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Reifenpanne: Richtig reklamieren

Eine Reifenpanne kann teuer werden. Doch wo und wie wird reklamiert? CARAVANING zeigt den richtigen Weg.

Reifenpanne auf der Urlaubstour: Ohne Vorwarnung für den Fahrer platzt die Profilfläche eines Caravangummis weg. Ursache dafür kann eine „Bindungsschwäche“ im Reifenaufbau sein, die durch Alterung, zu geringen Luftdruck, Überlast oder einen Stoß herbeigeführt wurde – Pech gehabt.

Ist ein Produktmangel anzunehmen und der Reifen noch keine zwei Jahre auf dem Fahrzeug, lohnt die Reklamation beim Reifen- oder Caravanhändler. Bei Folgeschäden durch einen Reifenplatzer greift die Produkthaftung mit einer zehnjährigen Frist! Daten zum Gespann, zu Reifen und zum Grund der Reklamation werden auf dem „Beanstandungsformular für Reifen“ festgehalten, das samt Schadreifen zum Hersteller wandert.

Beschädigt der Reifen das Radhaus des Caravans, stellt sich die Frage nach dem Kaskoschutz. Die Vollkaskoversicherung zahlt in aller Regel, wenn die Schädigung nachweisbar von außen her erfolgte, etwa durch einen spitzen Gegenstand auf der Fahrbahn. Ging der Reifen jedoch wegen mangelhafter Wartung und Pflege, Alterung oder einem Produktfehler zu Bruch, blitzen Sie ab, denn für den Versicherer liegt nun ein nicht versicherter Betriebsschaden vor. Offensichtliche Reifenmängel (mit oder ohne Folgeschaden) können Sie dann aber direkt beim vermuteten Verursacher – Reifenhersteller, Monteur oder Caravanhersteller – geltend machen, siehe im Download.

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Datum

14. Dezember 2003
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