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Schikanen im Ausland

Ausland, reise, bußgeld, vignette, Reisemobil, wohnmobil, caravan, wohnwagen Foto: Foto: Volker Hammermeister

Beschwerden über falsche Vignettenpreise und überteuerten Sprit nehmen zu.

16.10.2010 Redaktion CARAVANING

Stundenlanges Warten an Grenzübergängen, falsche Vignettenpreise und überteuerter Kraftstoff – das ist laut ADAC-Mitgliedern in manchen südosteuropäischen Ländern Urlaubsrealität: Die Beschwerden von deutschen Touristen über Schikanen im Ausland häufen sich.

Der Autoclub nennt die typischen Tricks:
- Balkantouristen erleben es immer wieder: Kurzzeitvignetten sind angeblich nicht verfügbar oder deutlich teurer als der offizielle Verkaufspreis. In Ländern, wie zum Beispiel Bulgarien und Rumänien bezahlt man dann unter Umständen das Dreifache des eigentlichen Preises oder ist gezwungen eine Monats- statt einer Kurzzeitvignette zu kaufen
- Polizeikontrollen finden willkürlich statt. Bußgelder sind oftmals nicht gerechtfertigt. Sind sie an Ort und Stelle zu bezahlen, werden sie meist nicht quittiert
- Überteuerten Kraftstoff mussten Autofahrer beispielsweise in Ungarn und Bulgarien bezahlen. Der Preis für Diesel und Benzin scheint jeweils im Ermessen des Tankwarts zu liegen
- Als Schikane werden auch die langwierigen Grenzkontrollen an der ungarisch-serbischen Grenze empfunden

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