Der Herbst ist die Zeit, in der alle, die nicht auf Wintercamping stehen ihr Fahrzeug auf die Winterpause vorbereiten. Deshalb hier die wichtigsten Tipps, damit Wohnmobile den Winter gut überstehen. Zoom

Caravan richtig aufs Überwintern vorbereiten: Vier Tipps für den Wohnwagen-Winterschlaf

Sie stehen nicht auf Wintercamping? Dann ist jetzt die richtige Zeit, um den Caravan auf die Winterpause vorzubereiten. Die wichtigsten Tipps von Intercaravaning, damit er den Winter gut übersteht.

Intercaravaning, die große Fachhandelskette für Caravaning, hat vier wichtige Tipps für den Winterschlaf Ihres Caravans.

Tipp 1: Der richtige Standort fürs Überwintern

Ideale Standorte für den Wohnwagen im Winter sind unter einem Carport, in einer Garage oder in einer Halle. Wichtig ist, dass abgemeldete oder saisonzugelassene Fahrzeuge auf einem abgeschlossenen Grundstück stehen müssen. Grund ist der Versicherungsschutz. Das Abstellen auf öffentlichen Verkehrsflächen ist nicht erlaubt und kann teuer werden.

Tipp 2: Außenreinigung

Vor dem Abstellen fallen einige wichtige Arbeiten am Caravan an. Eine gründliche Außenreinigung ist Pflicht. Sauber wird der Wohnwagen am besten mit einem milden Autoshampoo, Schwamm sowie einer weichen Lanzenbürst. Gleichzeitig ist die Außenreinigung eine gute Gelegenheit den Caravan nach Schäden zu überprüfen. Nach der Wäsche wird der Lack mit einem Wachs versiegelt. So ist Ihr Caravan besser vor Witterungseinflüssen geschützt.

Mit Gummipflege sollten Sie die Dichtungen von Türen und Fenstern am Wohnwagen behandeln. Dann bleiben die Gummidichtungen elastischer und frieren nicht fest. Der Fachhändler kann bei der richtigen Wahl des Mittels helfen.

Bei Caravans sollten die Kurbelstützen gefettet und die Auflaufvorrichtungen geschmiert werden. Dabei darf nur das Schubstück der Auflaufvorrichtung geschmiert werden. Die Bremsbeläge der Stabilisator-Kupplung müssen fettfrei bleiben. Außerdem schützt eine Deichselhaube vor Frost, Schnee und Wind.

Sie sollten ebenfalls auch den Füllstand und den Frostschutz für Kühlwasser und Scheibenwischanlage überprüfen. Zudem verhindert eine volle Tankladung, dass der Blechtank durch Kondenswasser zu rosten beginnt.

Tipp 3: Innenreinigung

Ist die Außenreinigung beendet, geht es an den Innenraum. Nach der Reinigung des Kühlschranks, sollten Türen und Schrankklappen geöffnet bleiben. Dadurch können Sie Gerüche und Schimmel vermieden.

Das gleiche gilt für die Sitzgruppen und Betten: Am besten stellen Sie Polster, Kissen und Matratzen auf. Die Zwangsbelüftungen und Belüftunggsöffnungen des Fahrzeugs sollten Sie nicht abdecken

Empfehlenswert sind zusätzliche Luftentfeuchter beispielsweise aus Granulat. Diese wirken bis zu vier Monate. esonders wenn das Fahrzeug nicht komplett trocken steht, ist das sinnvoll.

Wichtig ist, dass die Wasserleitungen nicht nur entleert, sondern auch gereinigt werden. Das richtige Produkt kann der Fachhändler empfehlen. Die Wasserhähne sollten geöffnet bleiben, sodass sie keine Schäden davontragen. Eine kurze Fahrt mit geöffneten Wasser- und Abwasserhähnen im Wohnmobil sorgt dafür, dass kein Wasser mehr in den Leitungen stehen bleibt.

Erfahrene Caravaner entleeren nicht nur die Wasseranlage, sondern ziehen vorsichtshalber auch den Wasserschlauch an der Therme ab, um zu prüfen, ob diese völlig leer ist. Selbst Restmengen können zum Platzen der Therme führen.

Natürlich sollte auch die Campingtoilette samt Fäkalientank geleert und gereinigt werden. Gasflaschen können im Fahrzeug bleiben, jedoch sollten Sie das Flaschenventil zudrehen.

Tipp 4: Richtig abstellen

Für die Reifen ist die lange Standzeit über den Winter nicht gut. Daher ist es empfehlenswert, die Stützen des Caravans ein kleines Stück herauszudrehen und den Reifendruck um etwa 0,3 bis 0,5 bar zu erhöhen. Somit sind die Räder entlastet. Die Feststellbremse sollte nicht gezogen werden, da sie einrosten kann..

Sollte das Winterquartier über einen 230 Volt-Anschluss verfügen, kann die Bordbatterie alle drei bis vier Wochen mit Strom versorgt werden. Gehen Sie sicher, dass die Batterie stets voll geladen ist - so übersteht sie kalte Temperaturen am besten. Alternativ können Sie das Fahrzeug auch dauerhaft an den Strom anschließen. Wenn kein Stromanschluss zur Verfügung steht, sollte die vollgeladene Bordbatterie ausgebaut und frostfrei gelagert werden.

Sorgen Sie auch regelmäßig für Frischluft: Wer regelmäßig einmal im Monat bei schönem Wetter gut lüftet, kann sich auf den nächsten Urlaub mit dem Caravan freuen.

Autor

Foto

promobil

Datum

5. November 2014
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