nicht vollständig vermeiden lässt.
  • Immer genügend Frostschutz – Wer keine beheizten Wischdüsen besitzt, muss immer dafür sorgen, dass das Wischwasser weder an der Scheibe noch im Tank gefriert und etwas Frostschutzmittel hinzufügen. Ebenso sollte der Kühlwasserkreislauf etwas Frostschutz enthalten, um Schäden zu vermeiden.
  • Vorwäsche in der Waschstraße nutzen – Im Winter sollte man sein Fahrzeug hin und wieder von Streusalz und Schmutz befreien, damit der Lack keine Schäden davonträgt. Vor einem Besuch in der Waschstraße ist es am besten, wenn man die Schmutzschicht mit dem Dampfstrahler beseitigt.

Autor

Foto

Stefan Lindloff und Hans-Dieter Seufert

Datum

12. Dezember 2016
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