Alles über Caravan-Urlaub perfekt planen
Wohnwagen 3 Bilder Zoom

Reise-Tipp Europa: Bezahlautomaten im Ausland

Bezahlautomaten im Ausland wirken für manchen deutschen Caravaner abschreckend. Dabei klappt das automatische Kassieren ziemlich gut. CARAVANING gibt Tipps um Probleme zu vermeiden.

Seit Einführung der Gemeinschaftswährung Euro ist Barzahlung im europäischen Ausland praktisch kein Problem mehr. Europaweit verbreitet sind auch die Akzeptanz gängiger Kreditkarten und Geldautomaten, so dass heute niemand mehr größere Bargeldbeträge mit sich herumtragen muss.

Maut bezahlen mit der Karte

Wer Schnellstraßen nutzt, zahlt oft eine streckenabhängige Maut, die spätestens beim Verlassen der Autobahn kassiert wird. Bei Einfahrt in eine mautpflichtige Strecke zum Beispiel in Frankreich zieht man ein Ticket, dessen Magnetstreifen den Ort speichert. Dieses überreicht man am Schluss der Etappe dem Kassierer, der den gemäß Strecke und Fahrzeugklasse fälligen Betrag einfordert.

Doch Kassierer aus Fleisch und Blut werden derzeit fast ausnahmslos durch Bezahlautomaten ersetzt, der menschliche Blick durch Lichtschranken, die die Fahrzeugmaße taxieren. Bezahlt wird am Automaten mit Bargeld oder, einfacher, schneller und gebührenfrei, per Kreditkarte.

Nach dem Bezahlvorgang kann man per Knopfdruck eine Quittung anfordern. Betrag möglichst sofort prüfen und bei Reklamationen den hinter jeder Mautstation vorhandenen Parkplatz ansteuern. Öffnet die Schranke nicht, fordert man mit einem anderen Knopf Hilfe an. Das Personal meldet sich dann per Gegensprechanlage. Wer die Anweisungen auf Französisch nicht versteht, antwortet in aller Ruhe auf Deutsch oder Englisch, so lange, bis sich ein Helfer herbeibequemt. Auf keinen Fall rangieren oder das Fahrzeug verlassen!
Bei passenden Fahrzeugmaßen (in der Regel nicht mit Gespann!) kann man die in Frankreich mit „Carte bleue“ und in Italien mit „Viacard“ bezeichneten Mautstellen-Fahrspuren benutzen

Seit 2011 besitzen alle deutschen Kreditkarten (Mas-tercard, Visa, American Express) sowie EC-Karten einen EMV-Chip (oder „Puce“, wie die Franzosen sagen), auch um volle Kompatibilität im Euro-Raum und darüber hinaus zu erreichen. Gegenüber dem Magnetstreifen bietet der Chip erheblich höhere Sicherheiten.

Automatentankstellen

Trotzdem finden sich zum Beispiel an Tankstellen immer noch Bezahlautomaten, die auch Kreditkarten mit Chip verweigern. In der Regel nehmen diese dann aber EC-Karten an, so die Erfahrungen der Redaktion. Automatentankstellen sollte man dennoch nie mit dem letzten Tropfen im Tank ansteuern. Um die Zahlung sicherzustellen, baut der Automat entweder eine Online-Verbindung zum Bankrechner auf und prüft, ob die eingegebene PIN korrekt und der Betrag verfügbar ist; oder der Betrag wird von dem im Chip hinterlegten Kreditrahmen abgezogen. In letzterem Fall kann bei Stornierung des Vorgangs die Rückbuchung unter Umständen bis zu zwei Wochen dauern; davon braucht man sich nicht irritieren zu lassen.

Praxis-Tipp: Karte weg - was tun?

Prüfen Sie, ob die vermisste Kredit- oder EC-Karte nicht doch in einer Jackentasche steckt oder in eine Ritze gefallen ist. Eine Kartensperrung lässt sich nicht rückgängig machen - es wird eine neue Karte ausgestellt und versandt. Dann jedoch lassen Sie die Karte ohne weiteren Verzug sperren. Die Telefonnummern für die Sperrung sowie Ihre Kontodaten hinterlegen Sie getrennt von Ihren Karten. Praktisch: der SOS-Infopass zum Download unter www.kartensicherheit.de. Merken Sie sich für alle Fälle die Nummer (0049) 116 116. Hier können rund um die Uhr Karten fast aller Institute gesperrt werden. Ob Ihres dabei ist, steht unter www.sperr-notruf.de  

Foto

Caravaning Archiv

Datum

9. Juni 2013
5 4 3 2 1 0 5 0
Kommentare
Kostenloser Newsletter
Newsletter Small

+++ Alle News +++
+++ Alle Tests +++

Und immer bequem und kostenlos per E-Mail.

Videos
  • Alle Bereiche
  • News
  • Test
  • Campingplätze
  • Reise
  • Ratgeber
  • Zubehör
  • Video
  • Markt