VW T6 4 Bilder Zoom

VW T6 als Zugwagen und Campingfahrzeug: Vertraute Erscheinung

Trotz deutlicher Retuschen ist der neue VW T6 eine vertraute Erscheinung: Denn am Rohbau hat sich beim Generationenwechsel von T5 zu T6 nichts verändert. CARAVANING hat ihn getestet.

Beim VW T6 bleibt Altbewährtes erhalten. Das gilt auch für die Anhängelasten: Obwohl zwei der vier neuen Zweiliter-Dieselmotoren stärker geworden sind und jetzt 150 statt 140 und 204 statt 180 PS leisten, bleibt es bei maximal 2500 Kilogramm.

Die Anhängekupplung im VW T6

Aus der Preisliste der Pkw-Modelle Multivan und California verschwunden ist die starre Anhängekupplung (732 Euro). Für die unveränderte abnehmbare Version sind 914 Euro zu berappen. Die Anhängerstabilisierung ist dann Serie.

Der neue 204-PS-TDI wuchtet mächtige 450 Newtonmeter Drehmoment bei nur 1400 Umdrehungen auf die Kurbelwelle – 50 mehr als sein 180-PS-Vorgänger, was beim Einsatz als Zugwagen kräftigeren Durchzug verspricht.

Fahrwerk und Motor

Das Fahrwerk bleibt konstruktiv unverändert, ist jedoch erstmals mit der dreistufigen Dämpferverstellung DCC lieferbar – ihr "Komfort"-Modus könnte im Gespannbetrieb Vorteile bringen. Die größte Weiterentwicklung neben den Motoren betrifft die Assistenzsysteme und das Cockpit. Auf Autobahnen ist der Abstandregel-Tempomat ACC ein beliebtes Hilfsmittel, weil er die Distanz zum Vordermann hält und in Kombination mit dem DSG-Getriebe sogar bis zum Stillstand bremst. Unfälle und Folgekollisionen sollen Front-Assist, City-Notbremse (aktiv bis 30 km/h) sowie die Multikollisionsbremse verhindern. Müdigkeits- und Totwinkelwarner sowie Parkpilot sind weitere Systeme, die sich der T6 von den VW-Pkw borgt. Doch ausgerechnet das Rangiersystem Trailer-Assist aus dem Passat findet nicht den Weg in den T6.

Wie gehabt sind die beiden stärksten Diesel mit 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe DSG und/oder dem Allradantrieb 4motion kombinierbar. Und der wiederum kann jetzt mit einem Bergabfahrassistenten aufgerüstet werden.

Das Interieur des VW T6

Deutlicher als bisher unterscheiden sich die Pkw- (Multivan, California und Caravelle Highline) und die Nutzfahrzeug-Armaturentafeln voneinander. Zwar ist noch alles dort, wo man es vom T5 gewohnt ist, doch Türinnenverkleidungen, Schalter und Taster wurden gefälliger. Wer mag, sucht Campingplätze online und beschickt mit den Ergebnissen direkt das Navi.

Die Grundpreise für den T6 mit kurzem Radstand: Der Multivan (Concept-, Trend-, Comfort- und Highline) kostet zwischen 34 302 Euro und 62 326 Euro, der Caravelle zwischen 35 122 und 56 924 Euro.

Fendt Bianco Selection 465 SFB: Ingo Werner

Autor

Foto

Hersteller, D. Vierneisel (1)

Datum

11. August 2015
Dieser Artikel stammt aus Heft CARAVANING 07/2015.
Hier finden Sie alle Artikel dieser Ausgabe im Überblick.
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