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Die Zugwagen des Jahrgangs 2008: Die junge Garde

Die Zugwagen des Jahrgangs 2008 hat CARAVANING analysiert: Preise, Motoren und Zugkräfte im Überblick.

Vom Audi A4 bis zum VW Tiguan verspricht der Pkw-Jahrgang 2008 auch Caravanern interessante Perspektiven zur Zugwagenwahl. Neben neuen Motoren zu etablierten Modellen treten grundlegend überarbeitete sowie gänzlich neue Modellreihen an – Facelifts noch nicht mitgerechnet.

Dieser Katalog liefert dazu den aktuellen Überblick: 114 Einzelmodelle mit den wichtigsten Daten und ihrer Tauglichkeit fürs Gespann; die jeweilige Einschätzung kann und soll den Zugwagentest natürlich nicht ersetzen; aus verschiedenen Leistungswerten, Antriebsart und Gewicht können die CARAVANING-Experten dennoch eine zuverlässige Vorausschau zur allgemeinen Kraftentfaltung im Caravangespann entwerfen.

Der Audi A4 tritt in der neuen Modellgeneration zunächst nur als Limousine an; vor allem Wintercamper werden die Allradversionen besonders zu schätzen wissen. Ab Frühjahr 2008 soll der A4 wiederum auch als Kombi (Avant) zu haben sein.

Ein kleiner und traktionsstarker Zugwagen ist der 1er BMW – nun auch im Coupé­kleid. Den noch besseren Durchzug im Gespann verspricht der zum 123d erstarkte 120d – gleicher Hubraum, aber mehr Leistung und Drehmoment. Zum neuen 135i als dem stärk­sten Benziner nennt BMW keine Anhängelasten.

Mit vorbildlich hoher Stütz­last von 100 kg überzeugen die neuen Limousi­nen-Zwillinge Chrysler Sebring und Dogde Avenger; der Frontantrieb vereitelt bei dieser Hecklast allerdings den schlupf­armen Gespannstart. Schon ein guter Bekannter ist der neue Ford Mondeo als Limousine und Kombi. In der Neuheitenpalette darf der feine Mittelklässler dennoch nicht fehlen. Die Dieselversio­nen mit 96 kW (Automatik) und 103 kW (Schaltgetriebe) werden der hohen Anhängelast von 1800 kg gerecht.

In der Kompaktklasse geht der Hyundai i30 auf Kundenfang gegen Golf & Co; für Zugzwecke sind die Dieselversio­nen erste Wahl – ebenso bei der Kombiversion Sporty Wagon zum Kia Cee’d, der den neuen VW Golf Variant mit günstigen Grundpreisen aufs Korn nimmt.

Ansehnlich geraten als Limousine wie als Kombi ist die neue Mittelklasse Mazda 6. Bestnoten für die Gespanntauglichkeit fehlen in dieser Übersicht allerdings, weil bei Redaktionsschluss (Ende November) erst die Benziner, nicht auch die Dieselmodelle homologiert waren. Ein „Cross­over“ aus Limousine, Van und SUV ist der Mazda CX-7; sein starker Benziner, gepaart mit Allradantrieb, macht ihn bestens zugtauglich – allerdings auch recht durstig.

Schon ausführlich besprochen wurde in CARAVANING 12/07 die neue Mercedes C-Klasse samt der nachgereichten Kombilimousine; der Vollständigkeit halber ist das T-Modell hier ebenfalls präsent. Die betagtere E-Klasse wird durch zwei neue und verbrauchsgünstige Motoren aufgewertet, den Bluetec-Diesel mit NOx-Speicherkat und den 350 CGI-Benziner mit Direkteinspritzung.

Mitsubishis neue Mittelklasse, die Lancer Sportlimousine, startet mit dem empfehlenswerten Pumpe-Düse-Diesel 2.0 DI-D; er hat hier leichteres Spiel als etwa im schwe­reren SUV Outlander, für den der neue 2.2 DI-D in Common-Rail-Bauweise von PSA zugtechnisch ein Gewinn ist.

Der Opel Antara mit der neuen, von 110 auf 93 kW gedrosselten Motorvariante des 2.0 CDTI lässt den Diesel-Grundpreis unter die Marke von 30?000 Euro rutschen. Für das Gespann ist der stärkere CDTI dennoch interessanter (Test in Ausgabe 9/07).

Peugeot 308 in der Kompaktklasse und Renault Laguna in der Mittelklasse heißen zwei Autoneuheiten aus Frank­reich. Während die Anhängelasten des 308 wiederum durch niedrig angesetzte Gespanngewichte eingeengt werden, hat Renault seine Lektion gelernt: Die Anhängelasten sind zu allen Laguna-Modellen reale Nettowerte.

Beim facegelifteten Saab 9-3 stehen die TiD-Diesel und der starke TTiD im Mittelpunkt; die mit Bio­ethanol (E85) betankbaren Ben­ziner kommen zugtechnisch nicht einmal schlecht weg. Als exzellenter Freizeit-Kombi gilt der Volvo V70, der in dritter Auflage mit neuen Motoren und geräumiger anrollt. Mit dem V70 T6 ist die traktionsstarke Allrad-Alternative zum Frontantrieb verfügbar.

Bei VW heißt der Lademeister zum Golf wiederum VW Golf Variant; fürs Gespann we­niger vorteilhaft ist sein längerer Hecküberhang. Alle Golf-Modelle sollen vom Benziner-„Downsizing“ profitieren: Der turbogestärkte 1.4 TSI (beim Passat auch als 1.8 TSI) ersetzt den glücklosen 1.6 FSI-Direkt­einspritzer. Der Golf Blue Motion spart dank längerer Gänge Sprit, liefert mit dem 1.9 TDI/77 kW dennoch aber gute Leistungsdaten ab.

Mit dem VW Tiguan (die Seat-Version heißt Altea Freetrack) erhält die junge Garde des Modelljahrgangs 2008 ihren Protagonisten. Das kompakte, dabei geräumige und traktionsstarke Viel­zweck­auto zeigt mit dem neuen Common-Rail-Diesel auch die nötigen Muskeln zum Gespannstart.

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Datum

18. Januar 2008
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