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Abgas
Gasförmige Rückstände aus Verbrennungsprozessen. Neben dem Motor des Zugfahrzeugs produzieren Heizung, Boiler und Absorberkühlschrank bei Propanbetrieb Abgase. Die Auspuffgase des Fahrzeugmotors enthalten vielfältige Schadstoffe. Dieselabgase zum Beispiel setzen sich so zusammen: CO2 98,6%, CO 0,4%, HC 0,2%, NOX 0,4%, SO4 0,3% (bei besonders schwefelarmem Diesel auch weniger), RCHO 0,005%, PM 0,1%. Ottomotor-Abgase: CO2 96,6%, CO 2,6%, HC 0,4%, NOX 0,3%, SO4 0,02%, RCHO 0,002%, PM 0,008%, eventuell noch Bleiverbindungen 0,003%. Hingegen ist das Abgas aus Flüssiggas-Brennstellen wie Kühlschrank oder Heizung sauberer und ungiftiger, weil ohne Blei- und Schwefelrückstand. Der Gehalt an Kohlenmonoxyd (CO) liegt um etwa 50% niedriger als beim Ottomotor. Dennoch darf das Abgas nicht in den Wohnwageninnenraum gelangen. Durch CO besteht akute Vergiftungsgefahr. Deshalb: Abgasführungen regelmäßig prüfen, Fenster über Seitenwandkaminen müssen bei Betrieb des Gasgerätes geschlossen sein. (Stand: 14.06.2004)
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Abgasführung
Abgasführungen im Caravan müssen steigend verlegt sein. In Rohrknien kann sich sonst Kondenswasser sammeln, den Abzug verschließen und dadurch zum Eindringen von Abgas in den Wohnraum führen. Abgasführungen müssen aus Edelstahlrohr bestehen. Ältere Exemplare sind noch aus Aluminium, das im Lauf der Zeit korrodiert. In diesem Fall kann CO in den Raum eindringen. Aluminium-Abgaskamine müssen spätestens bei der nächsten Gasprüfung durch Edelstahlrohre ersetzt werden. Siehe auch: Heizung. (Stand: 14.06.2004)
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Abkuppeln
Trennen von Zugwagen und Anhänger. Zum Abkuppeln verkehrssichere Stelle anfahren, Zugfahrzeug und Anhänger mit Feststellbremse, Anhänger eventuell zusätzlich mit Unterlegkeilen sichern. Stromverbindung trennen, Abreißleine abnehmen, Buglaufrad absenken und arretieren. Dann Verriegelungsgriff an der Kupplung durch Ziehen nach oben entriegeln. Jetzt mit der Kurbel des Buglaufrads das Kupplungsmaul über die Kupplungskugel des Zugfahrzeugs anheben. Zugfahrzeug nach vorn wegfahren. Helfer dürfen dabei niemals zwischen Anhänger und Zugwagen stehenbleiben. (Stand: 14.06.2004)
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Abreißseil
oder Abreißleine. Stahlseil zur Verbindung von Zugwagenkupplung und Anhänger-Feststellbremse. Falls sich der Caravan einmal während der Fahrt von der Kupplung lösen sollte, betätigt die Abreißleine die Handbremse des Anhängers, damit dieser zum Stehen kommt. (Stand: 14.06.2004)
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Absorber
Verbreitete Technik für Caravan-Kühlschränke dank lautloser Arbeitsweise und Betriebsmöglichkeiten mit 12 Volt Gleichstrom, 230 Volt Wechselstrom und Gas. Das Absorberaggregat kommt ohne bewegliche Teile aus. Ein Kocher verdampft Salmiak zu Wasserdampf und Ammoniak, beide werden im Kondensator getrennt verflüssigt. Das Ammoniak strömt durch den Verdampfer. Hierbei entzieht es der Umgebung Wärme – auf der Verdampferplatte entsteht eine kalte Fläche. Am Ende des Kühlmittelkreislaufs steht der eigentliche Absorber. Hier vermischen sich Wasser und Ammoniak wieder zu Salmiak, das in den sogenannten Kocher strömt – der Kreislauf beginnt von neuem. Zukünftig unterliegen Absorptionskühlgeräte der im Entwurf bereits vorliegenden Europäischen Norm EN 732. Absorberkühlschränke entwickeln am Kocher erhebliche Abwärme, die nach außen abgeführt werden muß. Steigt die Umgebungstemperatur auf über 35 Grad, so geht die Kühlleistung stark zurück. Deutliche Schräglage behindert die Funktion, deshalb den Caravan stets sorgfältig austarieren. Siehe auch: Kompressor, Kühlaggregate, Peltiertechnik. (Stand: 14.06.2004)
