Transport-Wohnwagen 46 Bilder Zoom

Der große Transport-Caravan Vergleich: 5 Wohnwagen für Camping und Transport

CARAVANING hat fünf sehr unterschiedliche, aber hochinteressante Transport-Wohnwagen zu einem exklusiven Stelldichein auf dem Campingplatz versammelt. Sie mussten in vier Kategorien Tests bestehen.

Urlaub – endlich Zeit für Familie, Erholung und Hobby. Eigentlich. Denn es gibt Freizeitaktivitäten, die mit deutlich größerem Platzbedarf einhergehen als Joggen und Wandern; Motorradfahren und Biken beispielsweise, aber auch Paddeln, Surfen und Paragliden.

Wer seine Zeit gerne auf dem Campingplatz verbringt und mit einer oder sogar mehreren der genannten Aktivitäten ausfüllt, braucht – neben Verständnis von Ehepartner und Familie – vor allem eins: jede Menge Stauraum.

Gut, dass es einige wenige Wohnwagenhersteller gibt, die große Herzen und noch größere Türen für Freizeitaktivisten haben. Bei den Großserienherstellern allerdings sieht es mau aus. Einzig Knaus und die englische Marke Swift halten mit ihren Modellen Sport & Fun, Deseo Transport (Knaus) und Basecamp (Swift) Wagen bereit, die sich dem Wohnen und Transportieren verpflichtet fühlen. Das jedoch mit unterschiedlichen Ausprägungen.

Einen anderen Weg geht die junge Marke Sportcaravan. Bei den Modellen SP 3000 und SP 5000 steht die Funktion eindeutig vor der Form – ein Quader bietet nun mal ideale Voraussetzungen für maximale Raumausnutzung. Firmengründer Steffen Gross, selbst Schreinermeister und, wie sein Sohn, aktiver Motocross-Fahrer, baut seine Trailer auf Basis sehr robuster, selbsttragender Koffer vom Anhängerspezialisten WM Meyer. Mittlerweile verlassen jährlich 100 Sportcaravans die Produktion bei Speyer.

Ein rollender Backstein ist auch der Knaus Deseo, allerdings vertrauen er und sein schnittiger Bruder Sport & Fun auf traditionelle Wohnwagenbauart mit Hammerschlag-Außenblech und Styropordämmung. Das Leichtbau-Sandwich wird überwiegend von den Möbeln gehalten.

Swift setzt beim Basecamp immerhin auf GfK – Wände, Bug und Dach bestehen aus dem schlagzähen Werkstoff. Gedämmt wird er mit geschlossenporigem PU-Schaum, Holz hat als Widerlager für Möbel und Beschläge ausgedient.

Leider nicht zum Vergleich angetreten ist der niederländische Leicht-Transportcaravan KipShelter. Hier können wir Interessenten nur auf die deutschsprachige Internetseite www.kipshelter.de verweisen.

Das A und O – der eigentliche Transport

Der Motorradtransport ist natürlich die Königsdisziplin bei einem Vergleich von Transportanhängern. Mit Ausnahme des leichten Swift Basecamp sind alle Kandidaten zumindest prinzipiell dafür geeignet. Doch speziell Interessenten des Knaus Sport & Fun müssen sich im Klaren darüber sein, dass Zuladung sowie Tür- und Innenbreite limitierende Faktoren sind. Besser flutschen Mensch und Maschine durch die Frachtluke des Deseo Transport. Mit robusten Flügeltüren setzen sich die beiden Sportcaravans an die Spitze. Der Sportcaravan SP 5000 ist darüber hinaus der einzige Wagen, bei dem Lade- und Wohnraum geruchsdicht voneinander abgetrennt sind. Bei allen anderen muss – oder sollte – die Ladung raus, damit sie vollumfänglich bewohnt werden können. Auch bei den optionalen Ladungssicherungsmöglichkeiten spielen die Sport-Wagen von Steffen Gross in einer eigenen Liga.

