Premiere: Bürstner Premio Plus 10 Bilder Zoom

Premiere Bürstner Premio Plus: Ein Plus an Raum im Bürstner Premio

Bürstner adaptiert das geniale Hubbett und den Familiengrundriss des Averso Plus 510 TK an seine Einsteiger-Baureihe. Heraus kommt der deutlich günstigere Premio plus 510 TK mit sieben Schlafplätzen.

Die Caravan-Branche ist eigentlich nicht sonderlich verlegen wenn es darum geht, sich gute Ideen anderer zu eigen zu machen. Umso erstaunlicher ist, dass Bürstner noch immer der einzige Hersteller ist, der Caravans mit Hubbett anbietet. Diesen Umstand nutzt die Marke nun, um sich noch breiter aufzustellen. Knapp fünf Jahre, nachdem das Hubbett zum ersten Mal in der Baureihe Averso unter dem Zunamen Plus aufgetaucht ist, zieht es nun in den günstigen und dank ungewöhnlich starkem Leichtbau-Boden aus GfK rund 1.200 Kilogramm schweren Premio um. Und zwar inklusive all jener Verbesserungen, die erst vergangene Saison für den Averso Plus entwickelt wurden: Dickere Wände samt größerer Platten zur Aufnahme des ebenfalls steiferen Hubbettgestells. Ergebnis: Ein wackelfreies großes Doppelbett, das sich tagsüber diskret unter die Decke zurückzieht. Sogar mit aufliegendem Bettzeug, da es eine zweite sichere Rastposition mit etwas Abstand zur Decke gibt. In Schlafposition bleibt darunter zwar nicht genug Platz zum Sitzen, aber auf jeden Fall zum Schlafen auf der Rundsitzgruppe – was wohl eher selten der Fall sein wird, da neben den Etagenbetten auch noch die Seitensitzgruppe im Bug als Bett zur Verfügung steht.

Auch beim Grundriss macht Bürstner also keine Experimente, übernimmt in den Grundzügen jenen des Averso Plus 510 TK (Supertest in Ausgabe 9/2013). Denn auch der Grundriss ist auf seine Art unverwechselbar und kompromisslos auf Familien zugeschnitten. Das gilt übrigens auch für den Preis: Mit 16.290 Euro rangiert der Premio Plus fast 3.000 Euro unter dem Averso Plus 510 TK (18.990 Euro). Auf Wunsch gibt es auch beim Einsteiger-Caravan die große Seitenklappe, die mit dem hochgeklappten unteren Etagenbett eine üppige Garage bildet. Erkennungszeichen des gesamten Premio-Jahrgangs 2015 sind die neuen Verkleidungsteile am Heck, die die bekannten Sichellampen umspielen und eine Art Stoßfänger bilden. Außerdem hat Bürstner den 25-Liter-Frischwassertank und Stabilformstützen in die Serienausstattung aufgenommen und die Grafik an den Averso angeglichen. Truma-Therme, Fliegenschutztür und Umluftanlage stecken im neu zusammengestellten Premio-Paket.

Auch im restlichen Premio-Programm tut sich einiges. Der einst nur 2,10 Meter breite 435 TS wächst auf 2,30 Meter. Mit dem 2,50 Meter breiten 490 TS debütiert ein vergleichsweise kurzer Raumriese mit Rundsitzgruppe im Heck und französischem Bett im Bug. Und der neue, inklusive Deichsel 7,48 Meter lange 520 TK ersetzt den 550 TK. Er hat Kinderbetten quer im Heck und ein großes französisches Bett im Bug. Bei Bedarf mutiert seine Mittelsitzgruppe zu einem weiteren, immerhin 2,12 mal 1,17 Meter großen Bett. Aus dem Programm genommen wurden die Modelle 400 TS und 490 TK. Doch das macht der 510er mehr als wett.

Die Baureihe des Bürstner Premio im Überblick

• Einsteiger-Baureihe mit 8 Modellen zwischen rund 14.500 und 17.000 Euro.
• Gewichtsparende Konstruktion mit GfK-Boden.
• Für 2015 neues Heck, neue Grafik und mehr Serienausstattung.

CARAVANING Quick-Check

+ Bewährter Grundriss mit vielen Schlafplätzen.
+ Hubbett ist einzigartig und stabil.
+ Relativ leicht und günstig.
- Enorme Außenhöhe.

Fendt Bianco Selection 465 SFB: Ingo Werner

Autor

Foto

Ingolf Pompe

Datum

8. August 2014
5 4 3 2 1 4,5 5 10
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