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Bürstner Averso Plus 520 TL im Test

Grundriss mit Einzelbetten und Hubbett

Sitzgruppe im Bürstner Averso Plus 520 TL Foto: Christian Hass 27 Bilder

Der Averso Plus 520 TL wirft neben neuen Möbeln einen ebenso vielseitigen wie einzigartigen Grundriss mit Einzelbetten und Hubbett in die Waagschale. Es hätte sich aber gerne mehr verändern können.

18.12.2016 Ingo Wagner

Bürstner Averso Plus

Das Plus macht den Unterschied: Bürstner-Modelle, die es im Namen tragen, warten seit nunmehr sechs Jahren mit einer Besonderheit auf: ein Hubbett im Heck, das tagsüber unter der Decke hängt und zur Schlafenszeit über der Sitzgruppe herabgelassen wird. Schon bisher hat Bürstner es verstanden, mithilfe des Hubbettes totgesagte Grundrisse (Premio/Averso Plus 510 TK) zu beleben oder sehr kompakte Familienwagen (Averso Plus 440 TK) zu etablieren. Beim neuen Averso Plus 520 TL macht Bürstner nun aus einem klassischen Einzelbett-Layout ein funktionales Familien- oder Mehrgenerationenmodell.

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CAR 12_16 Der Familien Camper Averso von Bürstner
Caravaning 12/2016
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Zum Modelljahr 2017 hängt das rund 80 Kilogramm schwere Hubbett nicht mehr an einem Scherengestell, sondern hebt und senkt sich vertikal von zwei Schienen geführt und an zwei Drahtseilen hängend. Das neue, leichtgängige Konstrukt spart Platz, wodurch die Liegefläche jetzt zwei Meter Länge und 1,40/1,26 Meter Breite erreicht. Eine weitere Besonderheit des 520 TL ist das Podest unter den Bugbetten, wodurch eine 15 Zentimeter hohe Durchlade entsteht. Das Mobiliar des in Kehl gebauten Plus wurde optisch an den ebenfalls neuen Standard-Averso angeglichen, der wie der innen noch opulenter gestaltete und ausgestattete Averso Top jedoch bei Dethleffs in Isny gebaut wird.

Wohnen

Prinzipiell taugt jeder Caravan mit großer Sitzgruppe für vier Personen. Doch ohne zusätzliche Komfortauflage sind die Sitzpolster auf dem abgesenkten Tisch allenfalls eine Notlösung. Dieses Dilemma löst Bürstner im Averso Plus mit einem bequemen Hubbett. Trotzdem bleibt die Möglichkeit, auch die Sitzgruppe zum Bett umzubauen, was die Zahl der Schlafplätze auf sechs erhöht. Hält man den Arretierungsknopf gedrückt, gleitet das Hubbett sanft und leicht in die Schlafstellung, in der die an der Unterseite montierten Schränke und die heckseitige Ablage exakt mit den Rückenlehnen der Sitzgruppe abschließen. Der Abstand zwischen Sitz- bzw. Liegefläche zum abgesenkten Bett beträgt dann noch 70 Zentimeter – genug zum Schlafen, aber zu wenig zum Sitzen. Das müssen Camper bedenken, die mit Kindern reisen. Sind die Zwerge im (Hub-)Bett, ist die Sitzgruppe tabu – die einzige echte Schwäche des Konzepts. Der Weg hinauf führt über eine Einhängeleiter, die während der Fahrt sicher unter der Matratze liegt. In Fahrstellung genügt der Abstand zwischen Hubbettmatratze und Decke, um auch das Bettzeug liegen zu lassen. Zum Heckfenster hin dienen zwei Einsteckbretter als Absturzschutz, vorne müssen zwei nur 25 Zentimeter hohe Sicherungsnetze in Deckenösen geklickt werden. Zwar ist das Bett belastbar, aber nicht geräuschfrei. Schon wenn nur im Caravan umhergegangen wird, klappert es in den Führungsschienen. Alle weiteren Szenarien können Sie sich ja selbst ausmalen. Weiterer Malus: Unter Belastung federt das Bett einige Zentimeter durch, wodurch sich die Leiter aushakt – böse Überraschungen beim Abstieg nicht ausgeschlossen.