Wichtig ist natürlich auch die Zuladung. Käufer der beiden Knaus müssen unbedingt darauf achten, eine 480 Euro teure Auflastung mitzubestellen. Im Serientrimm rollt vor allem der Sport & Fun auf einer für einen "Transporter" viel zu "kleinen" 1.300-Kilo-Achse.

Geringes Gewicht gehört beim hübschen Swift Basecamp zum Konzept. Mit seinem 1,2-Tonnen-Chassis macht er auch hinter kompakten Zugfahrzeugen eine prima Figur. Auch konzeptionell hat der Brite viel zu bieten: Er schafft es, hohe Ansprüche an Ausstattung und Wohnkomfort mit hoher Variabilität zu verknüpfen. Aber lesen Sie selbst.

Knaus Sport & Fun

Der Sport & Fun ist durch seine opulente, kratzfeste Möblierung der wohnlichste aller Transport-Wohnwagen. Die mittige L-Sitzgruppe bietet drei- bis vier Personen einen bequemen Platz am schmalen, aber über einen Meter langen Tisch. Voll eingerichtet ist auch das Bad im Heck. Der Clou: die unter dem Badboden herausziehbare Duschwanne (457 Euro mit Brause und Vorhang). Auch die kompakte Küche hat alles, was man braucht; der Kühlschrank fasst 140 Liter.

Das 1,43 mal 1,99 Meter große Bugbett lässt sich gegen 749 Euro Aufpreis an Schienen nach oben und hinten schieben, wodurch der beidseitig erreichbare Laderaum darunter hoch genug wird, um zwei Fahrräder oder sogar ein kompaktes Motorrad darin zu transportieren. Die simplen Motorradhalter, bestehend aus einem Bügel für Vorderrad und einer Schiene für Hinterrad, kosten je 210 Euro und sind für den Mittelgang und den Bugstauraum erhältlich. Die ebenfalls einfachen, im Sperrholzboden verschraubten Verzurrösen kosten als Paket 151 Euro, die Alu-Auffahrrampe samt Transporthalterung am Unterboden 280 Euro.

Neben der im Serientrimm zu geringen Zuladung schränken die knapp 90 cm breite Hecktür, durch die man sich neben der Maschine fädeln muss, und der nach dem Wegnehmen des Tisches ca. 50 cm schmale Gang die Transportkapazität ein. Durch die fehlende Abtrennung zwischen Wohnraum und Garage sollten benzindampfende Motorräder außerdem raus, wenn der Sport & Fun bewohnt oder zumindest beschlafen wird. Die Dachreling darf 75 Kilo tragen.

Knaus Sport & Fun im Überblick

Preis: 16.290 Euro
Aufbau: Sandwich aus Hammerschlagblech, Styropor und Sperrholz. Dach: GfK. Bug/Heck: Glattblech
Außenmaße: 625 x 232 x 257 cm
Masse fahrbereit: 1.130 kg
Zul. Gesamtgewicht: 1.300 kg
Max. Auflastung: 1.700 kg (480 Euro)

Wohnen
Bettenmaße: Bugbett 143/125 x 199 cm, Sitzgruppe 121/99 x 192 cm.
Bordtechnik: Heizung, Wasseranlage mit Tank (45 L). Kpl. Küchenausstatt.

Transport
Ladeflächen:
70 x 230, 140 x 192 cm
Türausschnitt: 89 x 171 cm
Transportzubehör: Auffahrrampe (280 Euro), Motorradschiene (210 Euro), Verzurrösen am Boden (151 Euro).

Fazit

Großer Bettstauraum, aber schmaler Mittelgang – die Transporter-Gene des Sport & Fun sind weniger ausgeprägt als seine Wohnlichkeit. Der attraktive Grundpreis täuscht etwas, denn die Basisausstattung ist mager.

