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Öko-Institut vergleicht Urlaubsformen

Camping ist umweltfreundlich

Journal: Camping 2 Bilder

So fühlt sich Campen noch besser an. Das Öko-Institut hat die CO²-Bilanz von Reiseformen verglichen. Das Fazit: Camping ist umweltfreundlicher als Fliegen oder Schiffsreisen.

12.12.2013 Redaktion CARAVANING

Auch im Vergleich zu Hotelübernachtungen schneidet Camping meist besser ab. Im Sommer entstehen pro Nacht im Wohnmobil etwa 1,5 Kilogramm CO²-Äquivalente anstelle von rund 17 Kilogramm im Hotel. Das sind die Ergebnisse einer Klimabilanz des Öko-Instituts im Auftrag des Caravaning Industrie Verbands e.V. (CIVD).

Ob mit Wohnmobil oder Caravan - Camping ist grün

Vergleicht man Wohnmobilreisen (mit Stellplatzübernachtung) mit Campingplatzübernachtung im Zelt (Pkw-Anreise), ergibt sich kein Vorteil von Wohnmobilreisen. Wenn zwei Personen reisen, verursacht die Variante Pkw plus Campingplatz sogar leicht niedrigere CO²-Emissionen. Reisen jedoch vier Personen, so schneidet die Variante Wohnmobil und Stellplatz günstiger ab. Caravan-Gespanne wurden wegen stark schwankender Verbrauchswerte nicht berechnet, seien jedoch bei ähnlichen Verbrauchswerten gleich zu bewerten wie stehende Wohnmobile, so Wissenschaftler Daniel Bleher.

Lediglich bei Pkw-Nutzung vor Ort verschlechtert sich die Öko-Bilanz des Caravaners gegenüber dem Reisemobilisten. Die Wissenschaftler analysierten neben den Emissionen bei der An- und Abreise auch die Treibhausgaswirkung bei Übernachtung und Verpflegung. Die Zukunft soll noch besser werden: Das Öko-Institut erwartet 2020 CO²-Reduzierungen von minus 20% bei Pkw und minus 15 % bei Wohnmobil-Basisfahrzeugen.

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