Die Sitzgruppe kann sowohl als lange Dinette für sechs Personen als auch als Rundsitzgruppe genutzt werden. Dann dient die Tischverlängerung als Unterlage für die Querbank. Die stabile Verlängerung wird an der Rückwand eingehängt und verfügt über ein eigenes Stützbein. Zwei Schnallen sollen die Verbindung zum Haupttisch herstellen, gehen aber mangels ausreichender Spannung wieder auf. Damit versagt auch die Transportsicherung für den stabilen Tisch. Die Rückenpolster des Averso Plus sind zugunsten des Liegekomforts unkonturiert, weswegen das Anlehngefühl trotz der Überzüge allenfalls mittelmäßig ist. Besser sieht es bei den Sitzpolstern aus, deren verstärkte Unterseite gleichzeitig die Sitztruhendeckel darstellt – eine bewährte Methode für schnellen Zugang zu den stabilen Stauräumen. In der Praxis als ungenügend erweisen sich die Klettpunkte, die die Polster und Lehnen fixieren sollen: Die einen rutschen, die anderen fallen leicht um.

Serienmäßig an Bord ist der höhenverstellbare TV-Halter an der Seitenwange des großen, aber unbeleuchteten Kleiderschranks. Seinetwegen kann auch im Oberstübchen bequem ferngesehen werden. Im "Receiver-Schränkchen" darunter sind alle nötigen Anschlüsse vorhanden.

Das Standard-Bad hinter der stabilen Tür, die fast 180 Grad aufschwingt, offeriert genügend Bewegungsfreiheit für Zahnpflege und Co. Auch die Sitzposition auf der Banktoilette passt für die meisten Staturen hervorragend. An offenen und geschlossenen Ablagen, teils mit höhenverstellbaren Regalbrettern, herrscht kein Mangel. Sogar Handtuchstange und Klorollenhalter sind vorhanden. Trotz fehlender Dusche hat der Averso eine Bodenwanne. Prima wäre, wenn die beiden Spiegel durchgehend wären. Denn durch die hölzerne Mittelblende sieht man sich ausgerechnet direkt vor dem Waschbecken stehend nicht.

Gegenüber des Waschraums steht die 1,11 Meter breite Küche mit angenehm hoher, aber nicht allzu gut nutzbarer Arbeitsfläche. Das Abdeckbrett über der Spüle ist daher eine willkommene Ergänzung. Die drei Kochstellen sind in Reihe, Zünder und Flammenregler vor der Spüle an der Küchenfront angebracht. Der Herd taugt auch für Fullsize-Pfannen. Ablagen fehlen. Groß, belastbar und mit je zwei Riegeln gesichert, schlucken die zwei Auszüge eine Menge Kochgeschirr, und auch die Oberschränke sind voluminös.
Zwar nicht superlang, aber topbequem und mit einem in stabilen Aluschienen geführten Rollrost zur Familien-Liegewiese umbaubar sind die Einzelbetten im Bug. Insgesamt überzeugt die Kombination aus Einzelbetten und Hubbett als vielseitiges Raumkonzept.

Preise

Trotz aufwendigem Hubbett, optisch ansprechendem Interieur und umfangreicher LED-Beleuchtung und GfK-Boden ist der Averso Plus nur 500 bis 1.000 Euro teurer als vergleichbare Modelle des Standard-Averso, der allerdings in Isny auf der Plattform des Dethleffs Camper entsteht. Wo gespart wurde, verrät ein Blick in die Serienausstattung: Im Plus fehlt – und so auch im Testwagen – die Truma-Therme. Lediglich die Leitungen sind schon verlegt. Averso und Averso Top haben den Warmwasserbereiter serienmäßig an Bord. Auch die Paketausstattung wurde reduziert: Das Duschpaket steht für den Plus ebenso wenig zur Verfügung wie das Winter-Paket Alde mit Warmwasserheizung.

