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Innenausbau
Einrichtung eines Wohnwagens samt Bordtechnik. Innenausbauten müssen dem Entwurf der Europäischen Norm E-DIN EN 1645-1 „Bewohnbare Freizeitfahrzeuge – Caravans“ zur sicheren Verankerung und verletzungsarmen Ausführung genügen. Dazu zählen besonders abgerundete Kanten und splittersichere Materialien. Sperrhölzer sind deshalb Massivhölzern vorzuziehen, sofern es sich nicht um stabilisierende Rahmen handelt. (Stand: 17.06.2004)
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Innenverkleidung
Sie bildet den Abschluß des Wandaufbaus nach innen. Es bieten sich Folierungen, Furniere, Kork, Bespannungen oder Teppichbelag an. Für Naßräume und den Küchenbereich empfiehlt sich ein abwaschbarer Kunststoffbelag. Der Unterbau sollte aus Sperrholz bestehen. Mit einer Stärke von bis zu drei Millimetern läßt es sich noch gut in Rundungen biegen. Vollhölzer sollen im Wohnwagen nicht verwendet werden, da sie besonders unter Feuchtigkeit leicht verziehen. (Stand: 17.06.2004)
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Isolation
Der Wohnraum eines Caravans soll gegen Hitze, Kälte und Schall isoliert sein. Üblicherweise sind die Kabinen mit Polystyrol-Hartschäumen isoliert. Das unter der Handelsbezeichnung Styropor bekannte Material nimmt Feuchtigkeit auf. Bei eventuellen Dichtigkeitsproblemen des Aufbaus kann dadurch in Wand, Dach oder Boden praktisch unbemerkt Wasser gespeichert werden. Geschieht dies über einen längeren Zeitraum, beginnt das tragende Holzlattengerüst zu faulen, kostspielige Reparaturen können die Folge sein. Siehe auch: Sandwichplatte (Stand: 17.06.2004)
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Isolierglasfenster
Im Wohnwagen werden üblicherweise doppeltverglaste Fenster eingesetzt, bei denen die zwischen den Scheiben eingeschlossene Luft ein Isolierpolster darstellt. Die Fenster können aus Acryl, Polycarbonat oder Sicherheitsglas sein. Letztere sind allerdings selten, denn sie sind sehr schwer. (Stand: 17.06.2004)
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Isoliermaterial
Hartschäume sind Stand der Technik, aber auch Weichschäume, Fasermaterialien und Kork bieten sich an. Bei einer Isolierung von 35 bis 50 Millimeter Dicke liegt der Taupunkt – das ist jene Zone, in der Wasserdampf zu Wasser kondensiert – im inneren Bereich des Materials. Deshalb muß bei der Auswahl auf Dampfdichtheit geachtet werden. Hartschäume (Polystyrol oder Polyurethan) dürfen nicht ohne Dampfsperre verwendet werden. Stein- oder Glaswolle sind kunstharzgebunden nahezu dampfdicht; hier sollte jedoch wegen der Gefahr der Ausfaserung eine Folie vorgelegt werden. Ohne weitere Dampfsperren kommen die geschlossenzelligen Weichschäume wie zum Beispiel Polyethylen oder Moltopren aus. Siehe auch: Sandwichplatte, Verbundplatte, Mineralfaser, Poly-... (Stand: 17.06.2004)
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