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Campingplätze: Achensee

Zwei Brüder erwecken einen Tiroler Caravanpark aus seinem Dornröschenschlaf.

Zum einen gibt es ganz praktische Gründe, einmal den Alpen-Caravanpark Achensee anzusteuern: Er ist mautfrei auch in den Wintermonaten leicht zu erreichen (siehe Infothek). Zum anderen besticht die Lage des Areals direkt am Nordende des Achensees. Hier in 980 Meter Seehöhe, zwischen Tegernsee und dem Zillertal, bieten sich dem Gast im Sommer wie im Winter zahllose Möglichkeiten. Hinzu kommt der freundliche und persönliche Empfang.

„Freundlichkeit ist bei uns oberstes Gebot“, sagen Thomas Brunner und sein Bruder Andreas, den viele CARAVANING-Leser gut vom nur 30 Kilometer entfernten Komfortcampingplatz Seeblick Toni her kennen. Die beiden Tiroler haben mit dem Caravanpark Achensee gewissermaßen eine „Zweigniederlassung“ übernommen – eine spontane Entscheidung, als sich jüngst die Chance bot. Der Erfahrungsschatz, der den Seeblick Toni groß gemacht hat, soll nun auch dem Achensee zugute kommen. So dürfen sich die Gäste auf Grillfeste, Events an Weihnachten und Silvester und noch manches mehr freuen. Außerdem soll demnächst die Neugestaltung des in die Jahre gekommenen Sanitärgebäudes beginnen.

Viele Stammgäste gibt es auf dem Campingplatz. Claus und Silvia Siegel aus München zum Beispiel kommen seit zehn Jahren – vor allem deshalb, „weil es hier einfach schön und nicht zu weit von unserem Wohnort ist“. Neue Gesichter sind ebenso willkommen, wozu unter anderem auch die Akzeptanz der beliebten Camping Cheques beitragen soll. Der überschaubare Campingplatz besitzt eine Liegewiese mit eigenem, familienfreundlich flach abfallendem Badestrand, nur einen Steinwurf vom Rezeptionsgebäude entfernt. Für Bewegungsfreudige gibt es einen Beach-Volleyballplatz, und wer gemütlich übern See plätschern will, leiht sich ein Tretboot. Petrijünger können Anglerkarten an der Rezeption kaufen, um frischen Fisch fürs Abendessen an Land zu ziehen.

Die Route vom Campingplatz entlang des Achensees zum gut eine Wanderstunde entfernten Ausflugsziel Gais­alm sollte jeder Besucher einmal gewandert sein. Zurück geht’s dann bequem mit dem Dampfer, der in Sichtweite des Platzes seine Anlegestelle hat. Auf gut beschilderten Wegen führen vom Campingplatz aus Wander- oder Radtouren in die Umgebung. Das Heimatmuseum „Sixenhof“ in Achenkirch (siehe oben) lohnt auf alle Fälle einen Besuch. Ein weiterer spektakulärer Ausflug ist eine Fahrt mit der ältesten in Betrieb befindlichen Dampf-Zahnradbahn, die von Jenbach direkt zur Schiffsanlegestelle des Achenseedampfers fährt. Danach könnte man das Vitalberg-Museum besuchen, wo man Interessantes über die Gewinnung des Steinöls erfährt. Eine Langlaufloipe führt direkt am Gelände vorbei, und der kostenlose Skibus hält quasi vor der Haustüre. Auf dem Campingplatz lädt ein bestens geführtes Restaurant zum leckeren Abendessen ein; wer sich lieber selbst verpflegt, findet im Kiosk ein breites Sortiment für den täglichen Bedarf. Internet-Surfern ermög­licht Wireless-Lan kostenlosen Zugang ins Netz. Und wer weiß, was Thomas und Andreas Brunner noch so alles im Köcher haben ...

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Datum

1. Januar 2007
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