Reise-Tipp Münster 6 Bilder Zoom

Caravan-Tour nach Münster: Studentenstadt mit vielen Sehenswürdigkeiten

Jede Menge Kultur und romantische alte Gassen - Münster bietet viel. Wie etwa den schönen Stadtsee, um den sich eine richtig rührende Tiergeschichte rankt: Die unglückliche Liebe einer Schwanendame.

Jeden Mittwoch gegen zwölf Uhr erlebt der Wochenmarkt zu Füßen des Münsteraner Doms seine heiße Phase. Geschäftsleute verbringen hier ihre Mittagspause, Studenten strömen aus der Uni herbei, um sich für die nächste Vorlesung zu stärken. Buntes Treiben, Marktschreier und der Klang der Kirchenglocken im Hintergrund – hier zeigt sich Münster von seiner quirligsten Seite.

Im Zentrum von Münster gibt es unzählige Sehenswürdigkeiten

Das Rathaus thront zentral auf dem Prinzipalmarkt schräg gegenüber vom St.-Paulus-Dom, zu dessen Füßen mittwochs und samstags jede Menge Obst und Gemüse, Feinkost, Blumen und vieles mehr den Besitzer wechselt. Der Prinzipalmarkt ist eine alte Kaufmannsstraße, die nach historischem Vorbild rekonstruierten Giebelhäuser sind charakteristisch für Münster. Hier gibt es eine ganze Reihe exklusiver Geschäfte, während man in den Seitenstraßen eher junge Modeshops findet. Ebenfalls am Prinzipalmarkt gelegen ist die Lambertikirche, von Kaufleuten einst als "Gegenkirche" zum bischöflichen Dom errichtet. Die Sakralbauten prägen das Stadtbild, nicht umsonst lautet ein Münsteraner Sprichwort: "Entweder es regnet, oder die Glocken läuten – und wenn beides zusammenfällt, dann ist Sonntag."

Auch kulturell hat die Studentenstadt viel zu bieten

Am Hafen liegt zum Beispiel die bundesweit älteste Bühne, das "Wolfgang-Borchert-Theater", das vor allem zeitgenössische Stücke aufführt. Direkt am Hauptbahnhof bietet das "GOP-Varieté" Shows mit internationalen Artisten. Eine architektonische Sehenswürdigkeit ist das barocke Fürstbischöfliche Schloss aus dem 18. Jahrhundert – heute residiert hier die Verwaltung der Universität.

Der große Aaseepark, 2009 zum "schönsten Park Europas" erklärt, verbindet das Stadtzentrum mit dem etwas außerhalb gelegenen Zoo, dem Naturkundemuseum und dem Planetarium.

Der Aasee selbst mit seinen Bootsverleihen, Segelschule, Radwegen und modernen Skulpturen überall am Ufer wurde vor einigen Jahren durch eine rührende Liebesgeschichte bundesweit bekannt: Petra, eine schwarze Schwanendame, hatte sich in ein großes weißes Tretboot in Form eines Schwans verliebt. Ihre einseitige Zuneigung währte zwei Jahre lang – dann hatte Petra es offenbar satt, dem Boot den Hof zu machen, und verließ den See. Seitdem warten die Münsteraner sehnsüchtig auf ihre Rückkehr.

Foto

Andrea Bracht

Datum

1. Januar 2016
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