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Beladungs-Tipps für den Wohnwagen: So packen Sie Ihren Caravan richtig

Bei der Beladung des Wohnwagens muss einiges beachtet werden: Zuladung berechnen, Stützlast beachten und überflüssiges Gewicht sparen, außerdem auch auf die Beladung des Zugwagens achten.

Sieht es bei Ihnen auch immer so aus, als ob Sie umziehen würden, obwohl Sie nur den Wohnwagen für den nächsten Urlaub packen? Man will ja schließlich für alle Eventualitäten gerüstet sein: Sonne, Regen, plötzliche Schneeeinbrüche – wer weiß schon, welche Auswüchse der Klimawandel mit sich bringt? Mit Blick auf die Zuladung und die Staumöglichkeiten im Caravan wäre ein bisschen Zurückhaltung allerdings auch nicht schlecht, schließlich ist Überladung kein Kavaliersdelikt und kann je nach Übergewicht richtig teuer werden und auch Punkte in Flensburg bedeuten.

Wie viel darf man von Rechts wegen mitnehmen?

Hier kommen zwei Begriffe ins Spiel: Leergewicht und Zuladung. Die Zuladung ergibt sich aus der Differenz des zulässigen Gesamtgewichts (zGG) und des Leergewichts. Wichtig: Achs- und Stützlast dürfen zusammen das zGG nicht übersteigen. Da die Zuladungen oft nicht üppig sind, heißt die Devise Gewicht sparen.

Das kann teuer werden: Wer von der Polizei gestoppt wird mit einem überladenen Caravan, muss Strafe zahlen.

Bevor es ans Beladen geht, kommt das Gepäck auf den Prüfstand. Dabei erhalten leichte Alternativen den Vorzug vor Schwergewichten. Das fängt schon in der Küche an: Dosenkonserven wiegen viel mehr als Gerichte in der Tüte. Auch herkömmliches Geschirr sowie Töpfe und Pfannen bringen mehr auf die Waage als Melaminteller und Alutöpfe.

Apropos Alu: Gasflaschen gibt es auch aus diesem vergleichsweise leichten Metall. Im Gegensatz zu Stahlflaschen, die schon ohne Füllung elf Kilogramm wiegen, sind Aluflaschen rund die Hälfte leichter. Ist am Zielort Frischwasser erhältlich, muss man den Frischwassertank nicht schon zu Hause randvoll betanken und über die Autobahn kutschieren.

So packen Sie Caravan und Zugwagen richtig.

Genauso wichtig wie die Frage, was man mitnimmt, ist die Frage, wo man es im Caravan unterbringt. Grundsätzlich gilt: Schwere Gegenstände sollten möglichst weit unten und in Achsnähe verstaut werden. Am besten sind sie über der Achse oder kurz davor untergebracht. Für die Fahrstabilität ist es wichtig, die Stützlast voll auszureizen. Schwere Getränkeflaschen gehören also nicht in die Hängeschränke über der Küche, sondern in einen bodennahen Stauraum. Sperrige aber nicht zu schwere Gegenstände können auch in Kleiderschränken oder der Dusche verstaut werden. Wichtig: Die Türen müssen fest verschlossen sein, damit sie nicht aus der Halterung reißen.

Fahrräder finden auf einem Deichselträger oder auf dem Dachträger des Zugwagens einen adäquaten Platz. Auf dem Dach des Caravans sollte höchstens leichtes Gepäck transportiert werden. Wenn Räder, Proviant, Passagiere und alles andere an Bord sind, kann man zur Kontrolle bei einem technischen Dienstoder auf einer anderen Waage (Wertstoffhof, Baumaterialhandel, etc.) das Gespann wiegen lassen. So hat man Gewissheit, dass nicht doch ein paar Kilo zu viel mitfahren.

Fünf Beladungs-Tipps für Caravans im Überblick
  1. Wassertank nicht voll machen, das spart viele Kilos
  2. Alu-Gasflaschen statt Stahl- flaschen verwenden, die wiegen nur die Hälfte 
  3. Die Achs- und Stützlast beim Beladen im Auge behalten: Eine geschickte Verteilung des Gewichts sorgt für Fahrstabilität und somit Sicherheit
  4. Die Dachlast abklären, bevor Gepäck dort transportiert wird 
  5. Eine Packliste hilft, den Überblick zu bewahren.
Report: Service-Hotlines

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Ingolf Pompe, Archiv

Datum

2. Mai 2016
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