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Campingplatz-Tipp Italien: Camping Villaggio Baia Domizia

Historisch ist der Boden, auf dem sich heute Badewillige, vorher aber schon die alten Römer tummelten. Die außergewöhnliche Schönheit der Natur im Golf von Gaeta im Tyrrhenischen Meer zieht Gäste an.

Historisch ist der Boden, auf dem sich heute Badewillige, vorher aber schon die alten Römer tummelten. Aber auch die außergewöhnliche Schönheit der Natur im Golf von Gaeta im Tyrrhenischen Meer zieht Gäste magisch an. Im Großraum Rom–Neapel warten Zeugen großer Geschichte auf Entdeckung, sei es das aus der Lava gegrabene Pompeji, sei es das Kriegsmahnmal Montecassino oder die Ewige Stadt Rom, das quirlige Neapel selbst. Zu all diesen und weiteren Stätten der Kultur werden von Baia Domizia aus Tagestrips mit Führung angeboten. Aber warum sollte man dieses prächtig bewachsene, so würzig nach Süden duftende Fleckchen Erde überhaupt verlassen? Von der intimen Stellplatznische unter Pinien bis zum englischen Rasen der Liegewiese direkt am Meer und rund um die palmengesäumte Poolanlage gibt es doch alles, was das Urlauberherz begehrt.

Freilich, auf über 1000 Parzellen Erholung zu garantieren erfordert straffe Führung. Radfahren, Hunde und Wäscheleinen sind hier deshalb strikt reglementiert beziehungsweise verboten, zumindest in der Hauptsaison. Stattdessen gibt es Strandlilien, Mastix, Myrte und Steineichen zu entdecken. Um Erholung zu garantieren, ist das Baia-Team pausenlos im Einsatz. Aus gutem Grund hat Baia Domizia seine Disco schalldicht versiegelt und achtet auf Zimmerlautstärke bei Fernsehern und Radios. Wehen doch einmal nächtens Musikfetzen herüber, so stammen sie von außerhalb der Ferienoase, denn Baia Domizia ist ein lebhafter Badeort.

Ein aufwendiges Entertainmentprogramm am Platz unterhält die Gäste. Vor allem für Kinder und Jugendliche wird viel getan. Überhaupt ist das Villaggio wie gemacht für Familienferien. Vom Miniclub bis zum Erlernen lateinamerikanischer Tänze reicht das Mitmachprogramm. Einmal pro Woche zeigen die Kleinen aus dem Miniclub den versammelten stolzen Eltern, was sie draufhaben. Kulturfreunde finden hier das ideale Refugium für täglich neue Entdeckungen im reichen Umland. Genuss und Gediegenheit treffen sich in den gastronomischen Betrieben. Vom preisgünstigen Self-Service über die Pizzeria bis zum À-la-carte-Restaurant, von der Eisdiele bis zu den Strandbars reichen die Verlockungen der kampanischen Küche, die ganz auf Frische und Ehrlichkeit basiert. Eis und Kuchen werden sogar im Campingplatz selbst hergestellt. Beim Ausflugsangebot gilt: Natürlich muss man Neapel, den Vesuv und Pompeji gesehen haben – aber das Gute liegt wie so oft recht nah und wird vergessen: Die Provinzhauptstadt Caserta, zu der Baia Domizia gehört, wird auch das italienische Versailles genannt. Gleich gegenüber dem Hauptbahnhof steht das königliche Schloss, das sich Karl III um 1750 bauen ließ: 1200 Räume und 1790 Fenster. Toll, aber Camping auf Baia Domizia ist erholsamer.

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Datum

1. Februar 2006
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