Transportieren: 4/5
Wohnen: 4/5
Schlafen: 3,5/5
Sanitär: 3,5/5

Knaus Deseo Transport Plus

Der kantige Deseo Transport ist ein minimalistischer Wohnwagen, der erst mit der "Plus"-Ausstattung über Gasanlage und Heizung, Küchengeräte und Fensterrollos verfügt. Wer duschen möchte, muss zudem das 750 Euro teure Duschpaket inklusive 78-Liter-Tank, größerem Waschraum und 5-Liter-Warmwasserbereiter ordern. Im Standard-Bad steht nur eine Banktoilette.

Zur Serieneinrichtung gehören neben einfachen, aber voluminösen Seiten- und Bugschränken die klappbaren Sitzbänke im Heck, die sich fix zu einer 1,40 mal 1,88 Meter großen Pritsche umbauen lassen. Komfortabler ist das 1.675 Euro teure, leichtgängige und identisch große Hubbett über der Sitzgruppe – es ermöglicht, über der (geruchsfreien) Ladung zu schlafen. Als einziger Wohnwagen im Testfeld hat der Deseo Transport eine Heckklappe, die eine 1,35 mal 1,54 Meter große Durchlade öffnet. Zwei Motorradschienen à 210 Euro passen in den 1,30 Meter breiten Mittelgang zwischen den hochgeklappten Bänken, Verzurrösen im Boden sind Serie, eine Auffahrrampe kostet 280 Euro. Zwei Stück können unter dem Boden arretiert werden.

Der Knaus Deseo Transport Plus im Überblick

Preis: 15.590 Euro
Aufbau: Sandwich aus Hammerschlagblech, Styropor und Sperrholz. Dach: Glattblech
Außenmaße: 440 x 218 x 257 cm
Masse in fahrb. Zustand: 977 kg
Zul. Gesamtgewicht: 1.500 kg
Max. Auflastung: 1.800 kg (480 Euro)

Wohnen
Bettenmaße:
Dinette mit Klappbänken 140 x 188 cm, Hubbett 140 x 188 cm.
Bordtechnik: Truma-Heizung, 15-Liter-Wasserkanister, LED-Beleuchtung.

Transport
Ladefläche:
253 x 130 cm
Türausschnitt: 57 x 171 cm
Heckklappe: 135 x 154 cm
Transportzubehör: Auffahrrampe (280 Euro), Motorradschiene (210 Euro).

Fazit

Der Deseo nimmt seinen Transportauftrag ernst. Dank des geringen Eigengewichts ist die Zuladung schon im Serientrimm gut. Bei Ausstattung und Verarbeitung ist noch deutlich Luft nach oben.

Transportieren: 4/5
Wohnen: 3/5
Schlafen: 3/5
Sanitär: 1,5/5

Swift Basecamp

Der Swift Basecamp gehörte zu den Stars auf dem letztjährigen Caravan-Salon. Warum? Weil er in bislang einzigartiger Weise typisch britische Charakter- und Ausstattungsmerkmale mit High-Tech-Bordtechnik und Leichtbaumöbeln des deutschen Zulieferers Vöhringer kombiniert.

Typisch britisch sind zum Beispiel die beiden dick und weich gepolsterten Längsbänke, die sich natürlich perfekt für die Verwirklichung eines Transport-Wohnwagens eignen. Doch die Sofas lassen sich nicht nur hochklappen und platzsparend an der Wand fixieren, sondern per unter den Sitzflächen herausziehbaren Lattenrostteilen auch in ein großes, bequemes Doppelbett umbauen. Für die obligatorische Tasse Tee genügt der kleine Wandtisch unter dem Bugfenster als Abstellfläche. Mahlzeiten werden am stabilen, frei stehenden Klapptisch eingenommen, der ansonsten platzsparend im geräumigen Kleiderschrank auf seinen Einsatz wartet.

Auch die Ausstattung des langen Küchenblocks ist so reichhaltig, wie man es sonst von ausgewachsenen UK-Caravans kennt. Neben dem Luxusherd liegt eine tiefe und breite Edelstahlspüle mit edler Mischbatterie, darauf folgt die große, kratzfeste Arbeitsfläche. Cool: In der Arbeitsfläche versenkt ist ein Turm mit zwei 230-Volt-Steckdosen. Und wer das Basecamp-Paket für 880 Euro bestellt, darf sich sogar über einen großen Gasbackofen neben dem 85-Liter-Kühlschrank freuen. Der separate Grill gehört zum Serienumfang.

