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Neubau der Felbertauernstraße

Alpine Baustelle der Superlative

Bauarbeiten Felbertauernstraße Foto: Martin Lugger

Österreichs derzeit größte Straßenbaustelle ist an der Felberntauernstraße zwischen Mittersill im Salzburger Land und Matrei in Osttirol. Der Verkehr wird dadurch jedoch nicht beeinträchtigt

07.10.2014 Redaktion CARAVANING

An der Felbertauernstraße in Österreich entsteht derzeit ein neues Teilstück. Dieses soll den Abschnitt ersetzen, das im vergangenen Jahr durch einen Felssturz verschüttet wurde. Die ersten Stahlträger der insgesamt vier Brücken wurden bereits eingehängt. Trotz des verregneten Sommers wird weiter an der Rekord-Bauzeit festgehalten. 

Komplizierte Bauarbeiten in alpinen Hochlagen

"Die Arbeiten sind nicht immer ganz einfach, aber wir liegen noch im Zeitplan", sagt Karl Poppeller, der Vorstandsdirektor der Felbertauernstraße AG. Bereits im Sommer 2015 soll der neue Streckenabschnitt der Felbertauernstraße für den Verkehr frei gegeben werden. Die Bauarbeiten für das Mammut-Projekt begannen erst im Mai 2014. Wegen der Höhenlage müssen die Bauarbeiten zwischen November und April komplett ruhen.

Besonders anspruchsvoll ist das ganze Unterfangen zudem wegen der geologischen Verhältnisse: Die parallel zum Hang liegenden Felsschichten müssen bei den Einschnitten aufwändig gesichert werden. Das Einhängen der großen Brückenstahlteile ist bereits ein großer Schritt in Richtung Fertigstellung.

Camper sparen mit der Felbertauernstraße

Die einfache Fahrt über die Felbertauernstraße kostet 10 Euro, wer sich vor Beginn der Reise ein Vorteilsticket beim ADAC besorgt, zahlt für Hin- und Rückfahrt zusammen nur 18 Euro. Weil die Felbertauernstraße bei der Maut keinen Unterschied zwischen Pkw, Wohnmobil, Camping-Bus oder Gespann macht, ist die Route besonders für Camper interessant: Wer am Bundesstraßen-Grenzübergang Kiefersfelden von der A12 abfährt, spart komplett die österreichische Autobahnmaut und insgesamt auf dem Weg zur Adria je nach Größe des Gefährts bis zu 69 Euro. Und auf dem Rückweg nochmal dasselbe.

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