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Abstellen
Zugelassene und fahrbereite Caravans dürfen im öffentlichen Verkehrsraum wie andere Fahrzeuge abgestellt werden. Es sei denn, Sonderregelungen (z. B. „Parkplatz nur für Pkw“ oder „nur für Kraftomnibusse“) schließen die Fahrzeuggattung aus. Als betriebsbereit gilt ein Caravan auch dann, wenn die bordeigenen Kurbelstützen herabgelassen sind, nicht jedoch, wenn er mit Fremdstützen aufgebockt ist. Über die zulässige Dauer des Parkens herrschen allerdings unterschiedliche Auffassungen. So betrachten einige Gemeinden das Abstellen auf einem öffentlichen Parkplatz über das Winterhalbjahr als den Gemeingebrauch überschreitend. Werden Caravans innerorts am Straßenrand abgestellt, müssen sie entweder mit einer eigenen Parkbeleuchtung oder sogenannten Nachtparktafeln gesichert sein. (Stand: 14.06.2004)
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Absturzsicherung
Vorrichtung an Hoch- und Stockbetten, die vor allem kleine Kinder sichern soll. In Caravans gelten nach E-DIN EN 1645-1 (als DIN-Entwurf veröffentlichter Europäischer Normentwurf) folgende Vorschriften: mindestens 30 Zentimeter über Matratzenoberkante herausragend, abgerundet sowie verletzungshemmend. Werden Gitterstäbe eingesetzt, darf deren Maximalabstand 7,5 Zentimeter nicht überschreiten. (Stand: 14.06.2004)
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Abwasser
Entsteht durch die Vermischung von Trink- und Brauchwasser mit Körperpflege- und Reinigungsmitteln sowie Speiseresten. Abwasser frei in die Umwelt oder auch in einen gewöhnlichen Straßengully einzuleiten erfüllt den Straftatbestand nach § 326 StGB „Umweltgefährdende Abfallbeseitigung“ und kann mit drastischen Bußgeldern belegt werden. Praktikable Lösung: abkoppelbarer, rollbarer Abwassertank unter dem Caravan, im Winter wegen Frostgefahr besser ein offener Eimer (häufiges Leeren nicht vergessen!). (Stand: 14.06.2004)
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Achsen
Die meisten Caravans laufen auf kompakt bauenden Drehstab- oder Drehschub-Federachsen. In das äußere Achsrohr sind dabei zwei Halbachsen eingeschoben, auf deren jeweils äußerem Ende die Radschwinge mit Bremse, Felge und Reifen sitzt. Die Federwirkung entwickelt sich zwischen äußerem und innerem Rohr, wo Gummielemente oder eine Federstahlwicklung angebracht sind. Bei manchen, zumeist älteren Konstruktionen, sind die Achsrohre gerade. Modernere sind leicht V-förmig angelegt. Sehr alte, vielgefahrene Gummi-Federachsen können verschleißen, es können jedoch in der Fachwerkstatt neue Federelemente hineingepreßt werden. Eine Ausnahme ist die Einzelradaufhängung von Westfalia. Hier wird das Rad – ähnlich den Automobilachsen – über Dreieckslenker und Miniblock-Wendelfedern geführt. (Stand: 16.06.2004)
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Achslasten
Im Gespann sind sowohl die Achslasten des Zugfahrzeugs wie auch die des Caravans zu beachten. Besonderes Augenmerk gilt der Hinterachslast des Zugwagens. Der Caravan verteilt sein Gewicht auf Achse und Deichsel. Für ein ausgeglichenes Fahrverhalten ist das Ausschöpfen der zulässigen Stützlast notwendig. Diese Stützlast (an der Anhängerkupplung des Autos angegeben) muß von der theoretisch verfügbaren Nutzlast des Zugwagens abgerechnet werden. (EU-gerechte Anhängelasten Caravaning 1/97). Siehe auch: Gewicht, Lastverteilung, Radlast, Zuladung. (Stand: 16.06.2004)
