Opal 515 SG: Eines der beliebtesten Modelle in der Caravan-Welt besteht momentan aus Rundsitzgruppe und Einzelbetten. Die Küche ist hier auch besonders gut ausgestattet. 12 Bilder Zoom

Umfassende Neuerungen bei Fendt (2016): Neue Opal und Saphir Caravan-Modelle

Die Aktivitäten von Fendt verlaufen in der Regel schubweise. Im Moment sind Opal und Saphir dran. Umfassende Neuerungen sowohl außen wie auch innen werden zur Saison 2016 präsentiert.

Bei der Erneuerung seiner Caravan-Flotten geht Fendt schon immer generalstabsmäßig vor. Eine Baureihe macht den Vorreiter, die anderen folgen im Abstand meist eines Jahres nach. Ist dann alles Wichtige umgesetzt, die Caravans auf dem neuesten Stand, gönnt man sich auch mal eine schöpferische Pause.

Momentan sind allerdings größere Aktivitäten angesagt, von denen einige richtig tiefe Eingriffe verlangen. So hat Fendt bei allen Modellen die Fahrgestelle bezüglich der Stützlast und der Zuladung überprüft und bei Bedarf nachgearbeitet. In diesem Zusammenhang erhalten alle Fendt künftig die neue AAA-Bremse von Alko serienmäßig, die sich automatisch nachstellt.

Eher kosmetische Korrekturen bewirken die neuen, integrierten Leuchten der Seitenmarkierung, plus eine weiß lackierte Deichselabdeckhaube sowie die Leiste unter der Eingangstür, die hier die Schürzen gegen Zugluft aufnimmt.

Eine Neuerung behält sich Fendt vorerst nur für den Brillant und Diamant vor. Die Bodenplatte erhält eine Beschichtung aus Glasfaserverstärktem Kunststoff (GfK), der diesen Bereich besser vor Steinschlag oder Ähnlichem schützen soll.

Modellübergreifend werden auch einige Änderungen im Innenraum zu sehen sein. So wird der schöne Kocher im Fendt – der mit dem gusseisernen Rost – endlich auch mit einem elektrischen Zünder gestartet. Die neuen Netzteile leisten jetzt quer durch die Baureihe immerhin 350 Watt, und das Heizungsgebläse wird nun mit 12 Volt betrieben, wodurch der Camper in diesem Fall vom Netzstrom unabhängig wird. Je nach Grundriss baut Fendt den neuen, raumhohen Super-Slim-Tower mit 150 Liter Inhalt ein. Alternativ kommt weiterhin der bekannte Slim-Tower zum Einsatz, der allerdings nicht so große Längeneinsparungen bringt.

Die umfassendsten Neuerungen beim Interieur treffen die Baureihen Opal und Saphir.
So nennen sich im Opal die neuen Möbelfronten "Chimera-Oak-Bicolor-Dekor". Übersetzt kommt dabei das "zweifarbige Dekor aus Eiche und Weiß" heraus. Die gediegen bis elegant wirkende Möblierung harmoniert mit den Polster- und Stofffarben in dunklem, teilweise gemustertem Grau. In einem opulenten Caravan wie dem Opal 650 SFD wirkt diese Inneneinrichtung sehr nobel.Opale ohne Bugfenster wie der 515 SG erhalten künftig eine praktisch gestaltete Innenwand mit Regalen und Ambiente-Beleuchtung. Neu sind auch die Deckenleuchten und Spots.

Die Baureihe Saphir verzeichnet unter 15 möglichen drei neue Grundrisse. Die Tandemachser 700 SGD und 700 SFD, die beide mit einem caravanbreiten Heckbad ausgestattet sind und sich lediglich bei den Betten unterscheiden.

Ebenfalls als neu meldet Fendt den Saphir 515 SKE, einen Einsteiger bei den fünf Familiengrundrissen. Dieses Modell verzichtet auf ein festes Bett für die Erwachsenen zugunsten von einem Kinderzimmer mit drei Schlafplätzen. Die Eltern schlafen auf der umgebauten Dinette.

Das neue Möbeldekor nennt sich "Lulea-Birke-dunkel", das einen sehr gemütlichen Naturton in den Caravan zaubert. Die Hängeschränke sind hier immer noch mit offenen Ablagen versehen. Im Gegensatz zum Opal und der Küche im Saphir, wo die Schränke rundum geschlossen sind. Anstelle der Küchenablage findet sich eine breite Leuchte, die so versenkt wurde, dass sie ihr helles Licht blendfrei verteilt.

Supertest: LMC Maestro 510 E

Foto

Dieter S. Heinz

Datum

8. September 2015
Dieser Artikel stammt aus Heft CARAVANING 08/2015.
Hier finden Sie alle Artikel dieser Ausgabe im Überblick.
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