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Ratgeber: Nachlese: Caravan-Salon 2004

Besser geht’s (fast) nimmer: Beim Caravan-Salon 2004 wurde ein Feuerwerk der Neuigkeiten gezündet. Aussteller und Interessenten profitierten davon. Hier geht's zum Messespecial

Superlative und zufriedene Gesichter zuhauf: Tilo Braune, der Präsident des Deutschen Tourismusverbandes, freute sich, dass fast 44 Prozent aller Übernachtungen in Deutschland auf die Campingwirtschaft entfallen. Tendenz: steigend. Und die Aussteller des 43. Caravan-Salons strahlten, dass mit 165 000 Besuchern das gute Vorjahresergebnis noch einmal getoppt werden konnte. In Düsseldorf zeigte sich wieder, dass die Urlaubsform Caravaning „in“ ist wie selten zuvor. Kein Wunder, bei den Anstrengungen, die die Hersteller unternahmen, und bei dem Feuerwerk, das sie mit Produkten und Aktionen auf dem Caravan-Salon abfeuerten.
Beispiele gefällig? Nicht nur die Jury des begehrten Caravaning Design Awards konnte Cristall mit dem neuen Carotel auf Anhieb überzeugen, auch beim Messepublikum kam das Hotelzimmer auf Rädern mit dem extravaganten Raumkonzept gut an. Barhocker und ein riesiges Bett, das auch als Couch dient – so etwas hat es noch nicht gegeben.

Ebenfalls auf ein neues Konzept setzt Knaus mit dem viel beachteten YAT (Young Activity Trailer). Designer Peter Neumann, der den Multifunktionsanhänger im coolen Alu-Look kreierte, freute sich über die starke Resonanz. Und er fiebert auch schon ungeduldig dem Serienstart im Frühjahr 2005 entgegen. „Ach, ist der süüüß“. Wie oft dieser Satz während des Caravan-Salons über den kleinen Weekend-Caravan von Zoom gefallen ist, weiß niemand. Nur soviel: Es war sehr oft. Dabei entpuppte sich der Gernegroß nicht etwa als Spielzeug, sondern als kompletter Wohnwagen, der sogar eine Küche hat. Immerhin: Das gleich serienmäßig mitgelieferte kleine Heckzelt schafft unterwegs noch zusätzlichen Raum. Bei Tabbert bewährte sich Hubert Brandl einmal mehr als Meister der offenen Blickachsen. Mit Erfolg: Zwei patentierte Grundrisse mit besonders luftiger Optik machten die Traditionsmarke Tabbert 2004 in Düsseldorf auch dem jüngeren Publikum schmackhaft.

Einen ganz anderen Blickfang hatte LMC neben der sorgsam überarbeiteten Modellpalette zu bieten: Mit dem 560 ROL zeigte der Hersteller einen Caravan, der die strenge Norm DIN 18025 für behinderten Wohnungsbau erfüllt. Schon für 15 930 Euro ist der Rolli-Wohnwagen in der Grundversion lieferbar. Schöner wohnen hieß es derweil bei Hymer. Die Schwaben begeisterten mit dem neuen Eriba-Living und seinem guten Preis-Leistungs-Verhältnis vor allem junge Familien. Hochbetrieb herrschte angesichts vieler neuer Modellvarianten auch bei Hobby, Dethleffs, Bürstner und TEC. Und sonst? Klaus Förtsch, der Präsident des Herstellerverbandes CIVD, bilanzierte, dass beim Salon Numero 43 „die Erwartungen der Industrie bei weitem übertroffen“ wurden. Und während Hobby-Chef Drähne über die „hohe Qualität der Kunden“ sinnierte, strahlte Bürstner-Geschäftsführer Bolz, „dass die Freizeitform Caravaning einfach ankommt“. Besser konnte der Start in die Reise-Saison 2005 kaum gelingen.

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Datum

27. September 2004
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