Alles über Versicherung
Im Falle eines Unfalls kann eine Vollkasko-Versicherung Gold wert sein. Die Beispiele der jeweils vier Jahre alten Autos zeigen, dass sich der Aufpreis für die Vollkasko im Vergleich zum Teilkasko-Schutzumfang weiterhin rechnet. Zoom

Vollkasko oder Teilkasko?: Wann lohnt sich welche Versicherung?

Die Vollkasko-Versicherung federt das finanzielle Risiko von Totalschäden oder Reparaturen bei selbst verschuldeten Unfällen ab. Die Teilkasko-Versicherung deckt dagegen nur bestimmte Schäden ab. Wer eine Vollkaskoversicherung abschließt, ist auf der sicheren Seite - aber nicht unbedingt auf der günstigsten.

Was ist die Teilkaskoversicherung?

Die Teilkaskoversicherung übernimmt die Reparaturkosten bei Diebstahl, Sturm-, Brand- und Hagelschäden, Glasbruch sowie Wildunfällen mit Haarwild (Reh, Hirsch, Wildschwein, Fuchs). Die Prämie hängt davon ab, wo der Autofahrer wohnt (also der Regionalklasse des Zulassungsorts) und der Fahrzeugtypklasse. Teilkasko wird meist mit 150 EUR Selbstbeteiligung pro Schadensfall abgeschlossen.

Vorteile der Teilkasko:
Die Versicherung ist günstiger als die Vollkasko.
Sie deckt die gängigsten Schadensfälle ab.

Nachteile der Teilkasko:
Selbstverschuldete Unfälle und Vandalismus werden nicht abgedeckt.
Unfälle mit Nutztieren, großen Vögeln und wilden Hunden sind meistens nicht abgedeckt.

Was ist die Vollkaskoversicherung?

Die Vollkaskoversicherung tritt für alle Schäden ein, also auch bei selbstverschuldeten Unfällen oder Vandalismus. Der Teilkaskoschutz ist in dieser Versicherung bereits eingeschlossen. In der Vollkasko gibt es für schadenfreie Jahre ebenso einen Rabatt wie in der Haftpflicht. Als Selbstbeteiligung werden meist 300 oder 500 EUR vereinbart.

Vorteile der Vollkasko:
Es werden alle Schäden am Fahrzeug abgedeckt.
Die Versicherung beinhaltet alle Leistungen der Teilkasko.

Nachteile der Vollkasko:
Die Versicherung ist relativ teuer und lohnt sich deshalb nicht für alle Fahrzeuge.

Wann ist Vollkasko die bessere Wahl?

Je höher der Schadenfreiheitsrabatt, desto wahrscheinlicher ist es, längere Zeit günstiger mit Vollkasko zu fahren, denn bei Teilkasko fallen immer 100% Prämie an.

Auch die jeweilige Typklasse ist ein Aspekt, weil es gewaltige Unterschiede zwischen Teil- und Vollkasko-Einstufung geben kann - etwa bei Cabrios, die aufgrund des hohen Teilediebstahl-Risikos und den meist damit verbundenen Verdeckschäden bei der Teilkasko oft schlechter dastehen.

Für Käufer eines Neuwagens ist das wichtigste Argument für eine Vollkaskoversicherung, kein Finanz-Desaster zu erleben, wenn das Fahrzeug bei einem Unfall zerstört wird.

Beträgt der Aufschlag zur Teilkasko nur 100 Euro jährlich, lohnt sich die Vollkasko.

Beispiel-Rechnung mit folgendem Profil:
Erstzulassung am 8. Februar 2006 auf einen jetzt 60-jährigen Mann in Augsburg, der 12.000 km/Jahr fährt und eine Garage hat. Tarif ohne Werkstattbindung, schließt grobe Fahrlässigkeit aus und beinhaltet Mallorca-Police sowie erweiterten Teilkasko-Wildschadenschutz.

Autor

Datum

25. Oktober 2011
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