Caravan C'Trend Style mit Zugwagen 9 Bilder Zoom

Dethleffs C’Trend und Beduin (2016): Farbe aufs Blech

Drei Style-Pakete für den C´Trend bringen Farbe aufs Blech. Und dank des neuen Beduin, der auch die Basis für das Topmodell Exclusive bildet, grenzt sich die Oberklasse stärker von Camper & Co. ab.

Den neuen Dethleffs Exclusive, der das Programm nach oben abschließt, haben wir Ihnen ja in der letzten Ausgabe vorgestellt. Basieren tut das Topmodell auf dem ebenfalls neuen Beduin. Wobei die Änderungen an beiden Neuheiten über die jetzt horizontalen Rückleuchten und den umgestalteten Dekorstreifen hinausgehen, denn das gesamte Mobiliar soll sich konstruktiv und optisch von den darunter rangierenden Plattform-Zwillingen Camper und Nomad abheben. Dass das nötig war, daraus machen Geschäftsführung und Konstruktionsabteilung keinen Hehl: Die Verwandtschaft zwischen Top- und Basis-Baureihen war am Ende wohl nur noch schwer zu vermitteln. Doch dazu später mehr.

Wenn es aber ums Auffallen geht, dann stehlen drei andere Neulinge Beduin und Exclusive die Schau: Auf Basis des C´Trend hat Dethleffs den Style aufgelegt. Wer auf die Basispreise der sechs unveränderten Modelle 455 QL, 475 FR (siehe Bilder), 505 FSK, 515 ER und 515 FR sowie 565 FMK 1199 Euro drauflegt, bekommt eine von drei knalligen (Pastell war gestern) Außenfarben mit den nicht minder plakativen Namen Blue Sky, Green Apple und Golden Sunrise auf das Hammerschlagblech lackiert. Dazu kommen Alu-Felgen sowie angepasste Polster und Vorhänge. Profis werden bemerkt haben, dass das Mobiliar nun standardmäßig das in der Summer Edition eingeführte Kontrastdekor bekommen. Ansonsten bleibt die Ausstattung der unteren Mittelklasse angemessen. Auf die Grundpreise von 14.499 bis 18.499, was einer leichten Steigerung gegenüber dem Vorjahr entspricht, muss noch das Touring-Paket für 1199 Euro gepackt werden, das Truma-Therme, Fliegengittertür und eine Panorama-Dachhaube mit Licht-Baldachin beinhaltet.

Zurück zum Beduin. 14 Grundrisse gibt es, und 13 davon bauen auf eine Wagenbreite von 2,50 Meter. Bei dieser Auswahl ist klar, dass es für alle Ansprüche die passende Raumaufteilung gibt – nur Etagenbetten fehlen. Alle Modelle – die Spanne reicht vom neuen, 2,30 Meter breiten 510 ER, der aus dem letztjährigen Sondermodell Beduin Avantgarde hervorgeht, bis zum 760 ER – haben einen neuen Küchenblock mit Vierflammkocher und ausklappbarer Arbeitsplattenverbreiterung bekommen. Die ist laut Dethleffs so stabil, dass man sogar Getränkekisten darauf abstellen kann. Der Tisch steht auf einem wuchtigen Einbeingestell mit breitem Fuß, und in den Betten gibt es leichtere Sieben-Zonen-Kaltschaummatratzen, die mit einer optionalen Gel-Auflage noch komfortabler werden sollen. Auf jeden Fall komfortabler gerät der Zustieg, da die Türen nun 70 Zentimeter breit und mit einer isolierten Trittschale ausgerüstet sind. Zum elektronischen Schlingerschutz ATC gesellen sich 2016 selbstnachstellende Bremsen – ein Trend 2016.

Fendt Bianco Selection 465 SFB: Ingo Werner

Autor

Foto

Daniel Bitsch

Datum

11. September 2015
Dieser Artikel stammt aus Heft CARAVANING 08/2015.
Hier finden Sie alle Artikel dieser Ausgabe im Überblick.
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