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Die richtige Sitzposition
Unserem Fahrer Willi ist ein bisschen bange, weil er sich noch an das Ziehen im Kreuz nach der letzten Mammuttour erinnern kann.
- 1Fit auf der Fahrt
- 2Der Zeitplan
- 3Die ideale Routenwahl
- 4
- 5Essen und trinken
- 6Luft und Temperatur
- 7Fahren mit Krankheiten - die Expertin im Interview
- 8CARAVANING-Tipp: Vorsicht mit Medikamenten
Er beschließt, sich nun endlich um bequeme, einstellbare Sitze zu kümmern. Laut einer Forsa-Umfrage haben etwa ein Viertel der Autofahrer, die häufig unterwegs sind, Schmerzen beim Fahren. Über 45-Jährige häufiger als Jüngere. Meist sind Rücken, Wirbelsäule oder Bandscheibe betroffen, in geringerem Ausmaß auch Nacken und Schultern. „Ursache ist häufig eine ungesunde Sitzhaltung“, berichtet Dr. Johannes Kiesel, Chefarzt der Abteilung „Medizinisch berufsorientierte Rehabilitation“ der Bavaria-Klinik in Freyung. Schon die korrekte Einstellung des Sitzes kann für Linderung oder Abhilfe sorgen.
Spätestens vor der langen Fahrt in die Ferien sollten die Sitze justiert werden. Als Faustregel gilt, den Sitz so hoch und so weit hinten zu positionieren, dass bei durchgetretenen Pedalen das Knie immer noch leicht gebeugt ist. Das Gesäß möglichst nah an der Rückenlehne, die Arme sollten beim Auflegen in der „Zehn-vor-Zwei“-Position leicht angewinkelt sein. Ein „Liegesitz“ gaukelt nur kurzfristig Bequemlichkeit vor. Auf längeren Strecken rächt sich die Wirbelsäule für die Schiefstellung. Ist der Sitz mit einer Lordosestütze ausgestattet, so sollte man diese so einstellen, dass die Lendenwirbelsäule leicht gestützt wird und das Becken nicht nach hinten kippt. Beim Fahrerwechsel muss der Sitz neu ausgerichtet und nicht nur verschoben werden.
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