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Bestandsschutz: Tempo-100-Regelung

Die alte Tempo-100-Regelung gilt auch weiterhin. Was ist sonst zu beachten?

19.03.2006 Redaktion CARAVANING

Die neue Tempo-100-Regelung zieht Fragen zur alten 100er-Zulassung nach sich.
Dekra und TÜV nehmen zu den wichtigsten Sachverhalten übereinstimmend Stellung.

Behält die alte Tempo-100-Regelung ihre Gültigkeit?

Dekra/TÜV: Ja, hier ist der Bestandsschutz gegeben.

Darf die nach alten Statuten geschlossene „Ehe" zwischen Zugfahrzeug und Caravan ohne weiteres zugunsten eines neuen Zugwagens aufgelöst werden?

Dekra/TÜV: Ja. Aber es bleibt auch mit anderem Zugwagen beim Gewichtsfaktor 1 : 0,8. Da versäumt wurde, eine verbindliche Übergangslösung zu schaffen, interpretieren wir die nichtamtliche Übergangsregelung zugunsten der Caravaner.

Darf ein Caravaner, der sein „altes" 100-km/h-Gespann nach den neuen Regeln aufrüstet, automatisch 100 km/h fahren?

Dekra/TÜV: Nein. Wir empfehlen, den Caravan erneut vorzuführen, da mechanische und elektronische Stabilisierungseinrichtungen bisher nicht eingetragen wurden, selbst wenn sie in Zugwagen und/oder Caravan vorhanden waren.

Zum Vergleich: alte und neue Tempo-100-Regelung.
Alt: Das zulässige Gesamtgewicht (zGG) des Caravans darf maximal das 0,8-Fache des Leergewichts des Zugfahrzeuges betragen. Das Zugfahrzeug muss mit ABS, der Caravan mit Stoßdämpfern und höchstens sechs Jahre alten Reifen ausgestattet sein.
Neu: Das zGG des Caravans darf so hoch sein wie die Leermasse des Zugfahrzeugs (Faktor 1 : 1). Caravan und/oder Auto müssen ferner mit einem Fahrsicherheitssystem (Sicherheitskupplung, elektronische Gespannstabilisierung) ausgerüstet sein. Die Caravanreifen müssen bis 120 km/h (Speed-Index „L“) zugelassen sein.

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