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Besser schlafen im Wohnwagen: Betten-Check

Der Kuschelfaktor wird hoch geschätzt im Caravan, dem mobilen Zuhause für die Urlaubszeit. Besonders die Ausstattung des Schlafzimmers trägt sehr viel zur Gemütlichkeit in den rollenden vier Wänden bei.

Richtig schön ausschlafen, das ist der viel zitierte und dringende Wunsch eines jeden Urlaubers. Die Umstände, die zu einer mehr oder weniger angenehmen Nachtruhe führen, sind zahlreich und vielfältig. Wie ist es um den nächtlichen Geräuschpegel auf dem Campingplatz bestellt? Bietet die Betteneinlage, sprich Rost und Matratze, den verlangten Komfort? Ist die Auflage möglicherweise im Süden zu warm? Ist das Bett groß genug? Können Paare die Distanz einhalten, die sie vom heimischen Schlafgemach gewohnt sind? Es soll allerdings auch Menschen geben, die ihren schnarchenden Partner neben sich brauchen, um einschlafen zu können.

Hangelt sich der Caravaner aufmerksam durch diese Liste, bemerkt er schnell, dass er gegenüber dem Hotel- und Pensionsschläfer den entscheidenden Vorteil hat, fast alle diese Faktoren kontrollieren und korrigieren zu können.

Mit Ausnahme der Größe und Form der Betten. Die werden vom Caravanhersteller mit dem entsprechenden Grundriss festgelegt. Betrachtet man die allgemeine Praxis, entsteht allerdings nicht immer der Eindruck, dass die Liegeflächen im Mittelpunkt stehen. Da teilen Konstrukteure den Schläfern scheinbar einfach die am Ende des Planungsprozesses übrigen Flächen im Grundriss zu; da wird beim Kauf mehr über die Farbe der Polsterstoffe als über deren Inhalt gesprochen. Was ist für eine angenehme Nachtruhe wichtig? Am besten denkt man schon vor dem Kauf über die eigenen Schlafgewohnheiten nach. Während der eine abendliche Umbauarbeiten als Zumutung empfindet, ist es für den anderen wichtig, das Bett verlassen zu können, ohne über den davor schlafenden Partner zu klettern.

Nicht zuletzt hängt der Komfort auch von der Fahrzeuggröße ab. Im Mini-Caravan muss man mehr Kompromisse eingehen als im vor Platz strotzenden Tandemachser. Allerdings haben auch große Wohnwagen nicht automatisch Bettenmaße zum süßen Träumen. Die von Schlafexperten geforderten Idealwerte sind im Wohnwagen nur in Ausnahmen zu realisieren, doch sie zeigen die Richtung: Einzelbetten sollten etwa einen Meter breit sein, Doppelbetten 1,80 Meter. Um die richtige Länge zu ermitteln, muss man zur eigenen Körpergröße 20 Zentimeter hinzurechnen. Hintergrund: Der Mensch ändert bis zu 60 Mal pro Nacht seine Schlafhaltung und braucht dafür Platz – wichtig vor allem, wenn das Bett von Wänden oder Schränken begrenzt ist. Wer wirklich häuslichen Komfort will, kommt meist nicht umhin, schmale Doppelbetten als komfortable Einzelbetten zu nutzen.

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Datum

26. Oktober 2003
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