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Neuer Brennstoff zum Grillen: Abfall statt Kohle

Es muss nicht immer Holzkohle sein, um sich ein würziges Steak zubereiten zu können. Aus Frankreich kommt jetzt ein ganz neuer Brennstoff für den Gartengrill zu uns. Es handelt sich um die recycelten Abfälle aus der Maisproduktion, aus den Strünken, mit denen sich prima einheizen lässt. Zum Brennen bringt man die leichten Pflanzenteile mit handelsüblichen Grillanzündern. Zunächst lodern lebhafte Flammen über den Strünken, die aber innerhalb kurzer Zeit erlöschen. Knapp zehn Minuten nach dem Anzünden bilden die abgenagten Maiskolben eine satte, sehr heiße Glut. Allerdings fehlt ein bißchen der typische Räuchergeruch der Holzkohle. Mit dem Zubereiten des Grillguts sollte sich der Campingküchenmeister sputen, denn so schnell wie sie hoch heizen, fast so schnell verlieren die Maisreste ihre Temperatur. In 30 Minuten ist alles vorbei. Ein Beutel wiegt vier Kilo, reicht für drei bis vier Anwendungen und kostet rund fünf Euro. Info: Tel. 0 74 29/91 05 71, www.biochaud.com.

Brennstoff für ein kurzes, aber heftiges Grillvergnügen.

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Datum

20. August 2006
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