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Die Lösung
Verdecken ist oft besser als mühselige Flickarbeit.
Doch soviel Aufwand ist gar nicht nötig, meint Frank Woelcke aus Heimsheim bei Stuttgart, Erbauer von maßgeschneiderten Reisemobilen und ausgestattet mit dem Blick für praxisgerechte Problemlösungen. Und dann exerziert er in Windeseile vor, wie das geht.
Zunächst mal eine Schablone machen. Karton, etwas fester als Tonpapier, eignet sich gut dafür. Die neue Blende soll der Form des seitlichen Spritzschutzes an der Küche folgen. Die Form wird auf ein Stück Sperrholz übertragen. Mit der großen Tischkreissäge geht das fix, aber es tut auch eine Stichsäge, zur Not sogar der gute alte Laubsägebogen.
Dann greift sich Woelcke einige Stoffballen aus dem Regal. Die Farbe soll ja zum Rest der Einrichtung passen. Die Wahl fällt auf eine karamellfarbene Mikrofaser – verblüffend schmutzunempfindlich, trotzdem angenehm weich. Etliche Textilanbieter wie Gisa Tex, Höpke oder Capiro tummeln sich auf dem Markt. Polstereibetriebe, wie die Polstermacher (Tel. 06701/7969) oder Junglas Design (Tel. 07824/6649670), helfen weiter.
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09.12.2009
© CARAVANING Ausgabe 11/2009
Autor: Dominic Vierneisel
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