Das leichte Mobiliar offeriert erstaunlich viel Stauraum. Keine neue, aber trotzdem eine hervorragende Idee sind die insgesamt vier herausnehmbaren, robusten Stofftaschen über der Sitzgruppe, die zu Hause bequem beladen und im Urlaub mit zum Einkaufen genommen werden können. Reißverschlüsse in deren Front dienen als "Klappen".

Überhaupt sind die verwendeten Materialien und Bauteile, angefangen von den Möbeloberflächen über die Fenster bis zum "holzfreien" Voll-GfK-Sandwich des Aufbaus, von hoher Qualität und ansprechend gut verarbeitet.

Der kompakte Sanitärbereich im Heck verfügt über eine komplette Ausstattung inklusive großer Bodenwanne und Luxusbrause, die auch außerhalb des Basecamp genutzt werden kann. Wertig ist auch das große, ovale Waschbecken. Das Thetford-Kassetten-WC ist mit einem separaten Spülwassertank ausgestattet.

Die Wasserversorgung und die 4-kW-Gas-/Elektroheizung mit integriertem Boiler stammt von der englischen Marke Whale. Wasser bezieht der Basecamp aus einem rollbaren Frischwasser-Tank oder via Außenanschluss (im Basecamp-Paket).

Die aufwendige Bordelektrik besteht aus Ladegerät und Unterflur-Akkufach, 100-Watt-Solarpanel (Paket) und serienmäßigem 25-A-Inverter, der aus 12 Volt 230 Volt zaubert. Über das serienmäßige Swift-Command-System können per Bluetooth Batterie, Beleuchtung, Wasserpumpe, Innen- und Außentemperatur, Innenluftfeuchtigkeit, Heizung und Solaranlage überwacht und gesteuert werden.

Erste Voraussetzung für den Transport sperrigen, aber tendenziell leichteren Sportgeräts im Basecamp ist seine breite Hecktür, durch die locker auch Fahrräder mit breitem Lenker bugsiert werden können. Vier Ösen am Boden sichern die Fracht.

Der Swift Basecamp im Überlick

Preis: 20.795 Euro
Aufbau: Voll-GfK-Sandwich mit PU-Schaum-Isolierung, GfK-Boden
Außenmaße: 510 x 228 x 250 cm
Leergewicht: 879 kg
Zul. Gesamtgewicht: 1.100 kg
Max. Auflastung: 221 kg

Wohnen
Einrichtung und Ausstattung:
Längsdinette/Bett 198 x 183 cm; als Einzelbetten 2 x 183 x 69 cm
Bordtechnik: Whale-Gas-/Elektroheizung mit 8-Liter-Boiler, App-gesteuerte Bordelektrik, 3-Flammkocher, Dusche, Batterievorbereitung/Ladegerät. Basecamp-Paket (880 Euro) mit Wasser- und Gasaußenanschluss, Backofen, Solarpanel, Fliegengittertür.

Transport
Ladefläche:
165 x 190 cm
Türausschnitt: 67 x 171 cm

Fazit

Der Swift Basecamp ist ein moderner Wohnwagen, der mit allen technischen Möglichkeiten sehr überzeugend wirkt. Seine Flexibilität der Möbelkonzeption und -anordnung wirkt sich auch auf denTransport von Sportgeräten aus. Nach Umbaumaßnahmen passt Sperriges locker rein.

Transportieren: 4/5
Wohnen: 4/5
Schlafen: 3,5/5
Sanitär: 3,5/5

Sportcaravan SP 5000 Plus

Der Gross Sportcaravan SP 5000 ist ein Gigant: Auf einer Grundfläche von 9,25 Quadratmeter bringt er in seinem eigens für Gross wärmebrückenfrei konstruierten, selbsttragenden GfK-Kofferaufbau sowohl einen Transport- und Werkstattbereich im Heck als auch einen hermetisch davon abgetrennten Wohntrakt für vier Personen unter. Zentral im Wohnbereich stehen zwei Sitztruhen, die je nach der Zusammenstellung mit dem Tisch eine Dinette oder ein Doppelbett bilden. Das zweite große Bett lässt sich oberhalb der Sitzgruppe herausziehen. Alle Fenster und Dachhauben sind mit Verdunklungs- und Fliegenschutzrollos ausgestattet.

