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Range Rover V 8 im Test: Alu macht’s möglich

Trotz praller Ausstattung wiegt der neue Range Rover viel weniger als sein Vorgänger. Dennoch darf er bis zu 3500 Kilo ziehen. Definitiv eine Ehrensache. So schlägt sich der Neue im Test als Zugwagen:

Der neue Range Rover hat bis zu 410 Kilogramm abgespeckt, wiegt jetzt aber in üppiger Grundausstattung immer noch zwischen 2160 und 2330 Kilogramm.

Aluminium macht diesen Gewichtssprung möglich: Aus dem Leichtmetall bestehen die komplette Karosserie sowie große Teile des höhenverstellbaren Fahrwerks.

Die Diät hat keinen Einfluss auf die Zugkraft. 3,5 Tonnen Anhängelast sind für einen Range Rover Standard. An Kraft sollte es nicht mangeln. Schon der „kleine“, zwischen 89 100 und 112 400 Euro teure Dreiliter-V6-Diesel schickt 190 kW (258 PS) und 600 Newtonmeter zur Achtgang-Automatik, der V8-Diesel (107.100 bis 120.600 Euro) schöpft aus 4,4 Litern Hubraum gar 250 kW (339 PS) und 700 Newtonmeter, die das Trumm in 6,9 Sekunden auf hundert wuchten.

Obwohl sich der V8 nach Norm mit 8,7 Litern auf 100 Kilometern begnügen soll, hat er zur Vorsicht 105 Liter Diesel an Bord, der über einen Liter sparsamere V6-Diesel 85 Liter. Und dann gibt es noch den 510 PS starken Kompressor-V8-Benziner (113.600 bis 127.100 Euro), der eher um arabische Ölfelder angetroffen werden dürfte.

Neben luxuriösem Fahrkomfort dank Luftfederung und Neigungsausgleich sollen die praktischen Talente des Range Rover ausgeprägt sein. Die elektrisch ausschwenkende Anhängekupplung verkraftet 150 Kilo Stützlast und fährt im Nicht-Zugbetrieb binnen zwölf Sekunden ein, wenn sich ihr abseits des Weges ein Hindernis nähert. Der Laderaum hat enorme 909 Liter Inhalt und ist auf 2013 Liter erweiterbar. Die Zuladung beträgt je nach Modell über 700 Kilogramm.

Der neue Range Rover - Ín einem Zug

5915 Kilometer in 11 Tagen, nämlich von der Airstream-Zentrale im britischen Lake District bis in den Hohen Atlas in Marokko und zurück, zerrte ein Range Rover V8-Diesel den 2500 Kilogramm schweren Airstream 684-2. Die Bilder sind auf dieser Demonstrationsfahrt entstanden. Die beiden Fahrer schliefen auf der gesamten Reise im Caravan.

Auf der Fahrt, 12 Stunden pro Tag waren die Regel, bließ laut Team einmal ein Sturm, der Lkw sogar umstürzte. Doch die Stabilisierungselektronik des Range Rover hielt den Airstream sicher auf Kurs.

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Datum

21. Mai 2013
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