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Mit dem Fahrrad im Straßenverkehr: Gesetze rund ums E-Bike

Die Straßenverkehrsordnung unterscheidet zwischen Fahrrädern und Kraftfahrzeugen. E-Bikes fahen bis zu 25 km/h schnell und zählen zu den Fahrrädern. Die S-Pedelecs gehören zu den Kleinkrafträdern.

Radfahrer sind verpflichtet, ausgeschilderte Radwege zu nutzen. Achtung: Sollte es rechts keinen Radweg geben, darf man trotzdem nicht auf der linken Seite fahren – es sei denn, die Fahrt entgegen der Fahrtrichtung ist ausdrücklich erlaubt. Wer in der falschen Richtung auf einem Radweg unterwegs ist, muss mit einem Bußgeld rechnen.

Ab 0,5 Promille kann beim Radfahren eine Ordnungswidrigkeit vorliegen, sollte ein Unfall passieren, sinkt diese Grenze auf 0,3 Promille. Ab 1,6 Promille ist man fahruntüchtig. Das heißt, dass einem ab hier der Führerschein entzogen werden kann und eine medizinisch-psychologische Untersuchung droht. Eine Helmpflicht gibt es für normale Pedelecs nicht, die greift erst bei den schnelleren S-Pedelecs. Nicht genau festgelegt ist allerdings, welche Anforderungen der Helm erfüllen muss.

Da S-Pedelecs zu den Kleinkrafträdern gehören, braucht man für sie den Führerschein Klasse M und ein Kennzeichen. Ausgewiesene Radwege darf man mit S-Pedelecs nur außerorts benutzen, innerorts muss der Radweg mit Schild "Mofas frei" gekennzeichnet sein, damit man ihn befahren darf. Wer ein S-Pedelec fährt, hat wie beim Auto mit 1,1 Promille die Grenze der absoluten Fahruntüchtigkeit erreicht.

Report: Service-Hotlines

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Hersteller, Pressedienst Fahrrad, ADFC/Jens Lehmkühler

Datum

22. April 2014
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