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Einsteiger-Tipps für Camper: In 10 Schritten zum Profi-Caravaner

Sie sind neu in der Welt der mobilen Freizeit? Sie wollen zum ersten Mal mit dem Wohnwagen in den Urlaub? Dann folgen Sie ­unseren zehn ­Empfehlungen für Einsteiger – und 2017 wird Ihr Campingjahr.

1. Checken Sie Ihre Vorlieben:

Camping ist nicht gleich Camping. Wer eine mobile Behausung für den Skiurlaub sucht, muss anders planen als jemand, der seine Freizeit ausschließlich unter südlicher Sonne verbringen will. Es kommt also darauf an, die eigenen Bedürfnisse zu kennen. Wann ist für Sie die beste Saison? Lieben Sie Natur pur oder hohen Wohnkomfort? Bleiben Sie gerne etwas länger an einem Ort, oder ziehen Sie lieber weiter? Wie viele Personen kommen üblicherweise mit? Und welches Budget steht zur Verfügung?

2. Lernen Sie Camping kennen:

Wenn Sie die Fragen, die unter Punkt 1 gestellt werden, beantworten können, lohnt sich der Besuch einer Freizeitmesse. Andernfalls könnte das ausufernde Angebot am Ende Verwirrung stiften. Auf campingorientierten Messen, die gerade im Frühjahr in einigen großen Städten stattfinden, erhält man einen guten Überblick. Vom Zelt bis zum Luxusmobil ist hier alles vertreten. Nehmen Sie all jene mit, die zusammen Campingurlaub machen wollen. Einigkeit mit dem Partner über die passende Campingform ist der beste Grundstein für den Urlaub.

3. Informieren Sie sich bei den Profis:

Sie stöbern auf der passenden Website. Gut so. Tests von erfahrenen Redaktionen helfen bei der Auswahl des richtigen Zelts, Wohnwagen oder Wohnmobils. Zapfen Sie aber auch andere Quellen an. Im Verwandten- oder Bekanntenkreis gibt es sicher Menschen mit Campingerfahrung. Fragen Sie nach, und Sie werden feststellen: Camper reden gerne über ihr Hobby. Sie müssen ja nicht jedem gut gemeinten Ratschlag folgen; die Vorlieben sind letztlich höchst individuell. Doch jede Praxisinfo hilft beim nächsten Schritt.

4. Probieren Sie Camping aus:

Campingurlaub muss nicht teuer sein, doch er verlangt erst einmal gewisse Investitionen. Wer davor zurückschreckt, gleich das Familienzelt samt Zubehör oder einen ganzen Wohnwagen zu kaufen, hat eine gute Alternative: die Mietunterkunft auf dem Campingplatz. Urlauber können hier wie im Hotel mit dem Koffer anreisen, das Equipment ist bereits da – eine unkomplizierte Methode, um in die Campingwelt einzutauchen. Fortgeschrittene mieten einen Wohnwagen oder ein Wohnmobil, um ihre
Überlegungen mit der Praxis abzugleichen.

5. Finden Sie den richtigen Händler:

Sie wollen ein Wohnmobil oder einen Wohnwagen kaufen? Dann haben Sie sich sicher schon intensiv mit Marken, Modellen und Grundrissen beschäftigt. Was viele vergessen: den richtigen Händler bewusst auszuwählen. Er ist vor allem nach dem Neufahrzeugkauf der Ansprechpartner für Garantiearbeiten, Reparaturen und Inspektionen. Kurz gesagt: Sie werden ihn noch häufiger sehen. Und welcher ist der richtige Händler? Er sollte nicht zu weit entfernt sein, eine professionelle Werkstatt haben und nicht zuletzt Ihr Vertrauen verdienen.

6. Kaufen Sie das passende Zubehör:

Mieter lesen unter 7 weiter. Für alle Einsteiger mit eigenem Zelt oder Caravan gilt: Ohne das richtige Zubehör, wie etwa Klappstühle, geht gar nichts. Es gehört zu den frühen Urlaubsvorbereitungen in einem der dicken Zubehörkataloge zu schmökern. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie beispielsweise einen Gasgrill brauchen, dann sammeln Sie besser erst einmal Campingkocherfahrungen. Kleinteile kann man übrigens auch (meist zu leicht erhöhten Preisen) im Shop auf dem Campingplatz kaufen. Für wichtige Utensi­lien gilt: Qualität zahlt sich aus. Gutes Zubehör ist eine Investition für viele Jahre.

7. Wählen Sie Ihr erstes Campingziel:

Das klingt simpel, ist aber eine der wichtigsten Entscheidungen. Wer sein Domizil dabei hat, vergisst leicht, dass jeder Campingplatz – ähnlich wie jedes Hotel – einen eigenen Charakter hat. Da gibt es große und kleine, familiäre und hoch professionelle, einfache und superkomfortable Plätze. Soll es lieber ein trubeliger Küstenplatz sein oder eine ruhige Anlage im Hinterland? Wohnmobilfahrer haben an immer mehr Reisezielen außerdem die Möglichkeit, einfacher ausgestattete Stellplätze anzusteuern.

8. Buchen Sie frühzeitig Ihren Campingplatz:

Sie wissen, wohin Sie wollen? Dann buchen Sie besser gleich Ihren Traumplatz. Besonders während der Schulferien und bei sommerlichem Wetter sind gute Campingplätze – inklusive Mietunterkünfte – üblicherweise voll belegt. Wer meint, dass durch eine frühe Buchung die Spontanität verloren geht, kann ja sicherheitshalber nur ein paar Nächte am Lieblingsziel reservieren und dann weitersehen.

9. Vermeiden Sie Anreisestress:

Vor der ersten großen Reise mit dem Wohnmobil oder Gespann sollten Sie sich am Steuer rundum sicher fühlen. Üben Sie den Umgang im Zweifel auf einem leeren Großparkplatz oder noch besser während eines professionellen Fahrtrainings. Planen Sie zu Beginn keine langen Etappen. Mit einem Campingfahrzeug ist man nicht so schnell unterwegs wie mit dem Pkw, dafür fällt es leichter, auf der Route mal einen Zwischenstopp einzulegen.

10. Nehmen Sie sich Zeit vor Ort:

Erholsamer Campingurlaub bedeutet auch Entschleunigung. Planen Sie an den ersten Tagen nicht gleich großes Programm. Erst einmal ankommen, den Platz erkunden, die alltäglichen Kleinigkeiten organisieren und vielleicht ein paar Worte mit den Nachbarn wechseln. Gelassenheit zahlt sich auch dann aus, wenn am Anfang mal etwas schiefgeht. Outen Sie sich ruhig als Einsteiger. Die Campingprofis nebenan und gute Platzbetreiber helfen üblicherweise gerne.

Report: Günstige Reisemobile

Foto

Ingolf Pompe

Datum

7. Februar 2017
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