Grundpreis: 21.220 Euro mit TÜV und Zulassungsbescheinigung II (130 Euro)
Testwagenpreis: 23.302 Euro

Beladen und Fahren

Der 520 TL ist wegen des Hubbetts kein Leichtgewicht. 196 Kilogramm Zuladung auf das fahrbereite Leergewicht sind, gemessen an den Schlafplätzen und der mageren Komfortausstattung, kein guter Wert. Zudem reizt Bürstner die Tragfähigkeit der Reifen, deren Luftdruckangaben nirgends am Fahrzeug zu finden sind, aufs Äußerste aus. Erst mit der empfehlenswerten maximalen Auflastung auf 1.800 Kilogramm, mit der ein tragfähigeres Chassis einhergeht, sind größere Reifen montiert. Serienmäßig hat der Averso selbstnachstellende Bremsen, allerdings war beim Testwagen die Rückfahrautomatik defekt.

Dass das Hubbett hoch im Heck des 2,77 Meter hohen Wagens hängt, kann man beim provozierten Schlingern spüren: Der 520 TL zerrt am Zugwagen, beruhigt sich bei korrekter Beladung aber schnell wieder. Zehn Liter Fahrbefüllung des ebenfalls im Heck platzierten Tanks sind deshalb eine sinnvolle Empfehlung. Ausgerechnet beim Plus offeriert Bürstner nur einen fahrdynamisch heiklen Fahrrad-Heckträger – der oben angeschlagene Bugdeckel erschwert die Montage eines Deichselträgers. Immerhin erleichtert der riesige Bugstauraum, die Stützlast auf Maximum zu trimmen. Trotzdem: Eine Stützlastwaage und das elektronische Fahrstabilitätssystem Alko ATC stünden dem Averso Plus gut zu Gesicht. Immerhin das ATC ist in der Preisliste zu finden.
Die Oberschränke unterhalb des Hubbettes sind klein, jene im Schlafzimmer werden an den Fußenden schmaler. Offene Ablagen fehlen.

Technik

Besonders beim Thema Aufbau hat der Averso Plus noch Luft nach oben. Dabei bringt er mit GfK-Dach und -Boden gute Voraussetzungen mit. Hauptkritikpunkt ist der eher sorglose Umgang mit Dichtmasse. Kein Anbauteil, unter dem nicht mehr oder minder dicke Nasen und Wülste hervorquellen. Zum in erster Linie hässlichen Problem wird das zum Beispiel rund um den Türrahmen, wo sich – hier abgewischtes – Dichtmaterial als weißer Schleier über das silbern lackierte Strukturblech legt. Vielerorts klebt bereits Schmutz an und in der Masse, was dem ansonsten eleganten Auftritt einen bitteren Beigeschmack verleiht. Hier arbeiten andere Hersteller sorgfältiger.

Nicht zeit- und klassengemäß ist der einfache, nach oben klappende Gaskastendeckel, den ein einziger, zudem hakeliger Schwenkriegel mit ungeschütztem Schloss sichert. Das Innenleben besteht aus einem glatten Boden und sicher montierten Haltern für Gasflaschen und Ersatzrad. Der Heckleuchtenträger besteht aus einem Teil, was im Falle eines Schadens den kompletten Austausch nötig macht. Die getönten Fenster sind sauber eingepasst und haben Riegel mit Sicherungsknopf, die Verdunklungs- und Fliegenschutzrollos sind guter Standard. Auch die Tür mit Fenster, Müllsammler, Ablageschale und Stoffkaschierung gefällt, ist allerdings recht klein.

Bei der Bordtechnik macht Bürstner keinerlei Experimente. Die serienmäßige 3-kW-Gebläseheizung verteilt die Warmluft per 230-Volt-Gebläse gleichmäßig im Wagen, doch besonders in den Sitztruhen sind die Stränge und Wasserleitungen nicht vor Gepäck geschützt. Ein Warmwasserbereiter ist nicht an Bord, kann dank vorverlegter Leitungen aber flott nachgerüstet werden. Allerdings müssen dann auch sämtliche Kaltwasserhähne gegen Mischbatterien ausgetauscht werden. Unter den Einzelbetten im "Keller" dagegen verlegt Bürstner Strippen und Stränge vorbildlich, weil sicher verborgen in Kabelkanälen. Die komplett in LED-Technik ausgeführte Beleuchtung ist eine weitere Stärke des Plus 520 TL.

