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Spartipps zur Versicherung: Versicherungskosten reduzieren

Wer bei der Versicherung die möglichen Rabatte ausnutzt, kann bei der Prämie kräftig sparen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Versicherungskosten relativ einfach reduzieren können.

Manche Frage im Antragsformular für eine Kfz-Versicherung sorgt schnell für Verwirrung: Warum möchte die Assekuranz wissen, was für einen Beruf ich ausübe? Die Anwort ist denkbar einfach: Weil die Versicherungen aus diesen Angaben ein Risikoprofil erstellen und entsprechend die Beiträge kalkulieren.

Beispiel Beruf: Statistisch verursachen Akademiker weniger Unfälle, daher gewähren ihnen die Gesellschaften bis zu 14% Rabatt. Wer im eigenen Haus statt in der Mietwohnung lebt, bekommt immerhin bis zu fünf Prozent Nachlass. So viel ist es manchen Versicherungen auch wert, wenn die Police jährlich bezahlt wird. Einen noch weit höheren Einfluss auf die Versicherungsrechnung haben aber natürlich jene Punkte, die sich direkt auf das Auto beziehen. Daher werden Vielfahrer besonders stark zur Kasse gebeten, da mit jedem zurückgelegten Kilometer das Unfallrisiko steigt.

Die Liste der potenziellen Nachlässe lässt sich fast unendlich fortsetzen. Allerdings gilt es zu beachten, dass nicht jede Assekuranz die gleichen Rabatte in der gleichen Höhe gibt. Das macht den Preisvergleich schwierig. Doch immerhin lässt sich die Rechnung allein durch Standardrabatte um mehr als 60% reduzieren. Nutzt man alle unten gezeigten Möglichkeiten, kommt ein Fahrer mit Schadenfreiheitsklasse zwei auf eine Jahresrechnung von rund 580 EUR, ohne Berücksichtigung der weichen Merkmale wären hingegen 1990 Euro fällig, das entspricht einer Ersparnis von rund 70%. Doch Vorsicht: Bei diesen weichen Tarifmerkmalen sollten Autofahrer nicht flunkern. Wer vorgibt, eine Garage zu besitzen und im nachhinein als Schwindler entlarvt wird, muss mit einem Strafgeld in Höhe von bis zu einer Jahresprämie rechnen.

Große Rabatte möglich

Im Folgenden zeigen wir Ihnen die fünf Angaben, die Ihr Risikoprofil am stärksten beeinflussen und mit denen Sie am meisten sparen können.

Beruf
Anhand der Angabe des Berufsbildes des Autofahrers schließen die Versicherer auf seine Fahrweise. Auch abseits der bekannten Beamtentarife birgt diese Klausel unter Umständen reichlich Sparpotenzial. So können Sie je nach Beruf bei Ihrer Versicherung bis zu 14% Nachlass bekommen.

Garage
Wenn der Wagen die Nächte meist verschlossen in den eigenen vier Wänden verbringt, haben Langfinger und Vandalen schlechte Karten. Die Versicherer
belohnen Garagenbesitzer mit Preisnachlässen. Hier winken bis zu 6% Nachlass.

Kilometer
Je häufiger ein Auto am Straßenverkehr teilnimmt, desto größer ist das Unfallrisiko. Folglich steigt die Rechnung für die Police. Wer nur 9000 statt 30 000 Kilometer jährlich fährt, spart bis zu 40%.

Werkstatt
Bei Verträgen mit Werkstattbindung vermittelt die Versicherung im Schadensfall eine ihrer Vertragswerkstätten, bei der sie günstigere Konditionen für die Reparatur ausgehandelt hat. Dadurch können Sie bis zu 20% der Prämie sparen.

Fahrer
Wer sein Auto nur selbst nutzt, passt meist besser darauf auf. Wer es jedoch mit
vielen teilt, erhöht die Schadenswahrscheinlichkeit, besonders, wenn  Führerscheinanfänger ans Steuer dürfen. Die Versicherungen veranschlagen hier Zuschläge bis zu 600%.

Die Angaben zu Beruf, Kilometerleistung, Werkstattbindung, Garagennutzung und den das Fahrzeug nutzenden Personen sind nur ein kleiner Teil von dem, was Versicherungsnehmer gegenüber den Versicherungen angeben müssen. Eine Risikoprofilerstellung nehmen auch unabhängige Vergleichsportale vor, die die persönlichen Angaben der Online-Nutzer abfragen und dann die Tarife der Versicherungen miteinander vergleichen. Welche Versicherung für Sie die günstigste ist, können Sie im Kfz-Versicherungsvergleich herausfinden.

Autor

Foto

Peter Mlekuz

Datum

25. Oktober 2011
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