Die lange Liste der Technik-, Komfort- und Transportoptionen beinhaltet alles, was gut, praktisch, aber auch teuer ist. Bereits serienmäßig an Bord sind ein 125-Liter-Frischwassertank mit Stadtwasseranschluss, ein Elektro-Keramik-Heizlüfter, ein tragbarer Kocher und eine komplette Badausstattung inklusive Porta Potti. Mit acht massiven Zurrösen in der Garage und einer Auffahrrampe ist eine Transport-Grundausstattung vorhanden. Zur Elektroversorgung zählen eine 100-Ah-AGM-Batterie samt Ladegerät und ein Kompressorkühlschrank. Und selbst an Kleinigkeiten wie Rauchmelder und Feuerlöscher hat Sportcaravan gedacht.

In Sachen Motorradbefestigung erfüllt Steffen Gross sämtliche Wünsche. Vom 249 Euro teuren Schnellladesystem für leichte Crossmaschinen und Enduros (Klemmfixierung an den Fußrasten) bis hin zum per Elektrowinde ein- und ausfahrenden Schwerlastschlitten für Tourenbikes, Cruiser und Quads (1.999 Euro) ist alles erhältlich. Für Maschinen mit hoher Verkleidung/Scheibe kann das über die Garage ragende Doppelbett von 1,85 auf 1,65 Meter verschmälert werden, um die Ladelänge zu erhöhen. Die Länge des Betts bleibt mit 2,15 Meter opulent. Zudem lässt sich die Garage mit Airline-Schienen samt Ringösen, Garderobenelementen und anderen allesamt hochwertigen Ausstattungsdetails perfekt auf ihre Nutzung abstimmen.

Zu den Komfortextras zählen neben der Gasanlage mit Truma-E-2400-Heizung, fest eingebautem Zweiflammkocher und Gaskasten (2.799 Euro) unter anderem Markisen (auf Wunsch auf jeder Seite eine), Dachklimaanlage, Solaranlage, Stromgenerator, die Bugdurchführung für die Außendusche und Alu-Felgen. Wer viele (sinnvolle) Kreuze setzt, landet bei einem Gesamtpreis von rund 38.400 Euro. Angesichts der blitzsauberen Verarbeitung, der ausgeklügelten Konstruktion und der hochwertigen Materialien darf das als durchaus angemessen bezeichnet werden.

Als Basis für den Innenausbau und die Beschläge in der Heckgarage dient eine 2,4 cm dicke Siebdruckplatte. Sie wiederum ist auf einem 2,7-Tonnen-Chassis von Knott verschraubt, das über einen großen, fahrstabilisierenden Achsabstand von knapp einem Meter verfügt. Vier massive, Klapp-Teleskopstützen mit außenliegenden Sechskantanschlüssen stabilisieren und nivellieren den großen Sportcaravan vor Ort.

Der Sportcaravan SP 5000 Plus im Überblick

Preis: 24.499 Euro
Aufbau: Selbsttragender GfK-Kofferaufbau, PU-Schaum-Isolierung, Siebdruck-Bodenplatte 24 mm
Außenmaße: 650 x 240 x 270 cm
Leergewicht: 1.350 kg
Zul. Gesamtgewicht: 2.700 kg
Zuladung: 1.350 kg

Wohnen
Bettenmaße:
Festbett 200 x 185 cm, Sitzgruppe 185 x 110 cm.
Bordtechnik: Heizlüfter, 125-L-Tank, Toilette, Kocher, Feuerlöscher etc.

