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Kauf-Tipp Wintercaravans: Spezialisten für den Winter

Draußen herrschen Kälte, Schnee und Eis. Im winterfesten Caravan fühlt man sich bei behaglichen Temperaturen wohl und kann der rauen Jahreszeit besonderen Reiz abgewinnen.

Zum Hochgenuss wird Wintercamping erst mit dem passenden Wohnwagen. Zwar besitzt fast jeder moderne Wohnwagen gut isolierte Wände und eine leistungsstarke Gasheizung, echte Winterspezialisten bieten jedoch noch deutlich mehr. So werden selbst sehr kalte Winternächte ohne Frieren und mit angenehmen Raumklima zum Genuss. 


Die Heizung im Wohnwagen

Bei der üblichen und für normale Zwecke brauchbaren Gebläseluftheizung liegen die Temperaturen an den Ausströmern relativ hoch, nehmen mit der Entfernung aber schnell ab. Dadurch entsteht eine ungleichmäßige Wärmeverteilung. Die Luftheizung heizt einen Raum schnell auf, der nach Abschalten der Anlage aber rasch wieder auskühlt.

Zurückhaltender geht eine Warmwasserheizung zu Werke, die mit der heimischen Zentralheizung vergleichbar ist. Angewärmtes Wasser wird durch einen Heizkreislauf gepumpt und gibt die Wärme über Konvektoren sanft an den Raum ab. Es entsteht eine leichte Luftbewegung über den Heizkörpern, im Vergleich zur Luftheizung ist hier die Wärmeverteilung gleichmäßiger. In der Aufheizphase reagiert die Wasserheizung träger, dafür kühlt sie langsamer aus.

Momentan ist die schwedische Marke Alde der einzige Lieferant für Warmwasserheizungen für den europäischen Wohnwagen-Markt. Die Alde Compact 3010 mit einer maximalen Heizleistung von rund sechs Kilowatt verbraucht bis zu 460 Gramm Flüssiggas pro Stunde. Die Kompaktheizung ist auch mit einer 2- oder 3-kW-Elektropatrone erhältlich und kann dann alternativ am Stromnetz (230 V) betrieben werden.

Der richtige Wohnwagen-Aufbau sorgt für Wintertauglichkeit

Hohe Wintertauglichkeit steht und fällt mit der Qualität des Aufbaus. Art und Stärke des Isoliermaterials entscheiden über den Dämmwert der Kabine. Auch die Art und Größe der Fenster spielt eine Rolle. Im Winter sind die Temperaturunterschiede zwischen innen und außen besonders hoch. Trotz guter Isolierung bleibt es nicht aus, dass die Wände im Innenraum des Caravans kühler sind und sich Kondenswasser bilden kann. Hinter Schränken oder Sitzlehnen ist der Luftaustausch besonders schwierig. Öffnungen im hinteren Bereich der Möbel sorgen dafür, dass warme Luft hinter Schränken und Sitzbänken aufsteigen und so die Feuchtigkeit abführen kann.

Wichtig ist auch, dass die Wasseranlage bei tiefen Temperaturen funktioniert. Eine isolierte Wasseranlage im beheizten Innenraum ist hier der erste Schritt. Dies nützt jedoch nur wenig, wenn der Abwasserstutzen gefroren ist. Hier muss für Frostschutz gesorgt sein. Fasst man alle diese Aspekte zusammen, kommt man zu einer technischen Formel für Behaglichkeit, die in einem Normtest steckt, der im Kasten nebenan beschrieben wird.

Die Ausstattung macht's im Winter gemütlich im Wohnwagen

Neben den objektiven Kriterien der Wintertauglichkeit, darf der subjektive Wert der Behaglichkeit nicht außer Acht gelassen werden. Hier dreht es sich vor allem um die Einrichtung, den Holzton der Möbel, Material und Farbe der Polster und die Beleuchtung, die für ein gemütliches Ambiente sorgen. Messbar ist dieser Wohlfühlaspekt freilich nicht, die muss jeder Interessent für sich selbst herausfinden. Probewohnen ist hier angesagt. 

Autor

Foto

Archiv, Zuckerfabrik Fotodesign (1)

Datum

9. Dezember 2011
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