Fuenf Gruende gegen Campingurlaub 6 Bilder Zoom

Vorurteile gegen Campingurlaub: Fünf Gründe gegen Camping - und dafür!

Sie lieben Camping - doch Ihr Partner ist kritisch? Zeigen Sie Camping-Gegnern, wie faszinierend die Urlaubsform ist. CARAVANING räumt auf mit fünf typischen Vorurteilen von Campingmuffeln.

Vorurteil Nummer 1: "Camping ist Einschränkung"

Wer es gewohnt ist, sich das Frühstück ans Hotelbett bringen zu lassen, für den bedeuten Isomatte, Schlafsack und Gaskocher einen echten Kulturschock. Typabhängig kommen zwei unterschiedliche Arten der Überzeugung in Frage.

Eine Möglichkeit: Zeigen Sie Ihrem Partner, wie befreiend es sein kann, aus dem Wohlstandstrott auszubrechen. Ein traumhafter Platz, ein Zelt und ganz wenig Ausrüstung reichen zum Glück. Einmal die Dinge selbst in die Hand nehmen, sich auf das Wesentliche konzentrieren – hier kann man endlich konsequent umsetzen, was so viele Ratgeberbücher empfehlen.

Die andere Variante: Buchen Sie Luxus-Camping! Ein schicker Miet-Bungalow auf einem Fünf-Sterne-Platz kann auch verbissene Hotelverfechter verführen. Hier genießen Sie viel mehr Freiraum als im typischen Bettenturm. Dennoch liegen Restaurant, Pool und Wellness-Bereich direkt vor der eigenen Terrasse. Moderne Komfortplätze können luxuriöser sein als manches Hotel. Denn: Camping ist individuell!

Vorurteil Nummer 2: "Camping ist kompliziert"

Die Habseligkeiten einer Kleinfamilie auf dem Weg in den Campingurlaub wecken mitunter unschöne Erinnerungen an den letzten Umzug. Doch hallo – ist es wirklich so viel angenehmer, mit den Händen voll Gepäck in der Schlange vor dem Check-in am Flughafen zu stehen?

Zeigen Sie Ihren Mitreisenden, dass Sie selber denken und planen können. Mit etwas Glück führt Sie der Weg am Stau vorbei – zum spontanen Zwischenstopp oder dem sorgfältig gewählten Traumziel. Dann sind Sie der Held des Tages. Camping erfordert mehr eigenes Denken, als ein vorgefertigter All-inclusive-Urlaub. Es ist nicht umständlich, sondern ungezwungen.

Camper müssen ihr Bett nicht verlassen, bevor der Zimmerservice kommt; sie brauchen nicht pünktlich in der Schlange am Frühstücksbuffet stehen. Sicher, es gibt ein paar unvermeidliche Handgriffe – Wassertank füllen, Caravan ausrichten oder Zelt aufbauen – doch die gehen mit etwas Routine leicht von der Hand. Manches Missgeschick wird rückblickend zum abenteuerlichen Erlebnis. Zusammen anpacken macht Paare und Familien zu guten Teams. Manchmal kann sogar das gemeinsame Abspülen verbindend sein. Camping ist selber planen und bestimmen!

Vorurteil Nummer 3: "Camping bietet keine Privatsphäre"

Im Zwei-Mann-Zelt inmitten einer Wagenburg von Caravans und Wohnmobilen kann die Camping-Romantik schon ein wenig leiden. Zur Hochsaison wird es auf beliebten Plätzen eng. Hotelurlauber kennen das vom Pool zwar auch, doch beim ersten Campingtrip sollten Sie Ihre Liebste oder Ihren Liebsten vielleicht nicht gleich zu den Hotspots der Szene entführen. Nebensaison statt Hochsommer oder Hinterland statt Küste – und schon sind Sie aus dem größten Trubel raus.

Eine weitere Möglichkeit: Wer ein Wohnmobil mietet, hat den kompletten Haushalt an Bord und muss sich weniger Gedanken um Andrang bei Duschen oder Spülbecken machen. Doch egal, ob mit Zelt oder rollendem Ferienhaus – Camper haben ihr eigenes Heim und bleiben nur dort, wo es gefällt. Sie sind flexibler als Hoteltouristen, und das gilt nicht nur in technischer Hinsicht. Immer wieder spontan zu neuen Zielen aufbrechen, ferne Orte erkunden, neue Menschen kennenlernen – das könnte eine Lebenseinstellung werden. Camping ist Freiheit!

Vorurteil Nummer 4: "Camping ist nur etwas für Sommertage"

Der morgendliche Blick aus dem Zelt hinein in undurchdringliche Regenwolken kann ziemlich ernüchternd sein, aber gehören zu einem gelungenen Urlaub nicht auch Überraschungen? Für diese sorgt beim Camping hier kein findiger Veranstalter, sondern oftmals die Natur. Camper sind näher dran am wirklichen Leben.

Zeigen Sie dem skeptischen Partner, wie entspannend es ist, sich bei prasselndem Regen noch einmal in den Schlafsack zu kuscheln. Das Tagesprogramm orientiert sich manchmal einfach am Wetter. Umso angenehmer, wenn das Trommeln der Tropfen hörbar nachlässt.

Und falls die Prognosen keinerlei Lichtblicke zeigen, bleibt immer noch die Chance, die Zelte abzubrechen und weiterzuziehen. Sicher findet sich irgendwo ein Fleckchen, wo Sie sanft von Sonnenstrahlen geweckt werden, als ersten Laut das Zwitschern der Vögel hören und die Luft nach Sommerwiese duftet. Ganz nach dem Motto: Camping ist Naturerlebnis!

Vorurteil Nummer 5: Camping ist spießig!

Manche Fernsehsendung über Dauercamper sorgt dafür, dass man einen weiten Bogen um Campingplätze macht! Wer möchte schon seinen Urlaub zwischen Verbotstafeln und Gartenzwergen verbringen? Solche Schrebergartenkolonien gibt es auf einigen Campingplätzen tatsächlich – mit Camping hat das höchstens am Rande zu tun.

Der Gegenbeweis fällt leicht: Suchen Sie für sich und Ihren von diffusen Vorahnungen geplagten Partner einfach den richtigen Platz aus. Es gibt naturbelassene Campinggelände, die ohne Parzellen auskommen, ebenso wie Anlagen, die sich wie schicke Ferienclubs um die Pool-Landschaft gruppieren.

Gegen hartnäckige Vorurteile wappnen Sie sich mit handfesten Statistiken, die belegen, dass Dauercamper auf dem Rückzug sind, Campingurlaub dagegen klar im Trend liegt. Falls alle rationalen Argumente nicht ankommen, hilft ein Hinweis darauf, dass Camping zu den Dingen gehört, die man einmal im Leben gemacht haben sollte – und sei es nur, um Vorurteile abzubauen. Denn die Wahrheit ist: Camping ist cool!

Report: Günstige Reisemobile

Foto

Max Topochii, Angelina Sumel, Belahochel/Fotolia, Gabei Schoenemann/pixelio, Airstream, Camping Cheque

Datum

14. August 2014
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