Schneeschaufel 15 Bilder Zoom

Autozubehör für den Winter: Sicher durch den Winter mit diesem Zubehör

Wenn man mit seinem Auto bei Eis und Schnee sicher durch den Winter kommen möchte, benötigt man spezielles Zubehör. Wir zeigen Ihnen, auf was Sie in der kalten Jahrszeit nicht verzichten sollten.

In ein paar Pflegeprodukte sollten Sie investieren – ohne sich dabei in Unkosten stürzen zu müssen. Um zu verhindern, dass die Türgummis festfrieren, eignet sich hervorragend etwas Silikonöl oder auch Hirschtalg. Ebenso verhält es sich mit Grafitpulver oder -öl für die Türschlösser. Das wichtigste Winterzubehör ist allerdings genug Frostschutz für das Kühlwasser und die Scheibenwaschanlage – hierbei sollten Sie an der Menge nicht sparen. Für alles zusammen brauchen Sie lediglich etwa 20 Euro ausgeben.

Ein weiterer wichtiger Pflegepunkt betrifft die Karosserie. Um zusätzliche Lackschäden zu vermeiden, sollten Sie Kratzer bereits vor dem ersten Streusalz beheben. Entstehen lediglich kleinere Schäden, können Sie diese mit einem Lackstift für rund 10 Euro selbst beheben. Für größere Schäden sollten Sie zu einem Fachmann gehen – Smart-Repair-Betriebe beheben solche Mängel bereits für 50 Euro. Im Anschluss an die Lackreparatur ist es besonders wichtig, die Oberfläche mit einer Wachsschicht zu versehen, um Rost vorzubeugen. In Waschstraßen gibt es für etwa 10 Euro spezielle Programme mit Lackversiegelung und Unterbodenwäsche.

Sollte Ihr Auto im Schnee versinken, gibt es im Fachhandel spezielle Schneeschaufeln ab 13 Euro, die in jedem Kofferraum gut zu verstauen sind. Vor allem in schneereichen Gegenden ist eine solche Schaufel besonders notwendig. Sie befreit das Auto nicht nur von Schneemassen, sondern ist auch ein guter Helfer, wenn Ihr Auto einmal feststecken sollte. Für zusätzlichen Grip beim Anfahren sollte stets ein kleiner Sack voll Sand griffbereit sein.

Der Eiskratzer ist vermutlich das wichtigste Winterzubehör für Autofahrer – und dazu auch noch überall günstig zu kaufen. Achten Sie dennoch auf die Qualität des Produkts: Gute Eiskratzer bestehen aus stabilem Kunststoff, haben eine Sägezahnkante zum Entfernen von dicken Eisschichten und eine glatte Eisschabekante. Neben dem Kratzer sind eine Gummilippe oder ein Schneebesen ebenfalls gute kleine Helferlein.

Wer auf das Kratzen verzichten will, weder Standheizung noch Garage besitzt, der sollte sein Auto mit einer Plane abdecken. Man muss dies allerdings konsequent jeden Abend machen. Solche Auto- beziehungsweise Abdeckplanen oder auch Stoffgaragen gibt es im Handel schon ab 20 Euro zu kaufen. So spart man nicht nur Zeit, da man sein Auto nicht von Eis und Schnee befreien muss, sondern riskiert gleichzeitig kein Bußgeld für eventuelle Eis- und Schneereste am Auto. Man kann auch lediglich die Fahrzeugscheiben mit speziellen Planen oder Folien abdecken – diese kann man im Internet bereits ab 10 Euro zu bestellen.

Ein Abschleppseil – bereits ab 10 Euro erhältlich – darf im Auto nicht fehlen, falls man mal liegen bleibt. Bei Automatikgetriebe ist allerdings Vorsicht geboten: Hier sollte man vorher nachlesen, ob das Abschleppen erlaubt ist oder zur Schmierung nicht der Motor laufen muss. Sonst drohen Schäden. Man sollte in diesem Falle vorsichtshalber den Abschleppwagen rufen.

Ausreichend Wärme im Auto: Falls Fahrzeuge aufgrund von winterlichen Straßenverhältnissen längere Zeit stehen bleiben müssen, sollten Sie auf jeden Fall den Motor abstellen. Um sich dennoch warm zu halten, ist es ratsam, eine dicke, wärmende Wolldecke im Auto griffbereit zu haben. Doch sollte man auf die Qualität achten: Auf dünne Decken ist zu verzichten, stattdessen besser gute Produkte ab 50 Euro besorgen. Sie werden es nicht bereuen.

