Premiere: Cabby 5 Bilder Zoom

Der neue Cabby: Schwedisch für Fortgeschrittene

Die schwedische Marke Cabby kehrt nach Deutschland zurück. Mit im Gepäck: eine neue Toilette, die alles in Asche verwandelt.

Auf der Messe CMT in Stuttgart tritt Cabby zum ersten Mal wieder offiziell in Deutschland ins Rampenlicht. Zwar mit nur einem Ausstellungsstück, wie Agent Erich Reichart bedauert, doch zum Caravan Salon in Düsseldorf will die Traditionsmarke aus Schweden mit einem üppig bestückten Stand auftrumpfen.

Zu zeigen gibt es viel. Ähnlich wie der wichtigste Konkurrent Kabe setzt Cabby auf ein Grundrisssystem, das in vier Kategorien aufgeteilt ist: Zwei-Personen-Spezialisten mit Einzel- und Doppelbetten, Familien- und Flexi-Grundrisse, bei denen Seitensitzgruppen und klappbare Oberschrankbetten tagsüber unsichtbare Etagenbetten bilden. Alle vier Gruppen sind in sechs Aufbaulängen realisierbar, aber grundsätzlich 2,50 Meter breit.

Ausstattung: Das Cabby Loo verbrennt Fäkalien zu Asche

Die Bezeichnung Caienna verrät die Topausstattung, die mit schwarzem Acrylglas in den Oberschrankklappen und anderen Luxusdetails noch einiges auf die ohnehin üppige Grundausstattung drauflegt. Zu der gehören Warmwasserheizung samt Fußbodenerwärmung, beheizte Abwasserleitungen, Trockengebläse in den Kleiderschränken und skandinavische Errungenschaften wie die Winterlüftung und der beheizte Skiauszug mit Abtropfwanne. Ein absolutes Novum ist das Cabby Loo, eine Toilette, die Fäkalien zu Asche verbrennt.

Auch bei Fahrwerks- und Aufbautechnik geht Cabby besondere Wege. Der Boden soll dank spezieller Quertraversen besonders trittfest und torsionssteif sein, was dem Fahrverhalten zugutekommen soll. Zur Sicherheit ist serienmäßig das elektronische Stabilitätssystem Alko ATC an Bord.

Das Dämmmaterial, Polyurethan (PUR), spritzt Cabby zwischen das Alu-Außenblech und die Sperrholz-Innenwand, in den Boden und in das Dach. Dort dehnt es sich aus, dringt in Hohlräume ein und erstarrt. Zusammen mit den hohlen Verbindungsprofilen entsteht ein laut Cabby besonders stabiler, holzfreier Aufbau. Die Dämmung ist in den Wänden 32, im Boden 36 Millimeter dick.

Cabby: Qualität hat seinen Preis

Entsprechend hoch sind die Preise. Sie starten bei 32.900 Euro, ein 620er kostet 36.200, der teuerste 800er 55.300 Euro. Rund 5500 Euro extra kostet die Luxusausstattung Caienna. Bis erste Fahrzeuge zu sehen sind, hilft die Internetseite www.cabby.se weiter. Dort steht unter „Deutsch“ der Katalog zum Download bereit.

Die Baureihen von Cabby 2013

• Verkaufsstart auf CMT
• Sechs Aufbaulängen, vier Grundriss-Charaktere, zwei Ausstattungsniveaus
• Neuartige Verbrennungstoilette gegen Aufpreis.
• Preise 32.900 bis 60.600 Euro, gute Ausstattung.

Cabby Loo Toilette: Das Aschen-Pöttl

Das Cabby Loo verbrennt Fäkalien zu einem sterilen Häufchen Asche. Ab Sommer ist die Toiletten-Revolution als Extra für Cabby-Caravans zu haben. Dahinter steckt die patentierte Technik des norwegischen Herstellers Cinderella. Im Inneren der speziell auf die Einbausituation in Caravans angepassten Toilette steckt eine mit Gas befeuerte Brennkammer, in der Fäkalien inklusive Damenbinden und Tampons zu geruchloser Asche verbrennen. Pro Benutzer und Monat entsteht laut Hersteller selbst bei intensiver Nutzung nur eine Tasse voll Asche. Ein eingebauter Platin-Schalenkatalysator verhindert Gerüche während der Verbrennung. Außerdem soll das kindersichere System auch bei Frost funktionsfähig bleiben.

Den Gasverbrauch beziffert Cabby auf 110 Gramm pro Verbrennungsvorgang, den Stromverbrauch (12 Volt) mit 4 Ampere. Der Aufpreis zur Cassettentoilette soll circa 4.000 Euro betragen. Die Entsorgung der Asche ist überall möglich.

Fendt Bianco Selection 465 SFB: Ingo Werner

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Datum

7. April 2013
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