Wertung

Wohnen 3,4

(+) Bequeme Einzelbetten mit stabilem optionalem Rollrost und ebenso bequemen Zusatzpolstern.
(+) Variable Sitzgruppe als Rund- und Längssitzgruppe verwendbar; stabiler Tisch.
(+) Viel Stauraum in Küche, stabile Auszüge.
(+) Gut ausgestattetes, angenehm großes Bad mit bequemer Banktoilette.
(+) Grundsätzlich einfache aber ordentliche Möbelkonstruktion ohne viele sichtbare Möbelverbinder.
(-) Hubbett klappert.
(-) Schlecht fixierte Sitzpolster, sehr steile Rückenlehnen, unnütze Nackenstützen.
(-) Weiche Duschwanne auf Badboden.
(-) Relativ kleine Oberschränke und keine offenen Ablagen darunter.

Preis & Service 2,6

(+) Attraktiver Grundpreis gemessen an aufwendigem Hubbett.
(+) Großes Service- und Händlernetz in Deutschland und Europa.
(-) Magere Grundausstattung, kaum komfortsteigernde Zubehörpakete erhältlich.
(-) Keine Verlängerung der Garantiezeit möglich. Nur 5 Jahre Dichtheitsgarantie.

Beladen

(+) Sehr große Bugstauräume mit Durchlade und sehr gut geschützter Installation.
(+) Stabile Sitztruhen mit in den Polstern integrierten Deckeln und Stirnklappe an rechter Sitzbank.
(+) Großer Kleiderschrank.
(-) Zu geringe Traglastreserve der Reifen.
(-) Insgesamt recht geringe Zuladung, maximale Auflastung 1800 Kilogramm.
(-) Ungeschützt verlegte Warmluft- und Wasserleitungen in den Sitztruhen.

Fahren

(+) Starke, gleichmäßige, ruckfreie Verzögerung dank selbstnachstellender Bremsen.
(+) Gut positionierte, große Rangiergriffe.
(+) Hinter schwerem Zugfahrzeug ordentliche Nachlaufeigenschaften.
(-) Hoher Schwerpunkt im Fahrverhalten trotzdem spürbar.
(-) Schwer erreichbare vordere Kurbelstützen.
(-) Keine Stützlastwaage, keine Reifendruckangabe. Defekte Rückfahrautomatik.

Technik

(+) GfK-Boden und -Dach.
(+) Selbstnachstellende Bremsen Serie.
(+) Helles Licht in Sitzgruppe und im Bugbereich.
(+) Stimmungsvolle und üppige LED- Beleuchtung.
(+) Gute Heizleistung und Warmluftverteilung.
(-) Vielerorts hervorquellende Dichtmasse, weißer Schleier rund um Türrahmen.
(-) Einteiliger Heckleuchtenträger.
(-) Truma-Therme nur optional.

Der Averso Plus 520 TL im Überblick

  • Schlafplätze: 4+2 
  • Zul. Gesamtgewicht: 1.600 kg 
  • Aufbaulänge/Breite/Höhe: 6,21/2,30/2,74 m 
  • Grundpreis ab 20.990 Euro 

Die Baureihe

  • Preise: 19.680–20.990 Euro 
  • Aufbaulängen: 5,29–6,21 m 
  • Gesamtgewichte: 1.500–1.600 kg 
  • Max. Auflastungen: 1.600–1.800 kg 
  • Grundrisse: 4 

Nur vier Grundrisse umfasst die Baureihe Averso Plus, darunter aber zwei, die ohne Hubbett gar nicht funktionieren würden. Das ist zum einen der 440 TK (16.680 Euro) mit Etagenbetten im Bug (das obere ist dabei ein Klappbett) und Dinette im Heck, über die sich das Hubbett senkt. Zum anderennist es der schon vom Premio Plus bekannte 510 TK (20.790 Euro) mit Kinderzimmer im Bug (Dinette links, Längsetagenbetten rechts) und großer, ebenfalls zur Rundsitzgruppe umbaubarer Dinette im Heck. Der Clou des 510 TK: Wer die große Seitenklappe bestellt, kann die Etagenbtten dank klappbarer unterer Liege zur Garage umfunktionieren. Der 500 TS für 20.690 Euro kombiniert ein französisches Längsbett rechts im Bug mit der aus dem Testwagen bekannten Sitzgruppen-/Hubbettkombi im Heck.