Transport
Ladefläche:
265 x 185 x 205/128 cm
Türausschnitt: 205 x 185 cm
Transportzubehör: Cargoschienen an der Wand (199 Euro), elektrischer Ladeschlitten (1.999 Euro), diverse Motorradhalterungen, Helmregale.

Fazit

Der solide Aufbau, die durchdachte Konzeption, die hochwertigen Materialien und die Top-Verarbeitung des Sportcaravan SP 5000 lassen kaum Wünsche offen. Die vielseitigen Ausstattungsmöglichkeiten zeugen von der Erfahrung des Erbauers.

Transportieren: 5/5
Wohnen: 3,5/5
Schlafen: 4/5
Sanitär: 3/5

Sportcaravan SP 3000

Der kleine Bruder des SP 5000 Plus ist ein Super-Minimalist. Das Bett mit einer Fläche von 140 mal 200 cm ist knapp unterhalb der Decke eingehängt und klappt von Gasdruckdämpfern geführt nach unten. Zu zweit kann es zudem in Windeseile herausgenommen werden. Dann steht der SP 3000 als noch leichterer Transportanhänger für den privaten oder gewerblichen Alltagseinsatz zur Verfügung.

Eine Doppelflügeltür in Profiqualität gibt die 1,50 x 2,55 Meter große Ladefläche frei, auf die zwei Motorräder geladen werden können. Die maximale Zuladung des Einachsers beträgt 700 Kilogramm. Für 599 Euro Aufpreis rollt der 3000er auf einer Tandemachse, durch die die Zuladung auf 1,4 Tonnen steigt.

Wie beim SP 5000 besteht der Kofferaufbau des SP 3000 aus zwei GfK-Platten, die eine 25 mm dicke PU-Schaum-Isolierung umschließen.

Zur Serienausstattung des knapp 10.000 Euro teuren Mini-Sportcaravans gehört neben den beiden soliden Oberschränken eine Schrankzeile im Bug. Sie ist mit einer tragbaren Toilette, einem herausnehmbaren Kocher, einem Wassertank, Waschbecken und Keramik-Heizlüfter rudimentär, aber praxisgerecht ausstaffiert. Sechs Zurrösen und eine Auffahrrampe gehören zur Serienausstattung. Extra bezahlt werden müssen der obligatorische Schlingerdämpfer (399 Euro), Markise (699 Euro, beidseitig montierbar), 33-Liter-Kompressorkühlbox (349 Euro) und eine spritzwasserdichte Alu-Box auf der langen V-Deichsel.

Der Sportcaravan SP 3000 im Überblick

Preis: 9.499 Euro
Aufbau: Selbsttragender GfK-Kofferaufbau, PU-Schaum-Isolierung, Siebdruck-Bodenplatte 24 mm
Außenmaße: 440 x 206 x 2500 cm
Leergewicht: 600 kg
Zul. Gesamtgewicht: 1.300 kg
Max. Auflastung: 2.000 kg

Wohnen
Bettenmaß:
Klappbett 140 x 200 cm
Bordtechnik: Heizlüfter, Frischwasseranlage mit 20-L-Tank, Rauchmelder, Kartuschenkocher.

Transport
Ladefläche:
150 x 255 cm
Türausschnitt: 150 x 185 cm
Transportzubehör: Cargoschienen an der Wand (199 Euro), elektrischer Ladeschlitten (1.999 Euro), diverse Motorradhalterungen.

Fazit

Der Sportcaravan ist das Multitalent für kleinere Zugwagen, kürzere Touren und etwas weniger große Transportaufgaben. Qualität und Verarbeitung sind auf demselben hohen Niveau wie beim großen SP 5000 Plus.

Transportieren: 4/5
Wohnen: 1/5
Schlafen: 2/5
Sanitär: 1/5

Die vollständigen Testinformationen finden Sie in der pfd-Datei zum download.

Foto

Ingolf Pompe

Datum

21. Januar 2017
Dieser Artikel stammt aus Heft CARAVANING 01/2017.
Hier finden Sie alle Artikel dieser Ausgabe im Überblick.
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