Wem Decken nicht reichen oder für die Fahrt mehr Wärme hätte – aber keine Sitzheizung besitzt – der kann sich an beheizbaren Sitzauflagen erfreuen. Diese preiswerte Alternative ist bereits ab 20 Euro erhältlich und wärmt schneller auf als Autoheizungen. Denn es wird nicht der Innenraum, sondern Gesäß und Rücken der Insassen schon nach wenigen Minuten gewärmt. Damit gehört Frieren der Vergangenheit an.

Nicht zu vergessen sind Schneeketten. Diese sind in einigen Gegenden der Alpenländer Pflicht. Wer also in den Winterurlaub will, sollte sich rechtzeitig die passenden Schneeketten für sein Auto zulegen. Die Preisspanne reicht von unter 100 Euro bis hinzu über 400 Euro – je nach Qualität.

Seit Juli 2014 muss die Warnweste in vielen europäischen Ländern – darunter auch in Deutschland – das ganze Jahr über ein fester Bestandteil im Auto sein. Die Weste in den Farben Rot, Gelb oder Orange hat der DIN EN 471:2003+A1:2007 beziehungsweise der EN ISO 20471:2013 zu entsprechen und gibt es ab etwa 5 Euro zu kaufen.

Wer in den Ski-Urlaub fährt, muss die Ladung in der Ski-Box vorschriftsgemäß sichern. Hier riskiert man nicht nur eine Strafe von einem Punkt und bis zu 75 Euro, sondern ebenso die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer. Bei ungesicherter Ladung können bereits kleinere Unfälle oder Vollbremsungen tödlich enden, da bei einem Unfall mit 50 km/h Kräfte entstehen, bei denen die Ladung das 50-Fache des Eigengewichts erreichen kann. Eine bessere und sichere Alternative bietete eine Dachbox – ab 300 Euro erhältlich –, da hier auch ein größeres Ladevolumen zur Verfügung steht.

Wer auf Alufelgen im Winter nicht verzichten möchte, der kann sich freuen. Um im Winter die Felgen vor Streusalz, Splitt und Sand zu schützen, gibt es spezielle Legierungen und Oberflächenbeschichtungen. Mit einem Preis ab 65 Euro sind die Felgen auch noch erschwinglich.

Zum Thema Frostschutz gibt es noch einen Zusatztipp: Damit man diesen im Kühlwasser und der Scheibenwaschanlage regelmäßig überprüfen kann, benötigt man spezielle Messspindeln. Wer diese nicht immer an Tankstellen ausleihen möchte, kann sich solche Seits bereits ab 20 Euro im Handel kaufen.

In den dunklen Wintermonaten ist die Beleuchtung das A und O. Bei der Überprüfung der Beleuchtungsanlagen hilft zum Beispiel eine Hauswand oder auch ein Schaufenster. Ist eine Birne defekt, am besten direkt die zweite mitaustauschen, da sie meistens eine ähnliche Lebensdauer haben. Solche Lampensets sind bereits ab 6 Euro erhältlich. Bei Xenon-Lampen sollte man allerdings zu einem Fachmann gehen.

Ein wichtiger Begleiter ist auch die Taschenlampe – sie sollte in keinem Auto fehlen. Preiswerte Ausführungen gibt es bereits ab 3 Euro, LED-Lampen sind ab 10 Euro erhältlich und haben neben einer besseren Ausleuchtung auch eine kompakte, platzsparende Bauweise. Einige Taschenlampen lassen sich sogar über die 12-Volt-Steckdose im Fahrzeug wieder aufladen.

Doch nicht nur die Batterie der Taschenlampe, sondern vor allem die des Fahrzeugs selbst ist wichtig. Um Überbrückungskabel und Ladegerät kommt man – vor allem im Winter – kaum herum. Genauso wichtig ist allerdings auch ein Batterietester, den es ab 20 Euro im Handel gibt: Wer den Zustand seiner Auto-Batterie regelmäßig testet, der kann verhinder, dass sein Fahrzeug nicht anspringt.

Winterzubehör für den Wohnwagen finden Sie in diesem Artikel: Winterzubehör für Camper.

Autor

Foto

Thomas Cernak, Archiv

Datum

9. Dezember 2016
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