Hamburg, Hafen 12 Bilder Zoom

Reise-Tipp Hamburg: Hafen-Metropole Hamburg, meine Perle

Die schöne im Norden Den Auftakt zur CARAVANING-Serie „Deutschlands schönste Städte“ macht die quirlige Hafen-Metropole Hamburg – mit einer Menge Sehenswürdigkeiten und Atmosphäre.

So beginnt ein perfekter Morgen in Hamburg: mit dem Schrei einer Möwe, dem Wummern von Schiffsdieseln, sonorem Dampfertuten. Wenn man unten am Kai steht und die Augen schließt, riecht es nach schwerer Hafenluft und auch ein wenig nach frischer Meeresbrise. Irgendwo brüllt ein Bootsmann unverständliche Worte (wahrscheinlich „op Platt“, dem norddeutschen Dialekt), und auf der anderen Elbseite dröhnt schweres Metall, wenn einer der vielen Container auf das nächste Schiff nach Übersee verladen wird. So klingt der Morgen im Hamburger Hafen an den berühmten Landungsbrücken oder auch an der historischen Fischauktionshalle ein Stück weiter rechts mit Hafenstraße und (zur schönen Jahreszeit) dem hippen Beachclub Strand Pauli gleich vis-à-vis.

Die Welt trifft sich in Hamburg

Die Richtungsangabe stimmt natürlich nur, wenn man auf die Elbe schaut – aber ehrlich, wer tut das nicht? Die ersten Barkassen tuckern los zur Hafenrundfahrt, dazwischen flitzen im Minutentakt Lotsenboote vorbei, um gewichtige Gäste aus Ecuador, Japan und anderen Ecken der Welt in Empfang zu nehmen. Ohne die Lotsen findet in den schmalen Hafenbecken kein Ozeanriese an seinen Liegeplatz. Überhaupt muss man auf den nächsten turmhohen „Pott“ nicht lange warten. Für richtige Seemanns-Atmosphäre gibt es derweil einen Pott Kaffee in einer Kneipe am Hamburger Berg, gern auch mit einem deftigen Frühstück. Am Wochenende kommt übernächtigtes Volk dazu von der nahen Vergnügungsmeile Reeperbahn, das mit dem Feiern nicht fertig geworden ist. Oder das gerade auf dem Fischmarkt einen eingelegten Hering gegen das Morgengrauen danach erworben hat.

Für einen ersten Eindruck von Hamburg taugt am besten eine Hafenrundfahrt oder die Tour mit der Hadag-Fähre vom Sandtorhöft neben der beständig wachsenden Elbphilharmonie, dem neuen Hamburger Hingucker. Mit diesem Linienboot fährt man bis Övelgönne, um dem Museumshafen einen Besuch abzustatten. Von dort geht es zu Fuß am Elbstrand weiter bis zur Strandperle: Sie ist Hamburgs erster Beachclub, und das schon lange, bevor es den Begriff überhaupt gab, nämlich seit 1973 – ein absolutes Muss für Gäste und Hamburger gleichermaßen. Nirgendwo sonst ist die Stadt maritimer als hier: Bei einem Bier oder einem Glas Wein barfuß im Sand sitzen, dem Plätschern der Wellen lauschen und die großen Dampfer vor der Kulisse der riesigen Kräne des Containerterminals vorbeiziehen sehen, da spürt man etwas vom Wesen und Werden der Hansestadt.

Viele Hamburger Glanzlichter zu Fuß erreichbar

Avantgardistische Neubauten wachsen in der benachbarten HafenCity in den Himmel. Die berühmte Party- und Rotlichtmeile Reeperbahn, wie so vieles in Hamburg nur ein paar Schritte vom Wasser entfernt, ist tagsüber eher farblos, ein klarer Fall für Nachtschwärmer. Bunter und multikulturell wird es im Sternschanzenviertel, schnell per U-Bahn erreicht. Oder man spaziert erst einmal zum „Michel“, der St.Michaelis-Kirche, die über dem Hafen thront. Von dort geht es weiter in die Innenstadt mit ihren Shoppingmeilen und zur Binnen- und Außenalster. Und es gibt noch so viel mehr in Hamburg zu sehen – eine kleine Auswahl der Glanzlichter finden Sie unten.

Autor

Foto

www.marketing.hamburg.de: C. Spahrbier, C. O. Bruch, Brinkhoff, T. Hampel, Ottmar Heinze, Joachim Negwer, Martina Sörensen, Eichental/Flickr, Wolfgang Hägele/wikicommons, kameraauge/Fotolia, Kunststätte Bossard, Freilichtmuseum Kiekeberg

Datum

6. Februar 2012
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