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Campingplatz-Preisstatistik für 2017

Die günstigsten Campingplätze Europas

Campen in der Schweiz Foto: CARAVANING 21 Bilder

Die Kosten für Campingplätze unterscheiden sich von Land zu Land deutlich. CARAVANING gibt einen Überblick über die verschiedenen Preisspannen in 20 europäischen Ländern in der Hauptsaison 2017.

20.06.2017 Sophia Pfisterer

Wo muss man mit wie viel Euro pro Übernachtung rechnen? Die Daten des Campingplatz-Portals camping.info geben darüber Aufschluss. Das Ranking der günstisten und teuersten Campingplätze Europas orientiert sich am Durchschnittspreis für eine Standardstellfläche, zwei Personen, Strom und Kurtaxe (im Balken). Gleichzeitig zeigen die Balken die Preisspanne in den einzelnen Ländern – jeweils bezogen auf die Hauptsaison. 

In jedem Land sind die Kosten für Campingplätze unterschiedlich. promobil gibt einen Überblick über die verschiedenen Preise. Foto: promobil

Die günstigsten Campingplätze Europas

Am günstigste campt man laut Daten von camping.info im Osten Europas: Polen bietet mit einem Durchschnittspreis von 15,67 Euro die günstigsten Campingplätze in ganz Europa. Die Preise von 222 Plätzen wurden hier ermittelt. Mit den Masuren und der Ostseeküste, aber auch mit schönen Städten wie Danzig, Breslau und Krakau bietet das Land schöne und spannende Urlaubsorte.

Auf Platz 2 der günstigen Campingländer Europas ist Tschechien mit einem Preis von 16,28 Euro. Von Karlsbad und Pilsen über die Mittelböhmische Region und Prag bis hin nach Mährisch-Schlesien: In ganz Tschechien gibt es ein großes Campingplatz-Netz. Besonders viele der 122 erfassten Campingplätze liegen in der Region Königgrätz am Nationalpark Krkonese.

Das drittgünstigste Campingland liegt im Süden des europäischen Kontinents: In Portugal liegt der Durchschnittspreis bei 17,86 Euro in der Hauptsaison. Das Gros der Campingplätze liegt an der Küste: Von der Algarve über die Casta de Prada bis an die Costa de Verde, die grüne Küste, im Norden des Landes finden wasserbegeisterte Camper ihr Urlaubsglück. Doch auch im Landesinneren liegen zahlreiche Plätze.

Die teuersten Campingplätze Europas

Camper, die es mal krachen lassen wollen oder die nicht so sehr aufs Urlaubsbudget achten müssen, können in den Top 3 der europäischen Länder ihr Glück finden: In der Schweiz kostet eine Übernachtung durchschnittlich 36,10 Euro, in Italien 35,44 Euro und in Kroatien 32,69 Euro. Allerdings muss man hier beachten, dass die Preisspanne recht groß ist. So liegen die günstigsten Plätze auch in diesen Ländern bei ungefähr 15 Euro, die teuersten können allerdings auch bis zu 65 Euro kosten.

Woher kommen die unterschiedlichen Preise?

Eine recht große Preisspanne findet sich auch auf Platz 4 der Rangliste, Spanien. Dort kostet eine Übernachtung durchschnittlich 31,76 Euro. Die Übernachtungen rangieren von 15 bis 65 Euro. Auch in Frankreich, Platz 11 der Rangliste mit 23,96 Euro Durchschnittspreis, kann man sehr günstig oder sehr teuer campen: Die Preise reichen von ca. 5 Euro bis zu 65 Euro.

Diese Unterschiede erklären sich vor allem durch die Lage und die Ausstattung der Campingplätze: Sowohl in Spanien als auch in Frankreich kann man vor allem im Landesinneren recht günstig campen, vor allem auf einfachen Plätzen. In den Hauptferienregionen am Mittelmeer wiederum konkurrieren viele große, top ausgestattete Plätze miteinander. Auch in den Küstenländern Italien, Kroatien oder Niederlande wirkt dieser Trend.

Das Küsten- und Mittelmeerland Griechenland widerspricht dem Trend jedoch: Hier herrschen landesweit die einheitlichsten Preise, im Durchschnitt liegen die Preise hier bei 23,15 Euro. Auch in Finnland sind die Übernachtungspreise auf Campingplätze recht homogen: 24,22 Euro kostet hier die Nacht durchschnittlich.

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