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Airstream Basecamp jetzt in Deutschland

Der sportliche Airstream für deutschen Markt

Airstream Basecamp Foto: Hersteller 8 Bilder

Vom Interesse am neuen „Mini“-Airstream angestachelt rüstet Importeur Roka den sportlichen Basecamp auf deutschen Standard um. Er wird aus blanken Alumiumblechen von Hand zusammengenietet. 

09.06.2017 Ingo Wagner

Armin Heun ist ein Mann der Tat: Vom enormen Interesse am neuen „Mini“-Airstream angestachelt, hat Deutschland-Importeur Roka zwei Basecamp aus den Vereinigten Staaten abgezweigt, um sie vornehmlich fahrwerks-, gas- und elektroseitig auf deutschen Standard umzurüsten. Denn aktuell, so Roka-Chef Heun, ist das Werk zu stark ausgelastet, um auch noch die Wünsche europäischer Kunden erfüllen zu können.

Dass die Roka-Werke sämtliche Wagen für den deutschen respektive europäischen Markt am Firmensitz in Merenberg umbauen, ist jedoch unwahrscheinlich. „Ich möchte einfach, so schnell es geht, die Möglichkeit schaffen, dass sich Interessenten den Basecamp auch bei uns anschauen können“, so Heun.

Der amerikanische Mini-Caravan Airstream Basecamp

Für amerikanische Verhältnisse ist der Basecamp ein Zwerg: Knapp fünf Meter lang, 2,15 Meter breit, inklusive optionaler Dachklimaanlage 2,43 Meter hoch und rund 1,3 Tonnen schwer, erfüllt er auch in Europa alle Kriterien, um sich als Reisecaravan bezeichnen zu dürfen. In Deutschland wird er auf einem auflaufgebremsten Alko- oder BPW-Chassis rollen. Allerdings wird die Stützlast rund 120 Kilo betragen, weshalb als Zugwagen nur Pick-ups und SUV in Frage kommen.

Trotz seiner kompakten Abmessungen ist der Basecamp ein echter Airstream: Sowohl der Aufbau als auch die Fensterrahmen entstehen aus blankem, mit UV-Schutz beschichtetem Aluminium, das von Hand vernietet und vor dem Einbringen der Dämmung auf Dichtheit geprüft wird.

Voll ausgestattet auch für Touren in die Wildnis

Serienmäßig an Bord ist eine Truma-Heizung des Typs Combi, deren Boiler zehn Liter Brauchwasser für die Bugküche sowie die Innen- und Außendusche erwärmt. Für Autarkie sorgen eine Batterie sowie ein 109 Liter großer Abwassertank. Als Optionen wird es Solarzellen, einen Spannungswandler und eine Dachklimaanlage geben. Serienmäßig an Bord sind zwei Ventilatordachluken, Laminatboden mit Zurrösen und viele weitere praktische Ausstattungsdetails inklusive kabelloser Bose-Lautsprecher.

Dank Hecktür und zweiteiligem Stecktisch kann auch sperrige Ladung zwischen den Längssitzbänken transportiert werden. Aus ihnen entsteht das 1,93 mal 1,93 Meter große Doppelbett oder, mit einem Zusatzpolster, eine Rundsitzgruppe. In den beiden Sitztruhen kommt dank 325 Liter Volumen eine Menge Gepäck unter. Statt klassischer Oberschränke hat der Basecamp Gepäcknetze, die an dicken Metallrohren hängen. In die Laminat-Arbeitsplatte der Bugküche sind links eine Edelstahlspüle und mittig ein Zweiflammkocher eingelassen. Wem das serienmäßige Textilvordach zu klein ist, bekommt als Extra eine maßgeschneiderte Kombination aus Vor- und Heckzelt. Beim Möbeldekor kann, zumindest in Amerika, aus drei Farben gewählt werden. Weitere Infos unter: www.airstreambasecamp.com

Der Airstream Basecamp im Überblick

Grundpreis: ca. 51.691 Euro (zulassungsfähig)
Aufbaulänge/-breite: 5,00/2,13 Meter
Masse fahrbereit: ca. 1.300 kg
Zul. Gesamtmasse: 1.600 kg
Schlafplätze: 2

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