Alles über Gebrauchtcaravans
Ratgeber: Gebrauchte Caravans 25 Bilder Zoom

Gebrauchte Caravans kaufen und verkaufen: Guter Deal

Kaufen und verkaufen: Wer einen gebrauchten Caravan kaufen will, sollte möglichst viele Angebote vergleichen – beim Fachhändler gibt’s die größte Auswahl. Hier alles Wissenswerte und hilfreiche Tipps.

Die Nachfrage nach gebrauchten Freizeitfahrzeugen steigt stetig – dieses Ergebnis vermeldete Anfang Januar der Deutsche Caravaning Handels-Verband (DCHV) anlässlich der Eröffnungspressekonferenz der Caravan- und Touristik-Messe CMT in Stuttgart. Zwar dürfte dieser Trend nicht zuletzt den steigenden Neupreisen für Campingfahrzeuge geschuldet sein, dennoch ist er sowohl für Käufer als auch Verkäufer eine gute Nachricht: Die einen können aus einem größeren Angebot auswählen, die anderen dürfen mit einem allgemein gesteigerten Interesse an ihrem Fahrzeug rechnen.

Bei den gerade für junge Leute und Familien happigen Neupreisen für Caravans ist der Gebrauchtkauf für viele Interessenten die beste Möglichkeit, Campingluft im eigenen Caravan zu schnuppern. Doch auch der umgekehrte Fall, dass man seinen Caravan verkaufen möchte, ist nicht selten. Worauf Sie in beiden Fällen achten müssen, um zu einem zufriedenstellenden Ergebnis zu kommen, lesen Sie hier.

Grundregeln für den Caravan Gebrauchtkauf

Der Kauf eines gebrauchten Caravans ist kein Hexenwerk – ein paar Grundregeln sollte man aber beachten, damit es hinterher kein böses Erwachen gibt. Generell gilt: Nicht das Alter des Caravans ist maßgeblich, sondern sein Zustand. Erstellen Sie zuerst eine Liste mit allen Kriterien, die Ihr Wunschkandidat erfüllen soll. Daran muss sich von nun an jedes Angebot messen. Bei der Suche werden Sie auf Caravans treffen, die mehr bieten als auf Ihrer Liste steht – zu einem entsprechend höheren Preis. Lassen Sie sich von überbordenden Zubehörregistern nicht aus dem Konzept bringen, und überlegen Sie genau, ob Sie die zusätzliche Ausstattung überhaupt brauchen oder ob sie Ihr Budget sprengt.

Gebrauchte Caravans werden sowohl von Händlern als auch von Privatpersonen angeboten. Prinzipiell sollte man beiden Optionen gegenüber aufgeschlossen sein. Seien Sie sich aber darüber im Klaren, dass eine Privatperson, anders als der Profi, keine Gewährleistung bei auftretenden Mängeln gibt. Eventuell ist der Kauf von privat aber günstiger. Haben Sie einen Kandidaten gefunden, der – auf dem Papier – Ihren Vorstellungen entspricht, vereinbaren Sie einen Besichtigungstermin. Dafür sollten sowohl Sie als auch der Besitzer genügend Zeit einplanen. Fragen Sie auch nach, ob  eine Probefahrt möglich ist und ob Gas, Wasser und Strom für einen vollständigen Check der Systeme vorhanden sind.

Die Besichtigung: Gebrauchte Caravans richtig begutachten

Lassen Sie sich zuerst den Caravan innen und außen vom Besitzer zeigen. Ein seriöser Verkäufer wird Sie auf eventuelle Macken von selbst aufmerksam machen. Schauen Sie sich dann noch einmal in Ruhe alle Details an. Besonders achten sollte man auf Feuchteschäden. Ein guter Gradmesser ist dabei die eigene Nase, denn feuchte Caravans riechen muffig. Ist dann auch noch Schimmel zu sehen, sollte man die Hände lieber vom Kauf lassen. Auch mit Hilfe eines Feuchtigkeitsmessgeräts kann man zuverlässig feststellen, ob es versteckte Undichtigkeiten gibt. Brauchbare Geräte gibt’s im Fachhandel ab etwa 150 Euro.

Wollen Sie sich bei der Beurteilung des Caravans nicht nur auf Ihre eigene Meinung verlassen, gibt es auch die Möglichkeit, einen Profi einen Blick darauf werfen zu lassen. So bietet zum Beispiel die Handelskette Intercaravaning den sogenannten Campercheck an. Dabei wird in etwa zwei Stunden der Kaufkandidat auf verschiedene Kriterien hin geprüft und anschließend ein umfassendes Gutachten ausgestellt.

Papierkram: Darauf sollten Sie achten

Werfen Sie auch einen Blick auf die Papiere. Kontrollieren Sie, ob in der Gasprüfbescheinigung alle Verbraucher eingetragen sind. Das Gleiche gilt für die Fahrzeugpapiere, auch hier muss Sonderausstattung wie beispielsweise Alufelgen vermerkt sein. Vergleichen Sie auch die Fahrgestellnummer mit dem Eintrag in den Papieren. Zuletzt sollten Sie noch prüfen, ob die Dichtheitsinspektion regelmäßig durchgeführt wurde.

Bedenken Sie vor der Kaufentscheidung auch mögliche Folgekosten. Wer zum Beispiel Reifen und Bremsen auswechseln will, muss das in den Kaufpreis mit einkalkulieren.

Report: Service-Hotlines

Autor

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Ingolf Pompe, fotolia/JiSIGN, fotolia/ bloomua

Datum

16. März 2014
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