Markus Pangerl, Produktmanager bei Bürstner, nimmt Stellung

... zur geringen Traglastreserve der Reifen: Da wir bei der Auflastung auf 1,7 Tonnen schon eine Zuladung von 260 Kilo haben, sehen wir es als nicht erforderlich an, noch zusätzlich eine enorme Reserve bei der Reifentraglast zu gewähren.

... zur Abdichtung des Aufbaus: Wir benötigen zur Gewährleistung der Dichtigkeit den Einsatz dieses Dichtmaterials, das bei hohen Temperaturen hervorquellen kann. Wir werden hier zukünftig noch mehr auf Sauberkeit bei der Auslieferung achten.

... zur einfachen Bugklappe: Die Klappe ist aus unserer Sicht äußerst stabil und mit einem Gasdruckdämpfer ausgestattet, der sie auch im geöffneten Zustand gut sichert.

... zum klappernden Hubbett und der sich aushakenden Leiter: Das neue Hubbettkonzept wird an seitlichen Schienen geführt. An diesen Schienen benötigen wir etwas Toleranz. Wir arbeiten gerade an einer Lösung zur Minimierung der Toleranz, um Geräusche auszuschließen. Das Aushaken der Leiter prüfen wir und werden bei Bedarf Abstellmaßnahmen vornehmen.

Lichtcheck angelehnt an DIN EN 12464-1; Farbabstimmung auf zirka 4000 Kelvin

1) Der flache Deckenfluter erreicht gemeinsam mit der indirekten Beleuchtung Top-Luxwerte. Lesespots fehlen.

2) Die zwei Spots beleuchten des Bad ordentlich, nur die Ecken bleiben duster. Gute Werte im Spiegel.

3) Die beiden Spots über der Arbeitsplatte sollten heller sein – das Lichtband im Baldachin rettet das Ergebnis.

4) Im Schlafzimmer brillieren die Lesespots. Die indirekte Beleuchtung reicht aus, erreicht aber nur "gelb".

Das fiel uns auf

  • Sehr weit höhenverstellbarer TV-Halter mit allen notwendigen Anschlüssen in Kommode darunter.
  • Aufwendige Beleuchtung mit sehr guter Lichtausbeute – vor allem in der variablen Sitzgruppe.
  • Leichtgängiger, stufenloser Hubbettmechanismus. Die Leiter kann sich aber aushängen.
  • Beim Betreten des Bades biegt sich der Rand der Duschwanne nach innen und lockert diese Schraube.
  • Hervorquellende Dichtmasse an beinahe allen Anbauteilen. Weißer Silikonschleier um Türrahmen.
  • Simpler Bugdeckel mit hakeliger Einfachverriegelung, der an seinem Rahmen scheuert.

Alle Testinformationen sowie Grafiken finden Sie auch in unserer pdf-Datei zum download.

Fazit

Konzept? Gelungen

Das Hubbett schafft tolle Möglichkeiten – und Bürstner weiß sie beim Averso Plus 520 TL zu nutzen. Einziges Manko: Sind die Kinder im Bett, ist die Sitzgruppe blockiert. Es sei denn, man gönnt den Zwergen die komfortablen, optional zur Liegewiese erweiterbaren Einzelbetten im Bug. Angesichts dessen ist schade, dass Bürstner beim Aufbau im Umgang mit Dichtmasse schludert und noch immer auf einen altertümlichen Gaskasten setzt. Hier täte Modellpflege dringend Not. Auch in Details wie der weichen Duschtasse, den sich öffnenden Schnallen zwischen den Tischelementen und der wenig tragfähigen Bereifung zeigt sich eine gewisse Unbekümmertheit. Toll ist die Durchlademöglichkeit unter den erhöht stehenden Einzelbetten.

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Dieser Artikel stammt aus diesem Heft
Caravaning 10/2016
Heft 12 / 2016 15. November 2016 Heftinhalt anzeigen Artikel einzeln kaufen
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