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Knaus Caravisio

Heute schon morgen

Caravan-Salon: Trends 2014 Foto: Frank Eppler 11 Bilder

Das ging ja fix: Schloss Knaus die Produktion der Designstudie Caravisio noch vor einiger Zeit kategorisch aus, denkt man im Bayerischen Wald auf einmal doch über die Serienfertigung nach.

12.11.2013 Ingo Wagner

Der Aufbau des Caravisio ist besonders aerodynamisch und soll damit eine Verbrauchsminderung von bis zu 1,5 Litern pro 100 Kilometer ermöglichen. Somit könnte auch die Formgebung Impulse für den Caravan von morgen geben, wenngleich der Aero-Bug keinen Platz für Schränke hat.

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Statt Mischarmaturen hat der Caravisio Panels, über die Wassermenge und -temperatur gewählt und gespeichert werden können. Ob man mit nassen Fingern Knöpfe drücken will, ist fraglich. Überhaupt spielt Elektronik eine wesentliche Rolle. Smartphones oder Tablets übernehmen die Steuerung beinahe aller Techniksysteme schon heute ist die Vernetzung von Heiz- und Klimageräten und der Lichtsteuerung via CAN-Bus möglich.

Die Multifunktions-Decke kaschiert Luftkanäle und Lautsprecher und ist ebenfalls für einen Serienwagen denkbar. Auch die Sitzgrupppe, bei der die Polsterhärte mit Luft verändert werden kann und bei der das Umstecken der Rückenlehne genügt, um einen Arbeitsplatz zu kreieren, ist zukunftsträchtig. Die Veranda dient unterwegs als Transport- und kabellose Ladestation für E-Bikes eine schöne Idee.

Selbst wenn der Caravisio gebaut würde, könnten nicht alle Ideen übernommen werden: Für Studien ist laut Chassisspezialist Alko die 70/30-Regel üblich: 70 Prozent des Gezeigten sind Zukunftsmusik, 30 Prozent sollten schneller den Weg in Serienprodukte finden.

Alko denkt demnach über Scheibenbremsen, absenkbare Luftfederungen, automatische Stützräder sowie eine elektrische Parkbremse nach.

Alko-Entwicklungsleiter Dr. Klaus Wilhelm erklärt, dass die Abstimmung von Luftfedern schwierig und die elektrische Handbremse eine Herausforderung sei, gibt aber zu bedenken, dass Studien dazu taugen, Kundenwünsche abzufragen. In erster Linie, so Wilhelm, geht es darum, Komfort und Sicherheit zu erhöhen. Und zwar beim Fahren wie auf dem Platz. Bei diesem Thema muss man schon heute an morgen denken.


 

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