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Fahrassistenzsysteme Pflicht ab 1. November 2014

Welche Fahrassistenzsysteme sind sinnvoll?

Moderne Fahrassitenzsysteme können Leben retten Foto: promobil

Laut einer repräsentativen Umfrage der forsa-Studie im Auftrag der CosmosDirekt halten viele Fahrer diese Systeme für absolut notwendig. Doch wie funktioneren ESP, RDKS und automatische Notrufe?

31.10.2014 Redaktion CARAVANING

Um den Sicherheitsstandard in einem Kraftfahrzeug jeder Art weiterhin garantieren zu können, gelten fortan neben weiteren Sicherheitsystemen auch das ESP und RDKS zur Pflichtaustattung. Test stellen immer wieder fest, dass Autofahrer mit den Systemen besser geschützt werden. Außerem findet ein Großteil Befragten der Forsa-Studie die Systeme wichtig.

Sicher durch die Kurve: Das elektronische Stabilitätsprogramm ESP

Seit das ESP in den 1990er Jahren auf den Markt kam, unterstützt das ESP die Fahrsicherheit durch Bremseingriffe an einzelnen Rädern. Das stabilisiert das Autos und vermeidet somit Unfälle. Mit 68 Prozent hat über die Hälfte aller befragten Autofahrer ab 18 Jahren angegeben, dass das ESP notwendig sei. 

Pannenrisiko senken: Reifendruck-Kontrollsystem

Die häufigste Panne sei laut 24 Prozent aller Befragten auf eine Reifenpanne oder einen "Platten" zurückzuführen. Doch dies soll künftig mit dem serienmäßigen RDKS verhindert werden. Es ist ab November für Pkws Pflicht und warnt schon frühzeitig bei den ersten Anzeichen für einen platten Reifen. Der Fahrer kann schneller reagieren und überprüfen, ob der Reifen mehr Luft oder eine Reperatur benötigt. Neben der erhöhten Fahrsicherheit verlängert es die Lebensdauer der Reifen und spart Sprit.

Schnelle Rettung: Automatische Notrufsysteme

Fast die Hälfte der Autofahrer gaben außerdem das automatische Notrufsystem als sinnvoll an. Bei einem Unfall erkennen Crash-Sensoren die Stärke des Aufpralls und können selbstständig einen Notruf an die nächstgelegene Zentrale mit einem automatischen und genauen Standort tätigen. So können die Hilfskräfte schneller zum Unfallort gelangen. Diese Sicherheitssysteme werden vorraussichtlich im Oktober 2015 serienmäßig in alle Neufahrzeuge kommen.

Bremsassistenten, Abstandshalter und gesunder Menschenverstand

Als weitere Sicherheitssysteme gaben 62 Prozent einen Bremsassistenten sowie auch knapp über die Hälfte der Autofahrer einen Abstandswarner als unbedingt erforderlich an. Dennoch gilt: "Autofahrer sollten sich nicht nur auf die Technik verlassen, sondern vorausschauend und angemessen fahren", rät der Kfz-Versicherungsexperte Frank Bärnhof. Die Fahrassistenzsysteme sollen lediglich der Unterstützung und nicht als Ersatz des Autofahrers dienen.

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