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Adria
Markenname des slowenischen Wohnwagenherstellers Adria Mobil d.o.o. aus Novo Mesto. Das ehemalige jugoslawische Staatsunternehmen, gegründet 1965 als „IMV Adria Caravan d.d.“, zeichnete sich zunächst durch eine ungewöhnliche Fertigungstiefe aus. Chassis, Tiefziehteile, ja sogar die typischen blauen Fenster wurden bei Adria selbst hergestellt. Der Zerfall des jugoslawischen Staates und die damit einhergehende Neugründung des Staates Slowenien, sowie eine allgemeine Konjunkturschwäche führten das Unternehmen 1994 in eine schwere Krise. Daraus ging 1995 die jetzige Firma hervor. Chassisherstellung, Kunststoff- und Holzverarbeitung wurden als selbständige Unternehmen ausgegliedert. (Stand: 16.06.2004)
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Akku
Kurzwort für Akkumulator („Sammler“), landläufig als Batterie bezeichnet. Man unterscheidet Starter- und Bordnetz-Akkus. Starterakkus können kurzzeitig einen hohen Strom abgeben, sind jedoch nicht für langsame, kontinuierliche Entladung konzipiert. Tiefentladung zerstört Starterakkus. Durch eine andere Auslegung der Bleiplatten sind Bordnetz-Akkus zyklenfest, können also einen häufigeren Rhythmus von Ladung und Entladung ohne Schaden überstehen. Dagegen sind sie nicht geeignet, kurzfristig hohe Ströme zu mobilisieren. Bordnetz-Akkus sind als Funk-, Taxi-, Mobil- oder Antriebsbatterien oder auch als spezielle Akkus für Solaranlagen im Handel. Die teuersten, aber auch haltbarsten Bordnetz-Akkus haben keine flüssige Säure, sondern in Gel festgelegten Elektrolyt. Sie verlangen allerdings auch nach entsprechend ausgelegten Ladegeräten für optimale Ladung (Caravaning 11/95). Siehe auch: Booster, Bordnetz, Ladegerät, Zyklenfestigkeit. (Stand: 16.06.2004)
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Akkuschrauber
Handwerkszeug zum Rechts- oder Linksschrauben oder, je nach Ausführung, sogar zum Bohren. Ohne Kabel sehr gut in unzugänglichen Ecken zu verwenden, kann per Netzteil wieder aufgeladen werden. Kräfteschonend lassen sich mit dem Akkuschrauber und passender Stecknuß auch Kurbelstützen aus- und eindrehen. Vorsicht: Bei hohen Anlauf-Drehmomenten droht Verletzungsgefahr. Besser zu diesem Zweck eignen sich spezielle Kurbelstützen-Antriebe. (Stand: 16.06.2004)
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Alarmanlage
Schreckt Einbrecher und Diebe ab. In der Bundesrepublik sind Blink- und Hupintervalle von 30 Sekunden Dauer zugelassen. Für Caravans ist eine Kombination von Ultraschall-Innenraumüberwachung und Türkontak-Schaltern sinnvoll. Zu kompliziert sollte die Anlage allerdings nicht sein, weil dann die Störanfälligkeit zunimmt. Tip: Auf eigene Stromversorgung achten. (Stand: 16.06.2004)
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Aluminium
Häufig verwendetes Material für Außenwand-Verblechungen an Caravans. Sehr leichtes, korrosionsbeständiges Metall. Energieaufwendig in der Schmelze aus Bauxiterz, dafür aber einfach zu recyceln. Beim Kontakt mit Eisenmetall (z. B. Tackerklammern in Holzlatten-Gerüsten) sind besondere Schutzvorkehrungen nötig, da Aluminium sonst durch Elektrolyse zerstört wird. Dies führt zum gefürchteten „Alufraß“. Zum richtigen Zusammenbau siehe Merkblatt „Konstruktion K4“, herausgegeben von der Aluminium-Zentrale in Düsseldorf. Siehe auch: Aufbau, Hammerschlag, Sandwichplatte. (Stand: 16.06.2004)
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Anhängerkupplung
Vorrichtung zur Verbindung eines Kraftfahrzeugs mit einem Anhänger. Im Pkw-Bereich immer als Kugelkopfkupplung, im Lkw-Bereich als Maulkupplung für Ringösen-Deichseln ausgeführt. Anhängerkupplungen – kurz AHK genannt – können starr oder abnehmbar gestaltet sein, müssen vom Fahrzeughersteller freigegeben sein und in die Fahrzeugpapiere eingetragen werden. In Europa sind die Maße der Kupplungskugeln einheitlich, amerikanische Ball trailer hitches sehen zwar genauso aus, sind aber um einige Millimeter zu dick. Bei importierten Fahrzeugen müssen sie deshalb gegen eine in Europa zugelassene Kugel getauscht werden. (Nachrüstung/Anbau: Caravaning 7/95, 4/96). Bauart-Bestimmungen: DIN 74058, 74064, 74070, ISO/DIS 3853. (Stand: 16.06.2004)
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Ankuppeln
Verbinden von Zugwagen und Caravan. Dazu Zugwagen rückwärts nah an die Deichsel des Anhängers rangieren. Anhänger mit Handbremse und/oder Unterlegkeil sichern. Deichselmaul mit Bugradkurbel über Kugelkopfniveau des Zugwagens bringen. Durch Rangieren des Anhängers von Hand das Kupplungsmaul lagerichtig über den Kugelkopf bringen, mit Bugradkurbel absenken, bis Verriegelungsgriff der Kupplung einrastet. Buglaufrad in Fahrtposition bringen und arretieren, Abreißleine einhängen und Stromverbindung herstellen. Gegebenenfalls Anhänger-Feststellbremse lösen, Lichtprobe durchführen und kontrollieren, ob alle Kurbelstützen vollständig heraufgedreht sind. Die Einweiser sollten immer leicht seitlich neben dem Caravan stehen, nie direkt vor der Deichsel! Tip: Gegen Kratzer an der Stoßstange, die beim unachtsamen Zurückstoßen entstehen, hilft ein Weichgummi-Überzug am Deichselmaul. (Stand: 16.06.2004)
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Antenne
Erforderlich zum Empfang von Rundfunk, Funk, Fernsehen und Mobiltelefon. Eine optimale Funktion ist nur gegeben, wenn der Antennenfuß ausreichenden Masseschluß hat. Auf Kunststoffdächer müssen dazu großflächige Blechplatten aufgelegt werden. Für einige Bereiche gibt es auch schon spezielle groundless antennas, die ohne Masseschluß arbeiten. Für Fernsehempfang werden Satelliten-Empfangsantennen immer beliebter. Achtung: Alle Antennen vor Fahrtantritt einholen (Stand: 16.06.2004)
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Antischlinger-Kupplung
Reibelemente, die in das Kupplungsmaul integriert sind, drücken auf die Kupplungskugel des Zugwagens und bremsen die Bewegungen des Hängers rund um die Kupplungskugel ab. Es gibt Systeme, deren Brems-backen seitlich ansetzen (Westfalia SSK, Alko AKS), vorn und hinten zupacken (Winterhoff) oder elektronische Radbremsen (Leas). Stabilisatoren, die links und rechts der Deichsel mit zusätzlich angekuppelten Dämpfern und Federelementen arbeiten, sind aus der Mode gekommen. Ebensowenig konnte sich die Anhängerkupplung mit Doppelkugelkopf durchsetzen (Caravaning 12/94, 1/95, 12/95, 6/96). Bestimmungen: ISO 11555/Stabilisierungseinrichtungen für Zentralachsanhänger. (Stand: 16.06.2004)
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Armaturen
Vielfältig benutzte Bezeichnung. Im Kraftfahrzeug meist für die Instrumente im „Armaturenbrett“ verwendet, im Caravan mit Begriffen der Haustechnik belegt: Mischbatterien an Spüle und Waschtisch sind ebenso Armaturen wie Einfüll- und Auslaßventile und deren Bediengriffe an Gasflaschen und -tanks. (Stand: 16.06.2004)
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Auflastung
Erhöhung des vom Fahrzeughersteller ursprünglich freigegebenen zulässigen Gesamtgewichts. Auflastungen sind bei Neuwagenbestellung meist kein Problem. Soll das Gewicht nachträglich erhöht werden, sind meist Reifen höherer Tragfähigkeit, andere Radstoßdämpfer und oft auch andere Achsen und Bremsen notwendig. Der Fahrgestellhersteller muß über die Auflastung eine Unbedenklichkeitsbescheinigung ausstellen, eine autorisierte Fahrzeugprüfstelle muß das geänderte Gewicht in die Papiere eintragen . (Stand: 16.06.2004)
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Auflauf-Bremse
Die Auflauf-Bremse nutzt die Wucht (Gewicht plus Geschwindigkeit) des Anhängers als Energiequelle. Beim Auflaufen des Anhängers auf das bremsende Zugfahrzeug werden über ein Hebelwerk die Bremsnocken der Anhängerbremse betätigt. Wichtig: Die Bremswirkung setzt verzögert zur Bremsung des Zugwagens ein. Zunächst schiebt der Anhänger unvermindert. Auflaufbremsen dürfen nur bis zu einem Anhängergewicht von acht Tonnen verwendet werden. Vorgeschrieben ist zudem ein Kraftspeicher, der die Bremse im Falle einer ungewollten Trennung von Zugwagen und Anhänger während der Fahrt betätigt. Dieser ist meist mit der Feststellbremse kombiniert und wird über ein Abreißseil betätigt. Bestimmungen: ISO 7642 f, Bremsprüfverfahren Caravans und Anhänger. (Stand: 16.06.2004)
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Ausdehnungsgefäß
Auch Windkessel oder Akkumulator-Tank genannt. Erforderlich bei Druckwasseranlagen als Zwischenspeicher zur Überbrückung kurzfristiger Druckveränderungen im Netz. Das Ausdehnungsgefäß verhindert das dauernde Ein- und Ausschalten der Pumpe und ein plötzliches Spucken beim Aufdrehen eines Wasserhahns. Ausdehnungsgefäße sind darüber hinaus bei Warmwasserheizungen nötig, um die temperaturbedingten Volumenänderungen der zirkulierenden Flüssigkeit auszugleichen. (Stand: 16.06.2004)
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Automatik
Selbsttätige Technik, im Fahrzeugbereich meist für Getriebeautomatik verwendet. Sie hat sich als nützliche Ausstattung für Zugfahrzeuge bewährt. In den USA haben Getriebeautomaten immerhin einen Marktanteil von 90 Prozent, in Japan 75 Prozent, weltweit knapp 50 Prozent. In Deutschland kommt dieses Getriebe allerdings nur auf 18 Prozent Marktanteil, in der Kompaktklasse gar nur auf sieben Prozent. Das könnte sich ändern, denn moderne Getriebeautomaten mit vier oder fünf Fahrstufen, mit Wandlerbrücke und elektronisch gesteuerten Programmen wechseln die Gänge exakter als Handschaltungen. Sie machen das Auto sparsamer und ermöglichen gerade im Gespannbetrieb entspannteres Reisen. (Stand: 16.06.2004)
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Außenspiegel
Um einen Caravan bewegen zu dürfen, muß das ziehende Fahrzeug mit zwei Außenspiegeln ausgerüstet sein. Je größer der Breitenunterschied zwischen Zugwagen und Anhänger, desto weniger nützen die Serienspiegel am Auto. Hierfür sind Aufsteck- oder Zusatzspiegel erfor- derlich. Sie minimieren den toten Winkel und stellen das Sichtfeld nach den Mindestanforderungen gemäß EU-Richtlinie 71/121 wieder her. Zusatzspiegel dürfen nur dann montiert sein, wenn auch tatsächlich ein Anhänger gezogen wird. Nach dem Abkuppeln sind sie deshalb zu entfernen. (Stand: 16.06.2004)
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